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Zur Sache

Einmal im Monat, immer dienstags, moderiert Patrick Poivre d'Arvor eine Sendung, die dem aktuellen Geschehen in Europa gewidmet ist.

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Einmal im Monat, immer dienstags, moderiert Patrick Poivre d'Arvor eine Sendung, die dem aktuellen Geschehen in Europa gewidmet ist.

Zur Sache

Die neue monatliche Sendung über Europa - 24/03/09

Zur Sache: Dienstag, 24. März 2009 um 21.00 Uhr, live

Einmal pro Monat, immer dienstags, analysiert Patrick Poivre d’Arvor gemeinsam mit 27 europäischen Bürgern, wichtigen Persönlichkeiten und Experten live die großen Themen, die Europa bewegen.

Seine Gäste antworten dabei auf die Fragen eines Publikums, welches gekommen ist, um Klartext zu reden. Jede Sendung wird mit Reportagen angereichert und besteht aus einem Hauptthema zu 1 Stunde 20 Minuten und einem zweiten Thema zu 40 Minuten. Ebenfalls im Studio ist Gaël Sliman, stellvertretender Direktor des Meinungsforschungsinstituts BVA, der den verschiedenen Meinungen der Gäste und des Publikums Perspektive verleiht.



Sie können die Sendung eine Woche lang nach der Ausstrahlung auf ARTE+7 anschauen

  • Die Gäste :

Andreas Bogk, Mitglied des "Chaos Computer Club", ehemaliger Hacker (Deutschland).
Michaela Marzano, Philosoph, Forscher im Nationalen wissenschaftlichen Forschungsinstitut CNRS (Italien).
Gilbert Thiel, erster Ermittlungsrichter in der anti-Terror Abteilung des Landesgerichts Paris.
Alex Türk, Präsident der französischen Datenschutzbehörde und Präsident des Zusammenschlusses aller europäischen Datenschutzbehörden (G29) seit 2008.
Günter Wallraff, Journalist und Schriftsteller (Deutschland).


1. Teil: Sicherheit und Freiheit - Ein Widerspruch?

Die Anschläge vom 11. September 2001 haben die USA, aber auch Europa zu einer verschärften Sicherheitspolitik unter Berufung auf die Terrorbekämpfung veranlasst: Personenüberwachung, das Anlegen von Personaldateien, verschärfte Einwanderungspolitik.

Stellt diese verschärfte Sicherheitspolitik die Grundsätze und Werte unserer Demokratien in Frage? Geht zu viel Sicherheit auf Kosten der Freiheit? Wo liegen die Grenzen dieser Politik? Welche Gefahren bergen die Sicherheitstechnologien? Welche Kontrollen der Personendaten können die Bürger legitimerweise fordern? Was soll man von einem gesellschaftlichen Klima halten, das die Bürger zu Polizisten macht? Sind die Staaten angesichts der Sicherheitsvorkehrungen überhaupt noch Garanten der der bürgerlichen Freiheiten?




Die Reportagen:

  • Europäer unter Aufsicht
RFID-Chips , Video-Überwachung, Biometrie usw. Die ahnungslosen Bürger Europas werden ohne es zu ahnen schon von Big Brother überwacht. Überblick über die Auswirkungen der neuen Technologien auf den Alltag der Bürger.




  • DNA-Dateien: Auswüchse in Großbritannien
Großbritannien erlaubt die fristlose Aufbewahrung von DNA-Profilen, um sie im Falle des Verdachts auf strafbare Handlungen nutzen zu können. Viereinhalb Millionen Briten sind bislang auf diese Weise erfasst. Zwei inzwischen freigesprochene Briten kritisierten diese Erfassung und wandten sich an den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Der Gerichtshof verurteilte diese Praxis als Missachtung des Rechts auf Schutz des Privatlebens. Hunderte von Bürgern könnten fordern, wieder anonym zu werden. Eine Reaktion des Innenministeriums steht noch aus.




  • Italien: Aufruf zur Anzeige
Die Turiner Ärzte weigern sich, die von ihnen behandelten illegalen Einwanderer anzuzeigen. Aber die Regierung verlangt das von ihnen.
Ein Anfang Februar in Italien verabschiedetes Gesetz ruft zur systematischen Anzeige von Ausländern ohne Aufenthaltsgenehmigung auf. Für anonyme Meldungen wurde sogar ein eigenes Amt eröffnet.




  • Interview mit Jacques Barrot
Vizepräsident der EU-Kommission, verantwortlich für Recht, Freiheit und Sicherheit



2. Teil: Individuelle Freiheit

Weit über Sicherheitsaspekte hinaus führen unsere Gesellschaften Regelungen und auch Gesetze  ein, schaffen aber auch Bilder und Bezugspunkte, die das Individuum instrumentalisieren.
Man will autonome Bürger, ohne ihnen die Mittel dazu zu geben.  Mit unterschiedlichen Vorwänden wird ihr Leben bestimmt: Sicherheitsgurte, Geschwindigskeitsbeschränkung, Alkoholkonsum (mit unterschiedlicher Toleranzrate  je nach Land ), Rauchverbot… Außerdem werden ihre Entscheidungen gemaßregelt. Wie kann man unter diesen Bedingungen seine Freiheit behalten, wenn man sich den Regeln unterwerfen muss.
Regie: Philippe Lallemant (2009, 2h)
Coproduktion: ARTE France/A Prime Group

Zur Sache
Dienstag 24. März 2009 um 21.00 Uhr
Keine Wiederholungen
(Frankreich, 2009, 120mn)
ARTE F

Erstellt: 20-03-09
Letzte Änderung: 24-03-09


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