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Montag, 12. Juni 2006 um 20:40 - VPS : 20.40

Satreelex, The Iron Ladies

Thailändischer Film Reihe


Eine schwule Volleyballmannschaft kämpft mit Herzblut, Make-up und lackierten Fingernägeln um den Titel der Thailändischen Meisterschaft - und um soziale Akzeptanz. - Die poppige Sportkomödie basiert auf einer wahren Begebenheit und ist der zweite Teil der ARTE- Reihe "Neues Kino aus Thailand".


ARTE F

Satreelex, The Iron Ladies
Montag, 12. Juni 2006 um 20:40 - VPS : 20.40
Spielfilm, Thailand 2001, ARTE F, Erstausstrahlung

Regie: Yongyooth Thongkonthun, Drehbuch: Visuttchai Boonyakarnjawa, Jira Maligool, Youngyooth Thongkonthun, Kamera: Jira Maligool, Musik: Amornpong Methakunawut, Schnitt: Sunij Asavinikul, Produktion: Tai Entertainment

Mit: Jesdaporn Pholdee (Chai), Sahaphap Tor (Mon), Ekachai Buranapanit (Wit), Giorgio Maiocchi (Nong), Chaicharn Nimpulsawasdi (Jung), Kokkorn Benjathikoon (Pia), Shiriohana Hongsopon (Trainer), Phomsit Sitthijamroenkhun (April), Sutthipong Sitthijamroenkhun (May), Anucha Chatkaew (June)


Mon und Jung sind zwei ausgezeichnete Volleyballspieler. Aber weil sie schwul sind, will niemand sie in der Mannschaft haben. Als eine neue Trainerin ein Team für die thailändische Meisterschaft zusammenstellt, sehen Mon und Jung ihre Chance gekommen. Und tatsächlich: Sie werden ausgewählt - und vom restlichen Team sitzengelassen, das aus Protest die Mannschaft verlässt. Doch Mon und Jung sind nicht mehr bereit, klein beizugeben: Aus allen vier Winden trommeln sie ihr altes Uni-Team zusammen, das ausschließlich aus Schwulen, Transvestiten und Transsexuellen besteht. Gemeinsam mit Trainerin Bee und einem einzigen heterosexuellen Spieler gewinnen die "Iron Ladies" nicht nur eine Turnieretappe nach der anderen, sondern auch das Herz des zunächst wenig wohl gesonnenen Sportpublikums. Bis die "Ladies" im Finale ihren härtesten Gegnern gegenüberstehen...


Knallig, bunt und poppig kommt sie daher - die thailändische Sportkomödie über den rasanten Aufstieg einer schwulen Volleyballmannschaft. So märchenhaft und ausgefallen die Geschichte auch sein mag, sie beruht auf wahren Tatsachen: Eine homosexuelle thailändischen Nationalmannschaft gewann 1996 im Turnierfinale den großen Sieg, wie dokumentarische Aufnahmen am Ende des Films bezeugen.
Die klassische Sportfilm-Story über eine Underdog-Mannschaft, die sich allen Hindernissen zum Trotz nach oben kämpft, wird hier zur farbenprächtigen, aufgekratzten Komödie voller liebenswürdiger Figuren: Das Team der Basketball-Paradiesvögel stellt nicht nur einen für europäische Augen ungewohnten Augenschmaus dar, sondern erteilt auch eine Lektion in Sachen Toleranz. "Satreelex - The Iron Ladies" ist das zweiterfolgreichste Werk in der Kinogeschichte Thailands, das den Filmemacher Yongyooth Thongkonthun über Nacht zum Starregisseur machte: Der 1967 geborene Thongkonthun lanciert mit "Satreelex - The Iron Ladies" 2001 sein erfolgreiches Kinodebüt.
Im gleichen Jahr gewinnt der Film unter anderem den Siegessäule Leser-Award und den Teddy-Award im Rahmen der Berlinale, außerdem den Zuschauerpreis im Rahmen der Schwul/Lesbischen Filmfestspiele von Dublin, New York und San Francisco.


ARTE PLUS


The Iron Ladies


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Vom 7. Juni bis 19. Juni 2006 auf ARTE
Thailändischer Film Reihe

Erstellt: 31-05-06
Letzte Änderung: 01-06-06