- Synopsis
Während Mohammed zur Arbeit geht, sperrt er seine Frau Fatiha mit den beiden Kindern in der Wohnung ein. Aber Fatiha findet Mittel und Wege, die Tür zur Außenwelt zu öffnen...
- Zum Film
Wie viele Nordafrikaner in den 70er Jahren hat auch Mohammed sein Land verlassen, um in Frankreich Arbeit und Verdienst zu finden. Mohammed hat nie mit seiner Familie zusammen gelebt und sich nie Gedanken gemacht, wie er sich verhalten soll. Er ist überzeugt, dass sich seine Frau nur um die Kinder und den Haushalt zu kümmern hat, und sieht keine Notwendigkeit darin, dass seine Familie das Haus alleine verlässt - seine Frau kennt sowieso niemanden und könnte sich verlaufen. Aber Fatiha hat andere Vorstellungen vom Leben. Sie will dazulernen, will die Welt entdecken, will autark sein und ihr eigenes Geld verdienen. Die Regisseurin wählte als historischen Hintergrund für ihre Erzählung die 70er Jahre und macht damit bewusst, dass die Themen Integration, Diskrimination, Emanzipation und Kommunikation seit über drei Jahrzehnten nicht an Aktualität verloren haben.
Fatma Zohra Zamoum wurde 1967 in Algerien geborene und lebt seit 1988 in Frankreich. Als Autorin, Schriftstellerin, Malerin und Regisseurin tätig, realisierte sie einige selbstfinanzierte Kurzfilme und schrieb Drehbücher für Kurz- und Spielfilme. Zurzeit studiert sie Kunstgeschichte und arbeitet an dem Dokumentarfilm "Le corps de l'artiste" und dem Kurzfilm "Bons vivants". .............................
Die Tür zum Leben
La Pelote de Laine 16:9 / 14 Min.
Kurzfilm, Frankreich 2005, ARTE F, Original mit deutschen Untertiteln, Stereo
Regie: Fatma Zohra Zamoum
Drehbuch: Fatma Zohra Zamoum
Kamera: Jacques Boumendil
Musik: Franck Sforza, Schnitt: Guillaume Paqeville
Ausstattung: Emilie Ferrenq
Ton: Pierric Guennegan
Produktion: 5ème Planete
Produzent: Arnaud Boland, Cathy Coopman
Mit: Fadila Belkebla (Fatiha), Mohammed Ourdache (Mohammed), Sofiane Ahsis (Saïd), Louise Danel (Nachbarin)







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