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KurzSchluss

"KurzSchluss - Das Magazin" zeigt die neuesten Kurzfilme aus aller Welt - und wirft einen Blick hinter die Kulissen: mit Porträts, Drehberichten, aktuellen Festival- und Filmtipps und vielen spannenden Interviews.

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10. September 2008 um 00.30 Uhr - 11/09/08

KurzSchluss

KurzSchluss - Das Magazin #396


ARTE hat als einziger Fernsehsender ein eigenes Kurzfilm-Magazin. "KurzSchluss - Das Magazin" zeigt die neuesten Kurzfilme aus aller Welt - und wirft einen Blick hinter die Kulissen: mit Porträts, Drehberichten, aktuellen Festival- und Filmtipps und vielen spannenden Interviews.

  • Zoom - Movieola
  • Steinerei
  • "Fuffzich"
  • "Remake" von Mirko Horstmann
  • POWERLIGHT
  • "Weltraffer" von Nichtgedreht

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Zoom - Movieola
Man nennt sie das "MTV des Kurzfilms" - Moviola, ein Sender, der 24 Stunden am Tag Kurzfilme ausstrahlt. Über das Kabelnetz, im Internet oder über mobile Empfangsgeräte. Beheimatet in Toronto, Kanada, wird hier der Trend zur kurzen Form zum Credo der Macher und Zuschauer. Shane Smith, Programmdirektor von Movieola, gibt einen Einblick in das Konzept des Kanals und die Perspektiven seiner zukünftigen Entwicklung.

Festival - Das Brickfilmfestival "Steinerei"
Auf jeden Menschen dieser Welt kommen statistisch 52 Legosteine. Und manche nehmen dies zum Anlass, mit diesen Steinen Filme zu machen. Trickfilme. 1985 startet Dave Lennie ein technisches Filmexperiment: "The Original" gilt als einer der ersten Versuche, Lego-Figuren als Material für einen Animationsfilm zu verwenden. Vier Jahre später entsteht dann mit Hilfe eines Drehbuches von seinem Freund Andy Boyer der erste schlüssige Kurzfilm "Oh Well".
Die "Steinerei" ist das deutsche Brickfilmfestival, ein Festival rund um Stop-Motion Filme, die unter Verwendung von Bausteinen, sogenannten Bricks, hergestellt werden. Bereits zum vierten Mal treffen sich in diesem Jahr Filmemacher und Cineasten in Hildesheim, um dem Kult um die kleinen Steine zu huldigen. Und weil das Kopieren großer Vorbilder besonders viel Spaß macht, gibt es manchmal ein Wiedersehen: mit der Titanic, mit Star Wars, Pippi Langstrumpf oder Harry Potter.


Hier finden Sie alle KurzSchluss-Extras!








Die Kurzfilme der Woche:


Sonntag, 8. Januar 2012

04:20
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Gefühle und so

Daniel trifft Iris im Schwimmbad auf dem Zehnmeterbrett. Trotz seiner Höhenangst macht sein Herz einen Sprung...

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Sonntag, 8. Januar 2012 um 04.20 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Gefühle und so
(Deutschland, 2008, 11mn)
ZDF
Regie: Samuli Valkama
Kamera: Jörg Gruber
Musik: Eike Hosenfeld, Moritz Denis
Schnitt: Heidrun Schweitzer
Darsteller: Anna Voy Kunith (Iris), Jörg Petzold (Daniel), Luise-Tabea von Cossart (kleine Iris), Michael Ihnov (Koala), Mike Maas (Erzähler), Peggy Storm (Exfreundin), Samuli Valkama (Herz)
Autor: Samuli Valkama
Produktion: Kyda Film
Produzent: Linda Ky

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Daniel trifft Iris im Schwimmbad auf dem Zehnmeterbrett. Trotz seiner Höhenangst macht sein Herz einen Sprung, als er Iris sieht. Und plötzlich erscheinen die Herzen der beiden als reale Personen mit auf dem Sprungbrett ...

Im Schwimmbad trifft Daniel Iris, mitten auf dem Zehnmeterbrett. Trotz seiner Höhenangst macht sein Herz einen Sprung, als er Iris sieht. Dann erscheinen die Herzen der beiden plötzlich als reale Personen mit auf dem Sprungbrett. Daniels Herz ist ein älterer, übergewichtiger Herr von schüchternem und erfolglosem Aussehen, Iris Herz eine alte Dame im Rollstuhl - ganz klar jemand, der schwere Zeiten durchgemacht hat.
Außerdem taucht ein Reporter auf, der die Ereignisse kommentiert, sowie weitere personifizierte Eigenschaften von Iris und Daniel. Erst sieht es schlecht aus für das mögliche Liebespaar, aber als die Herzen die Dinge auf dem übervölkerten Sprungbrett in die Hand nehmen, kommt endlich Bewegung in die Sache.

"Gefühle und so" ist eine romantisch-schräge Komödie von Samuli Valkama, der mit dem Kurzfilm "Alright Love" einen ersten großen Erfolg hatte. Dieser gewann zehn internationale Preise, darunter den Berlin Today Award 2005 und eine Nominierung für den Besten Deutschen Kurzfilm 2005.
Samuli Valkama studierte am Lahti Design Institute und an der University of Arts and Design in Helsinki. Dort lebt er auch noch heute und ist als Drehbuchautor und Regisseur tätig. Mit seinen Filmen möchte er Geschichten erzählen, die positive Werte vermitteln und bei seinen Zuschauern, ob alt oder jung, Gefühle der Freude und des Glücks hervorrufen.



Dienstag, 30. September 2008

04:35
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Kaliber.3-8

Robert Duval ist Besitzer einer Tankstelle irgendwo auf dem Land...

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Dienstag, 30. September 2008 um 04.35 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Kaliber.3-8
(Frankreich, 2007, 18mn)
ARTE F
Regie: Sébastien Aubanel
Kamera: Isabelle Dumas
Musik: Pierrick Goerger
Schnitt: Jean-Christophe Bouzy
Darsteller: Audrey Dunelle (Duvals Frau), Carl Miclet (Tankstellenräuber), Jean Huguet (Opfer), Riton Liebman (Robert Duval), Steve Brunet (Tankstellenräuber), Sylvain Tortolani (Duvals Sohn)
Autor: Sébastien Aubanel
Ausstattung: Virginie Peyturaux
Produktion: Les Films Velvet
Ton: Julien Roig, Nicolas Paturle, Vincent Verdoux

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Robert Duval ist Besitzer einer Tankstelle irgendwo auf dem Land, wo er und seine Familie arbeiten. Sein Sohn hat die Frühschicht von 7.00 bis 15.00 Uhr, seine Frau die Tagschicht von 15.00 bis 23.00 Uhr, und er selbst die Nachtschicht von 23.00 bis 7.00 Uhr. Die Nachtschicht ist eindeutig die schlimmste - kein Mensch kommt vorbei und Robert langweilt sich hinter dem Tresen fast zu Tode. Bis zu jener Nacht, als plötzlich zwei Tankstellenräuber im Verkaufsraum stehen ...

Von Familienglück kann man nicht gerade sprechen bei den Duvals, denn sie arbeiten im Schichtdienst in ihrer Tanke. Während Sohn und Mutter zwischen 7.00 und 23.00 den Betrieb managen, hält Papa Robert nachtsüber die Stellung. Viel schlimmer als der Schichtdienst ist allerdings die Langeweile, die den Tankwart des Nachts überfällt, wenn alle außer ihm schlafen. Erfinderisch ernennt sich Robert kurzerhand zum Detektiv und beobachtet mit seinem eigens installierten Kamerasystem die wenigen Highlights, die sich ereignen. Bis dann tatsächlich etwas geschieht und Robert vom passiven Zuschauer zum aktiven Mittäter wird ...

Das bittersüße Porträt eines vor Langeweile erstickenden Tankwarts spielt mit schwarzem Humor und zwingt den Zuschauer, sich letztlich die essenziellen Fragen des Lebens zu stellen: Bin ich mit meinem Leben zufrieden? Und wenn die Antwort negativ ausfällt wie bei Robert Duval, dann kann es schon mal zur Eskalation kommen.
"Kaliber.3-8" ist der vierte Kurzfilm des Regisseurs und Drehbuchautors Sébastien Aubanel. Während und nach seinem Studium der Fächer Kunstgeschichte, Kino und Drehbuchschreiben produziert er seine ersten drei Kurzfilme "Nuit-grave" (2001), "Le passé de Rodolphe" (2002) und "Noces de goudron" (2005) selbst. "Kaliber.3-8" wird 2007 erstmals von der Produktionsfirma Les Films Velvet produziert und gewinnt den Publikumspreis des Europäischen Filmfests von Gardanne. Zudem zählt er zu den Finalisten des größten französischen Filmfestivals in Clermont-Ferrand 2008.




Erstellt: 05-09-08
Letzte Änderung: 11-09-08