Jack Johnson wurde 1878 in Texas geboren und begann schon sehr früh mit dem Boxen. Zu dieser Zeit war der Boxsport in den USA neu und in einigen Staaten sogar verboten. Dennoch wurde Boxen rasch populär. Das Publikum strömte zu den Kämpfen, und in den Hallen ging es heiß her. Johnson, der Sohn ehemaliger Sklaven, machte eine steile Karriere als Boxer. Doch weil er schwarz war, war es ihm verboten, den amtierenden Weltmeister im Schwergewicht herauszufordern. Der Weltmeistertitel blieb Weißen vorbehalten, doch Johnson ließ nicht locker.![]() | |
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Sein turbulentes Privatleben hingegen bot reichlich Stoff für die Klatschpresse. Als er wegen seiner provokativ zur Schau gestellten Beziehungen zu weißen Frauen angeklagt wurde, floh Johnson für einige Jahre nach Europa. 1915 verlor er seinen Weltmeistertitel in Kuba an Jess Willard. Nach dieser Niederlage kehrte er in die USA zurück, stellte sich den Behörden, verbüßte seine Haftstrafe und meldete sich gegen Ende des Ersten Weltkrieges freiwillig zur Armee.
Der Dokumentarfilm offenbart in zahlreichen Archivdokumenten aus Wochenschauen, Fotografien und Presseartikeln die weniger bekannten Seiten Amerikas zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Experten kommentieren die gesellschaftspolitische und sportliche Bedeutung des Boxerlebens von Jack Johnson.
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Er wollte kein Sklave sein
Jack Johnson, der erste schwarze Boxchampion
Dokumentarfilm von Ken Burns
ARTE France, USA 2006, 90 Min.
Wiederholung am 14. Juni um 14.00 Uhr und am 17. um 9.55 Uhr









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