Schriftgröße: + -
Home > Film erleben > Cannes 2011 > "Oncle Boonmee" von Apichatpong Weerasethakul

ARTE Journal - 21 mai 2010 - 26/08/10

Zum Sterben in den Dschungel

Previous imageNext image
Und wenn Kino – weil die Zuschauer sich mit den Figuren auf der Leinwand identifizieren – die Kunst der Reinkarnation ist?

"Uncle Boonmee who can recall his past lives" ("Lung Boonmee Raluek Chat") von Apichatpong Weerasethakul
Mit: Thanapat Saisaymar, Jenjira Pongpas, Sakda Kaewbuadee, Natthakarn Aphaiwonk
Thailand, 2010
Dann könnten wir mit Uncle Boonmee, seinen Gespenstern, Affenmenschen und anderen vielleicht zu unseren Ursprüngen zurückkehren, als Büffel, Knochenfische oder Primaten.

„Uncle Boonmee“ der vierte Spielfilm von Apitchatpong Weerasethakul, wurde, wie auch die anderen, im Nordosten Thailands gedreht. Er zeigt die letzten Tage von Uncle Boonmee, der an einem tödlichen Niederleiden erkrankt ist. Im Dschungel erscheint ihm seine tote Frau und sein verschollener Sohn als Affenmensch. Mit seiner Familie durchquert er den Dschungel, bis zu einer Höhle, wo sein erstes Leben begann. „Uncle Boonmee“ ist der letzte Teil von „The Primitive project“, das auch einen Kurzfilm („Letter to Uncle Boonmee“), eine Installation („Primitive“) und eine Fotosammlung beinhaltet... die Geschichte einer Verwandlung...





Erstellt: 20-05-10
Letzte Änderung: 26-08-10