Jim Lacy und Kathrin Albers gehen der Frage nach, was ehemalige Bahnangestellte unternehmen, deren Beschäftigungsgesellschaften "outgesourct" worden sind. Die Dramaturgie folgt dabei dem Krimi- und Bankräuberschema und ironisiert es zugleich. Sozialkritik ist bekanntlich umso wirksamer, je mehr Witz sie hat. Wo in der nicht animierten Realität der Privatisierungszug schon längst abgefahren ist, schicken ihn Lacy und Albers geschickt aufs Abstellgleis. Das hat auch ein wenig was von Vision, von Aufforderung zum Widerstand - und ist insofern ein durchaus politischer Film. Darüber hinaus verbreiten die Animationen echte Sinnenfreuden.
KurzSchluss
"KurzSchluss - Das Magazin" zeigt die neuesten Kurzfilme aus aller Welt - und wirft einen Blick hinter die Kulissen: mit Porträts, Drehberichten, aktuellen Festival- und Filmtipps und vielen spannenden Interviews.







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