Seit elf Jahren lebt Gudrun Bergmann in dem kleinen Dorf Hellnar direkt zu Füßen eines mystischen Gletschers, unter dem ein Vulkan schlummert. Sein Name: Snaefellsjökull. Über den geheimnisvollen Berg existieren viele Geschichten rund um Geister, Elfen, Kraftlinien und Energiezentren, die nicht nur Isländer begeistern. Bekannt wurde der Snaefellsjökull auch durch Jules Vernes Roman "Reise zum Mittelpunkt der Erde", in dem der Einstieg in den Mittelpunkt der Erde genau an diesem sagenumwobenen Berg begann.Hier am Gletscher hat Gudrun Bergmann ein Hotel erbaut, das sie nach strengen Öko-Kriterien betreibt - aber auch mit viel persönlichem Einsatz und Herzlichkeit. Ihr Engagement für die Umwelt reicht weit über ihr eigenes Hotel hinaus und entstammt dem Gefühl tiefer Verbundenheit mit der Natur. Und sie weiß sich damit ganz in der Tradition ihrer Vorfahren.
Seit Jahrhunderten gibt es in Island Orte, an denen der Natur gehuldigt wird. Eine Tradition, die Gudrun neu belebt. Direkt zu Füßen des Gletschers wird sie ein Ritual abhalten. Denn dort soll sich eines der stärksten Kraftzentren der Welt befinden, weil sich da zwei Energielinien der Erde kreuzen sollen. Und Gudruns Freundin, die Elfenbeauftragte Islands sagt, das dies das Herzzentrum der Erde sei. Gudrun Bergmann gewinnt Freunde für ihren Plan: Hilmar Örn Hilmarsson zum Beispiel, einen erfolgreichen Komponisten, den seine Filmmusiken weltbekannt machten. Doch Hilmar ist nicht nur Musiker, sondern auch Oberhaupt der Asatru, der isländischen Heiden, die seit 1972 sogar eine staatlich anerkannte Religionsgemeinschaft ist. Ihr Ziel: die Verbindung der Menschen mit der Natur wiederherzustellen.Die Dokumentation bereist den mystischen Snaefellsjökull und zeigt in traumhaften Bildern, wie sich das Engagement für den Schutz der Umwelt und die alte isländische Kultur und Musik mit archaischen Glaubensvorstellungen verbinden.







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