Ennio Morricone wurde 1928 in Rom geboren. Mit bereits mit zehn Jahren beginnt er mit dem Musikstudium: er lernt Trompete am Konservatorium und kann wenige Jahre später bereits den erkrankten Vater vertreten, der in römischen Nachtclubs für deutsche Truppen spielt. Nicht wenige halten Morricone für einen der wichtigsten Komponisten des 20. Jahrhunderts: lange vor den meisten anderen ließ er den musikalischen "Cross-over" Wirklichkeit werden, indem er klassische Orchester-Musik, Popmusik und Verfahren der Avantgarde miteinander verbindet. Dabei ist auch seine Filmmusik nie nur reine Untermalung oder Routine, sondern stets tief empfunden - so haben seine Kompositionen auch jenseits der Bilder Bestand. Seinen großen Durchbruch hatte Ennio Morricone 1968 mit der Musik zu dem Western-Klassiker "Spiel mir das Lied vom Tod", der Beginn der fruchtbaren Zusammenarbeit mit dem Meister-Regisseur Sergio Leone. Morricones Kompositionen wurden mit internationalen Preisen überhäuft, fünf Mal war er bislang für den Oskar nominiert. Mit dem Konzert in München trat Morricone zum ersten Mal in Deutschland als Dirigent seiner Film-Musik auf.
Regie: Giovanni Morricone
Interpret: Chor des Bayerischen Rundfunks
Musik, Deutschland/Italien 2005, 43 Min.
ARTE/ZDF
Wiederholung am 21. Mai um 8.00 Uhr





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