Auf den internationalen Tanzfilmfestivals laufen diese Filme unter der Kategorie “Screen Choreography”. Sie haben den Anspruch, bewegte Bilder mit den Körperbewegungen der Tänzer zu einer künstlerischen Einheit zu verschmelzen. Inhaltlich reicht das Spektrum von abstrakten Bewegungsstudien, Animationsfilmen, Musikclips, kurze Spielfilme, sowie experimentelle Dokumentationen und künstlerische Montagen, die ganz unterschiedichen Erzählweisen und Techniken miteinander verbinden.
Kurzschluss besucht die Videothek des Archivs und stellt Highlights und Exoten der internationalen Tanzfilmszene vor, darunter Gewinner des Deutschen Videotanzpreises, der vom Deutschen Tanzarchiv in’s Leben gerufen wurde. Gezeigt werden auch Kostbarkeiten des renommierten „Dance Screen Festivals“. Es findet alle zwei Jahre statt und ist zur Zeit das wichtigste Forum für den „Tanz mit der Kamera“.
Der Blick auf die Produktionen der letzten Jahre zeigt, wie vielfältig die Ausdrucksmöglichkeiten des Tanzvideos sind. In Animationen, Musikclips und sogar kurzen Spielfilmen wird der Dialog zwischen Tanz und Kamera immer wieder neu erprobt.
Deutsches Tanzarchiv in Köln
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9 Minuten
Regie: David Anderson
Tanz/Choreographie: Liz Aggiss
Musik: Billy Cowie
Die Arbeiten des Teams Aggiss/Cowie gehören zum Besten, was der „Tanz mit der Kamera“ derzeit zu bieten hat.
Artscouncil.org.uk
Anarchicdance.com
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3 Minuten
Regie: Maya Deren zusammen mit Talley Beatty
Der Stummfilm „A Study in Choreography for Camera” - ein Kleinod in der Geschichte des Tanzfilms. Die amerikanische Regisseurin Maya Deren gründete mit ihrer Arbeit das Genre “Kameratanz”.
Obwohl nur ein Tänzer zu sehen ist, nennt Deren den Film auch „pas de deux“. Der unsichtbare Partner in diesem Tanz-Duett ist die Kamera.
Re-voir.com
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10 Minuten
Regie: Holger Gruß
Choreographie: Vera Sander
Ein kühles Bürogebäude ist der Schauplatz von „Burnt“: Eine Frau phantasiert sich in eine erotische Dreiecksbeziehung –in eine Geschichte über Macht und Ohnmacht.
Der Film gewinnt 1998 den Deutschen Videotanzpreis.
Sk-kultur.de
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3 Minuten
Regie: Frank N
Tanz: Geraldo Si
Frank N arbeitet mit digitaler Bildbearbeitung. Die Gesten des Tänzers werden zu Formen, die sich langsam wie Schriftzeichen in’s Bild eingravieren.
Noexitfilm.de
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7 Minuten
Regie: Wiebke Pöpel
Tanz/Choreographie: Nicole Andréé
Fora Dentro - hier löst sich der ursprüngliche Tanz vollständig auf. Die Bewegungen werden zerlegt und neu zusammengesetzt. Der Schnitt bestimmt die Choreographie.
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10 minuten
Regie: David Hinton
Choreographie: Yolande Snaith
“Birds” - ausschließlich aus Archivbildern zusammengesetzt. Schnitt und Sound lassen die Tiere zu Tänzern werden.
Auch „Birds“ ist ein Preisträger des „Dance Screen Festivals“.
Artscouncil.org.uk
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10 Minuten
Regie: Rachel Davis
Choreographie: Hanna Gillgren
Der britische Film Gold verbindet choreographierte Bewegungen und dokumentarische Beobachtung.
Das Portrait zweier junger Kunstturnerinnen gewann 2005 den hochdotierten ersten Preis beim renommierten Festival „Dance Screen“.
Spectacle.co.uk
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1 Minute
Regie u. Choreographie: Stefanie Klemm
Anitra’s Mirror: Der kürzeste Tanzfilm aller Zeiten. Er beantwortet die Frage nach der „echten Kamerachoreographie“ mit Ironie.
Blueboxfilm.ch
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10 Minuten
Choreographie: Sara Crow
Regie: Jamie Paul Quantrill







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