Trailer
Stephen Collins, junges Unterhausmitglied auf dem Weg nach ganz oben, scheint tief getroffen vom plötzlichen Tod seiner Assistentin Sonia Baker - zu tief getroffen für den Geschmack der Londoner Klatschpresse, die sofort Stoff für einen Skandal wittert. Und tatsächlich gesteht Stephen bald, dass er eine Affäre mit der jungen Frau hatte, die sich allem Anschein nach auf die Schienen der Londoner U-Bahn gestürzt hat.Stephen glaubt nicht an eine Selbstmordabsicht Sonias, und genauso wenig ist Cal McCaffrey, "Herald"-Journalist und Freund des Abgeordneten, davon überzeugt. Seine Zweifel bestärken sich, als seine Kollegin Della Smith herausfindet, dass Sonia kurz vor ihrem Tod mit dem Kleinkriminellen Kelvin Stagg telefoniert hat. Inzwischen ist auch Kelvin tot: ermordet. Der einzige Hinweis, den er hinterlassen hat, ist ein Metallkoffer, der einen Revolver und Fotos von Sonia enthält.
Als Cal den Koffer in die Hände bekommt, zögert er, zur Polizei zu gehen. Sein Instinkt ist geweckt, er will herausfinden, wem der Metallkoffer gehört und was er mit den Morden zu tun hat. Doch damit riskiert er das Leben des einzigen Zeugen des Mordes an Stagg...
Die hochkarätig besetzte, mehrfach ausgezeichnete britische Serie "State of Play" fesselt den Zuschauer mit den spannungsgeladenen Intrigen, auf die Journalist Cal McCaffrey im Londoner Regierungs- milieu stößt, geradezu an den Bildschirm.Das Netz der in der ersten Episode angelegten Fäden zieht sich im Laufe der Serie zusammen und bietet immer neue Enthüllungen, die schließlich zusammenlaufen. Demnächst wird Kevin Macdonald "State of Play" als Langfilm mit Brad Pitt als Cal McCaffrey und Edward Norton als Stephen Collins in die Kinos bringen.
Regisseur David Yates debütierte 1988 mit seinem Kurzfilm "When I Was a Girl", dem bald weitere Kurzfilme wie "The Weaver's Wife" (1991), "Oranges and Lemons" (1991), "Good Looks" (1992) und Fernsehfilme für die BBC folgten, so "Low Budget" (1994), "The Sins" (2000) und "The Way We Live Now" (2001) nach Anthony Trollopes Gesellschaftssatire. Für diese Miniserie erhielt Yates 2002 den britischen Fernsehpreis BAFTA, mit dem er 2005 auch für "Sex Traffic" (2004, auf ARTE am 31.03.2006 und 01.04.2006) ausgezeichnet wurde. Dieser stellt schonungslos das Schicksal zweier moldawischer Schwestern in den Händen von Mädchenhändlern dar. Für "State of Play" wurde er 2004 in Köln prämiert. 2004 realisierte er auch "G8 auf Wolke Sieben", für den er ebenfalls mit Bill Nighy zusammenarbeitete und der ihm 2006 eine Nominierung zum Emmy eintrug. 2007 führte er bei "Harry Potter und der Orden des Phönix" Regie und ist momentan mit den Dreharbeiten zum vorletzten Harry-Potter-Film, "Harry Potter und der Halbblutprinz" beschäftigt.
Der Chefredakteur des "Herald", Cameron, wird dargestellt von Bill Nighy, der mit "Still Crazy" (1998) über eine fiktive britische Rockband den Evening Standard Award erhielt, dessen großer Durchbruch aber mit dem "State of Play"-BAFTA 2004 gekrönt wurde. Ein großer Erfolg war "Tatsächlich... Liebe" (2003, Regie: Richard Curtis), für den er ebenfalls 2004 mit dem BAFTA ausgezeichnet wurde, und die Miniserie "Gideon's Daughter" (2005, Regie: Stephen Poliakoff), für die er 2007 den Golden Globe erhielt. Im Kino war er 2005 mit "Per Anhalter durch die Galaxis" (2005, Regie: Garth Jennings) nach Douglas Adams' Roman zu sehen. 2006 und 2007 verkörperte er in den Kassenschlagern "Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2" und "Fluch der Karibik - A m Ende der Welt" (2005, Regie: Gore Verbinski) als Gegenspieler von Orlando Bloom und Johnny Depp den bösartigen, ekelerregenden Krakenmenschen Davy Jones. Demnächst wird er in Bryan Singers Thriller "Valkyrie", als Friedrich Olbrecht den Oppositionellen Claus Graf Schenk von Stauffenberg (Tom Cruise) in die nahe Umgebung Hitlers einschleusen.
John Simm (links), in der Rolle des neugierigen Journalisten Cal McCaffrey, spielte 1999 die Hauptrolle in "Human Traffic" (1999, Regie: Justin Kerrigan), über die Cardiffer Partyszene und Jugendkultur. In "24 Hour Party People" von Michael Winterbottom, der den British Independent Film Award erhielt, geht es dagegen um Manchesters Musikszene. 2003 spielte er in "The Knight's Tale" (Regie: Marc Munden), der Verfilmung einer Episode der bekannten mittelenglischen Canterbury Tales. Für seine Darstellung des Menschenrechtsaktivisten Daniel Appleton in David Yates' "Sex Traffic" (2004, auf ARTE am 31.03.2006 und 01.04.2006) wurde er 2005 für die Gemini Awards nominiert. Im Fernsehen war er 2007 mit der britischen Serie "Life on Mars - Gefangen in den 70ern" (2006) als in die 70er Jahre zurückversetzter Polizist Sam Tyler erfolgreich. Demnächst wird er in "Tuesday" (Regie: Sacha Bennett) zu sehen sein.
Cal McCaffreys Kollegin Della wird dargestellt von Kelly Macdonald, die ihren großen Durchbruch mit Danny Boyles "Trainspotting" (1995) hatte, in dem sie sich als 14-jährige Diane in der Disko von Hauptfigur Renton abschleppen lässt. 2001 war sie in "Gosford Park" (Regie: Robert Altman) zu sehen, einem Krimi nach "Whodunnit"-Manier, der das britische Klassensystem kritisch beleuchtet. Nach "State of Play" spielte sie wieder mit Bill Nighy in "Per Anhalter durch die Galaxis" (2005, Regie: Garth Jennings) und "G8 auf Wolke Sieben" (2004), bei dem ebenfalls David Yates Regie führte, und für den sie 2006 einen Emmy erhielt. Demnächst wird sie in "No Country for Old Men" (2007, Regie: Ethan und Joel Coen) zu sehen sein.
Marc Warren, der hier den psychisch labilen Dominic Foy darstellt, stand 1992 für die Serie "Highlander" vor der Kamera. In der Miniserie "Band of Brothers - Wir waren wie Brüder" war er als Soldat im Zweiten Weltkrieg zu sehen. 2004 wandte er sich in den Miss Marple-Verfilmungen "Mord im Pfarrhaus" (Regie: Charles Palmer) und "Die Tote in der Bibliothek" (Regie: Andy Wilson) dem Krimi zu. Der für "State of Play" von der britischen Royal Television Society ausgezeichnete Hobbymagier aus Northampton spielt seit 2004 in der erfolgreichen Serie "Hustle - Unehrlich währt am längsten" den charmanten Schwindler Danny Blue, mimte in der Fernsehserie "Dracula" (2006, Regie: Bill Eagles) den untoten Grafen und wird demnächst mit Morgan Freeman, Angelina Jolie und James McAvoy in "Wanted" (Regie: Timur Bekmambetov) zu sehen sein.Mord auf Seite eins (2/6)
Nach dem Tod seines Vorgängers verdächtigt Inspektor Bell Della, ihm wichtige Informationen vorzuenthalten. Während Stephen Collins versucht, die Energiekommission normal weiterzuführen, hat Della auch Kelvin Staggs Mörder auf den Fersen...
Nachdem Sonia Baker, Assistentin und Geliebte des Vorsitzenden der Energiekommission, Stephen Collins, tot auf den Schienen der Londoner Metro aufgefunden wurde, versuchen Journalisten Cal McCaffrey und Della Smith, den angeblichen Selbstmord aufzuklären. Als der sympathische Inspektor Brown vor Dellas Augen erschossen wird, versucht sie, Kollegen Cal und Chef Cameron zu überzeugen, einen geheimnisvollen Metallkoffer mit Fotos von Sonia der Polizei zu übergeben.
Doch Cal ist stur und hat zunächst auch andere Sorgen: Als nach einem anonymen Fax publik wird, dass Stephen seine Familie für Sonia verlassen wollte, reist Stephens Frau Anne zu einer Pressekonferenz nach London, um sein Image zu retten. Sie quartiert sich ausgerechnet bei Cal ein, der ihr gegenüber bald seine professionelle Distanz verliert. Gleichzeitig ist das Redaktionsteam fieberhaft auf der Suche nach weiteren Informationen, denn lange kann es den Metallkoffer nicht mehr vor dem hartnäckigen Inspektor Bell geheim halten.
Während Stephen Collins versucht, sein Image zu retten und seine Energiekommission nicht von der Ölindustrie beeinflussen zu lassen, spürt das Redaktionsteam den Absender des Fax auf. Es stößt gemeinsam mit Dan, gewitztem Reporter und Sohn des Redaktionschefs Cameron, auf Dominic Foy, mit dem Sonia vor ihrem Tod telefoniert hat. Doch während seine Untersuchungen Fortschritte machen, scheint auch der Mörder dem inoffiziellen Untersuchungskommando auf die Spur zu kommen und bei Della wird eingebrochen...
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Mord auf Seite eins (1/6) und (2/6)
Fernsehserie, Großbritannien 2003, ARTE F, Synchronfassung, Erstausstrahlung, 16:9, 52 Min.
Regie: David Yates; Buch: Paul Abbott; Kostüme: Claire Anderson; Kamera: Christ Seager; Schnitt: Mark Day; Ausstattung: Charmian Adams; Maske: Karen Edwards, Nicola Mansell; Musik: Nicholas Hooper; Produzent: Hilary Bevan Jones; Produktion: BBC, Endor Productions
Mit: David Morrissey - (Stephen Collins), John Simm - (Cal McCaffrey), Bill Nighy - (Cameron Foster), Kelly Macdonald - (Della Smith), Marc Warren - (Dominic Foy), James McAvoy - (Dan Foster), Polly Walker - (Anne Collins), Philip Glenister - (DCI William Bell), James Laurenson - (George Fergus), Amelia Bullmore - (Helen Preger), Benedict Wong - (Pete Cheng)







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