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US-Wahlen 2008

Programmschwerpunkt. Entdecken Sie unsere New York Chroniken. Big Apple einmal anders. Und: Wie gut kennen Sie wirklich das US-amerikanische Wahlsystem?

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US-Wahlen 2008

Programmschwerpunkt. Entdecken Sie unsere New York Chroniken. Big Apple einmal anders. Und: Wie gut kennen Sie wirklich das US-amerikanische Wahlsystem?

US-Wahlen 2008

Montag, 13. Oktober, bis Freitag, 17. Oktober 2008, jeweils um 20.15 Uhr - 13/10/08

Unterwegs in Amerika

Doku-Reihe


Zwei Ozeane, vier Zeitzonen und 25 Bundesstaaten in 100 Tagen. Drei Monate reiste die Regisseurin Petra Haffter mit ihrem Team durch die USA.

Von Küste zu Küste, durch die Industriegebiete des Nordens zu den traditionsreichen Farmen des alten Südens, durch die Wüsten des Südwestens an die Grenze zu Mexiko. In fünf Folgen zeigt die Dokumentationsreihe spannende Begegnungen mit ganz normalen Menschen in ihrem Alltag: vom Truck-Fahrer über die Star-Architektin bis zum schwarzen
Bürgerrechtler. Sie alle erzählen ihre Geschichte und zeichnen so ein lebensnahes Bild der gesellschaftlichen Realitäten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten.


Montag, 19. Juli 2010

09:15
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Unterwegs in Amerika

(1): Von New York zu den Niagarafällen

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Montag, 19. Juli 2010 um 09.15 Uhr

Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
Unterwegs in Amerika
(Deutschland, 2008, 43mn)
NDR
Regie: Petra Haffter

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Viele Europäer glauben, Amerika und seine Bewohner zu kennen. Aber was denken die Amerikaner wirklich? Was sind ihre Sorgen, Hoffnungen, Probleme und Freuden? Was beschäftigt sie? In ihrer fünfteiligen Dokumentationsreihe hat Filmemacherin Petra Haffter die Bewohner der Vereinigten Staaten aufmerksam beobachtet. Sie führt den Zuschauer an bekannte und weniger bekannte Orte der USA und lässt ihn an überraschenden Begegnungen teilhaben. Den Auftakt der Reihe macht eine Fahrt vom "Big Apple" New York zu den Niagarafällen an der Grenze zu Kanada.

Die Reise quer durch den nordamerikanischen Kontinent beginnt an der Ostküste. Im "Big Apple" New York herrscht Aufbruchstimmung. Hier hat sich Vitali, ein Einwanderer aus Weißrussland, als Fahrradkurier selbstständig gemacht. Er ist voller Enthusiasmus und träumt vom Erfolg im Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Vitali glaubt, dass es hier noch immer möglich ist, vom Tellerwäscher zum Millionär aufzusteigen.
Von New York aus geht die Reise entlang der Ostküste. Filmemacherin Petra Haffter trifft eine junge Studentin, die voller Stolz Touristen die amerikanische Geschichte erklärt. In Yale, der altehrwürdigen Eliteuniversität, erforscht das Filmteam, wer heute dort studiert. Mit welchen Zielen treten die Studenten hier an, und wie viel müssen sie für ihre gute Ausbildung bezahlen?
Auf der berühmten, der Ostküste vorgelagerten Ferieninsel Cape Cod werden rote Cranberrys geerntet. Bei den Farmern wie auch bei den Hummerfischern in Portland wird deutlich, wie sehr sich die wirtschaftliche Situation auch in der Ostküstenregion verändert hat. Von dort führt die Reise in das Landesinnere Richtung Norden zu den Niagarafällen. Fast zwei Millionen Liter Wasser tosen in jeder Sekunde über die Felswände in spektakuläre 50 Meter Tiefe. Steht die Wucht des Wassers noch für die Stärke und Kraft Amerikas?

Viele Europäer meinen, Amerika genau zu kennen. Für die einen ist die Supermacht ein multikultureller Melting Pot, ein rettender Hafen für Emigranten und Einwanderer. Für sie steht Amerika für die kulturelle Befreiung Westeuropas, Hollywoodfilme und Jazzmusik, Marilyn Monroe und Elvis Presley, Hippies und Mondlandung. Für die anderen ist Amerika fest verbunden mit dem Vietnamkrieg und der Besetzung des Iraks. Es ist das Land des Watergateskandals und der Lewinsky-Affäre, der Finanz- und Immobilienkrise.
Wer aber sind die Amerikaner? Was denken sie und was bestimmt ihr Leben? Drei Monate lang ist die Regisseurin Petra Haffter durch die USA gereist, von Küste zu Küste, durch die Industriegebiete des Nordens zu den traditionsreichen Farmen des alten Südens, durch die Wüsten des Südwestens an die Grenze zu Mexiko. Die Filmemacherin ist dabei ganz gewöhnlichen Menschen in ihrem Alltag begegnet und lässt sie über ihren amerikanischen Traum erzählen. Sie zeigt ein Land, das den Schock des 11. September überstanden hat und doch unsicher in die Zukunft blickt. Ein faszinierender Reisebericht über ein Land, dessen Menschen sich neu orientieren müssen.



Dienstag, 20. Juli 2010

09:15
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Unterwegs in Amerika

Durch den Mittleren Westen nach Utah

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Dienstag, 20. Juli 2010 um 09.15 Uhr

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Keine Wiederholungen
Unterwegs in Amerika
(Deutschland, 2008, 43mn)
NDR
Regie: Petra Haffter

Stereo 16:9 (Breitbildformat)

Viele Europäer glauben, Amerika und seine Bewohner zu kennen. Aber was denken die Amerikaner wirklich? Was sind ihre Sorgen, Hoffnungen, Probleme und Freuden? Was beschäftigt sie? In ihrer fünfteiligen Dokumentationsreihe hat Filmemacherin Petra Haffter die Bewohner der Vereinigten Staaten aufmerksam beobachtet. Sie führt den Zuschauer an bekannte und weniger bekannte Orte der USA und lässt ihn an überraschenden Begegnungen teilhaben. Der zweite Teil führt durch die Weiten des Mittleren Westens bis nach Utah, dem Staat der Mormonen.

Im Mittleren Westen geht die filmische Reise entlang der Großen Seen nach Cleveland, Detroit und Chicago, einst Ballungsgebiete der Schwerindustrie. Nicht alle Städte haben den wirtschaftlichen Wandel, der mit dem Niedergang der Industrie einherging, überstanden. Detroit zeigt sich als Verlierer, während Chicago als Mekka für Architektur in neuem Glanz erstrahlt. Auch die junge Stararchitektin Jeanne Gang baut mit am neuen Image der Stadt und achtet dabei auf ökologische Verträglichkeit. Die Architektin steht für eine neue Generation von Amerikanern, die das Bild des Landes verändern.
Highways überspannen den Mittleren Westen wie ein Spinnennetz. Auf ihnen trifft man Männer wie den Fernfahrer Jeremy Fartal. Er weiß eigentlich nicht viel über die Gegenden, durch die er tagein tagaus fährt. Dafür kennt er sich mit Geschwindigkeitsbegrenzungen, Raststätten und Motoren aus. Er hat sich auf Viehtransporte spezialisiert, die Arbeit bestimmt sein Leben - für Politik interessiert er sich nicht.
In Salt Lake City, einem Etappenziel der Kontinentdurchquerung, verkauft Sandra Tanner Bücher, die sich kritisch mit dem den Staat bestimmenden Mormonentum auseinandersetzen. Sie hilft denjenigen, die aus der strengen Glaubensgemeinschaft ausbrechen wollen.



Mittwoch, 21. Juli 2010

09:15
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Unterwegs in Amerika

(3): Von Nevada an die kalifornische Westküste

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Mittwoch, 21. Juli 2010 um 09.15 Uhr

Wiederholungen:
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Unterwegs in Amerika
(Deutschland, 2008, 43mn)
RBB
Regie: Petra Haffter

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Viele Europäer glauben, Amerika und seine Bewohner zu kennen. Aber was denken die Amerikaner wirklich? Was sind ihre Sorgen, Hoffnungen, Probleme und Freuden? Was beschäftigt sie? In ihrer fünfteiligen Dokumentationsreihe hat Filmemacherin Petra Haffter die Bewohner der Vereinigten Staaten aufmerksam beobachtet. Sie führt den Zuschauer an bekannte und weniger bekannte Orte der USA und lässt ihn an überraschenden Begegnungen teilhaben. Im dritten Teil führt die Reise vom Wüstenstaat Nevada nach Kalifornien, für viele Amerikaner und Fremde das Land der Träume.

Wie einst die Goldgräber beim großen Goldrausch, die Eisenbahnarbeiter und die Siedler strömen auch heute noch Glücksritter nach Nevada und Kalifornien. Es sind Immobilienmakler, Anlageberater, Börsengewinnler, Entertainer und Aussteiger. Vor allem nach Nevada zieht es sie. Hier gibt es mehr Land und größere Häuser für weniger Geld - von Immobilienkrise keine Spur. So versucht Reno, die "hässliche Schwester" von Las Vegas, sich der schäbigen Etablissements der Vergangenheit zu entledigen und mit Las Vegas gleichzuziehen.
Im kalifornischen Santa Monica, eine der beliebtesten und teuersten Wohngegenden im Großraum Los Angeles, lebt die Finanzexpertin Sally Pai. Die Exilchinesin ist in Japan aufgewachsen und hat an der New Yorker Wall Street ihr Glück gemacht. Nun sucht sie unter der Sonne Kaliforniens nach ihrem privaten Glück.
Das hat eine 85-jährige Primaballerina aus New York im "Tal des Todes" gefunden. Hier tritt sie in einem ehemals verlassenen Theater auf. John Cerney ist Maler und illustriert die Küstenstraße mit überdimensionalen Ausschneidefiguren, die mal Landarbeiter und mal Berühmtheiten zeigen. Für sie alle ist Kalifornien noch immer das Land der Träume. Selbst wenn manchmal die Erde bebt und ein großes Feuer ausbricht.



Donnerstag, 22. Juli 2010

09:15
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Unterwegs in Amerika

(4): Von Kalifornien nach Texas

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Donnerstag, 22. Juli 2010 um 09.15 Uhr

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Unterwegs in Amerika
(Deutschland, 2008, 43mn)
RBB
Regie: Petra Haffter

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Viele Europäer glauben, Amerika und seine Bewohner zu kennen. Aber was denken die Amerikaner wirklich? Was sind ihre Sorgen, Hoffnungen, Probleme und Freuden? Was beschäftigt sie? In ihrer fünfteiligen Dokumentationsreihe hat Filmemacherin Petra Haffter die Bewohner der Vereinigten Staaten aufmerksam beobachtet. Sie führt den Zuschauer an bekannte und weniger bekannte Orte der USA und lässt ihn an überraschenden Begegnungen teilhaben. Von Kalifornien führt der vierte Teil der Reihe durch die Wüste über Arizona und New Mexico nach Texas.

In der Mojave-Wüste gibt es nicht nur Kojoten und Kakteen. In Twentynine Palms, einer alten Oase, liegt versteckt ein romantisches Paradies, in dem Jane Smith und ihre Eltern die Überreste einer alten Minenstadt in ein Motel verwandelt haben. Gleich hinter diesem Ort mit seinen riesigen Wandgemälden geht es weit weniger romantisch zu. Auf ihrem größten Heimat-Stützpunkt üben die US-Marines für den Ernstfall, zum Beispiel für ihren Einsatz im Irak und in Afghanistan.
Über den Joshua Tree National Park führt die Reise weiter über die Route 66, die "Mutter aller Straßen", vorbei an Leuchtreklamen, Bars und Oldtimern zur majestätischen Traumkulisse der "Painted Desert", der bemalten Wüste im Bundesstaat Arizona. Tatsächlich sieht sie so aus, als wäre ein Maler mit gigantischem Pinsel durch sie hindurchgegangen.
Weniger malerisch ist die Realität von Texas: Für Zehntausende Immigranten aus Mittel- und Südamerika ist El Paso das Tor zu einer besseren Zukunft. Doch für die amerikanischen Behörden ist die Stadt die undichte Hintertür für den endlosen Strom illegaler Einwanderer. Das Einwanderungsland USA hat Angst, dass zu viele Latinos das Land überschwemmen. Immer mehr Mauern, Maschendrahtzäune und Wachtürme sichern Amerikas Grenze zu Mexiko.
Amerikas wirkliche Grausamkeit aber lauert in Huntsville, Texas, der Stadt des Todes. Der Ort ist vor allem für seinen Strafvollzug berüchtigt und für die Vollstreckung der Todesstrafe. Auch Ker'Sean Ramey wartet hier auf seine Hinrichtung. Er kann sich noch nicht vorstellen, dass es je zur Vollstreckung kommen könnte. Noch hofft er auf ein Berufungsverfahren und auf Hilfe von draußen.



Freitag, 23. Juli 2010

09:15
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Unterwegs in Amerika

(5): Von Mississippi nach Florida

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Freitag, 23. Juli 2010 um 09.15 Uhr

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Keine Wiederholungen
Unterwegs in Amerika
(Deutschland, 2008, 43mn)
RBB
Regie: Petra Haffter

Stereo 16:9 (Breitbildformat) Nativ HD

Viele Europäer glauben, Amerika und seine Bewohner zu kennen. Aber was denken die Amerikaner wirklich? Was sind ihre Sorgen, Hoffnungen, Probleme und Freuden? Was beschäftigt sie? In ihrer fünfteiligen Dokumentationsreihe hat Filmemacherin Petra Haffter die Bewohner der Vereinigten Staaten aufmerksam beobachtet. Sie führt den Zuschauer an bekannte und weniger bekannte Orte der USA und lässt ihn an überraschenden Begegnungen teilhaben. Der letzte Teil besucht die Südstaaten der USA. Entlang des Mississippi geht es über das vom Wirbelsturm Katrina schwer beschädigte New Orleans nach Florida. In dem von Sonne und Meer geprägten Staat wollen viele Amerikaner ihren Lebensabend verbringen.

Der Mississippi, Amerikas sagenumwobener, oft beschriebener und besungener Strom, ist auch Sinnbild für die größte Schande des Landes, für Sklaverei und Rassismus. In Selma, Alabama, sind Rose und Hank Sanders in die Fußstapfen Martin Luther Kings getreten und setzen dessen Kampf für die Gleichheit aller Bürger fort. Offener Rassismus ist zwar auch im tiefen Süden der USA nicht mehr opportun, dennoch gibt es hier immer noch Ressentiments gegen Schwarze. Deren größtes Problem sind die schlechten Bildungschancen.
Über das vom Wirbelsturm Katrina schwer gebeutelte New Orleans geht die Reise nach Florida, den Sonnenscheinstaat. In Seaside ist der Traum von der individuellen Stadt, in der Kinder gefahrlos über die Straße gehen und sich die Menschen keine Geheimnisse voreinander haben, Wirklichkeit geworden. Laurie und Joseph Braga leben in einem der pastellfarbenen Häuser, die an den weißen Strand am Rande des smaragdgrünen Meers grenzen. Sie erzählen von der Entstehungsgeschichte dieser idealtypischen Stadt und deren Realität.
Florida ist das Altersheim der USA. Hauptsächlich weiße Amerikaner suchen hier sonnigen Müßiggang im letzten Abschnitt ihres Lebens. Palmen und Meer suggerieren Urlaub ohne Ende. Wenn da nicht die Einsamkeit wäre.
Am Schluss geht es in die Everglades, das tropische Marschland, das Südflorida mit Trinkwasser versorgt. Doch den Everglades geht das Wasser aus. Für zukunftsgläubige Amerikaner liegt die Lösung aller irdischen Probleme im Weltraum, auf Planeten mit unerschöpflichen Ressourcen. In Cape Canaveral, der Startrampe in die Unendlichkeit des Alls, scheinen die Probleme der Everglades hingegen klein.





Eine Serie von Petra Haffterdie super doku
RBB/NRDR, Deutschland2008, 43 Min.
Erstausstrahlung

Erstellt: 29-08-08
Letzte Änderung: 13-10-08