Montag, den 9. Febuar 2009
Dossier: Neue Architektur für Sozialbauten
Bei Sozialbauten denkt man meist an graue, dicht belegte Wohntürme. Zu unrecht. Architekten wie Edouard François, Bernard Bühler oder das Architekturbüro Lacaton-Vassal haben neue Konzepte des sozialen Wohnungsbaus entwickelt. Denn neue Lebensgewohnheiten und strengere Umweltnormen regen zum Innovieren an. Doch die Verjüngung überholter Modelle des sozialen Wohnungsbaus wird durch wirtschaftliche Sachzwänge erschwert.
- Links:
Die Webseite von Frédéric Druot
Die Webseite von Bernard Bühler
Die Webseite von Lacaton Vassal
Die offizielle Webseite des Pariser Architektur-Museums
- Buch-Tipp:
ISBN-10: 8425221633
ISBN-13: 978-8425221637
Hinter den Kulissen: Küchenchef Laurent Petit
Laurent Petit kocht mit Leib und Seele - und mit Gespür. Als Inspirationsquellen dienen ihm sein Kräutergarten und der See von Annecy mit seinen seltenen, wohlschmeckenden Fischen. In wenigen Jahren hat der Sternekoch und Wahlbürger von Annecy ein altes savoyisches Chalet in eine Hochburg der Gastronomie verwandelt. Einer der kulinarischen Höhepunkte ist die Neuinterpretation eines traditionellen Käsepfannengerichts: "Tartiflette déstructurée".
- Die Top-Adresse :
13, rue Jean Mermoz
74940 Annecy-le-Vieux
Tel: 00 33 (0)4 50 23 07 90
- Buch-Tipp:
ISBN-10: 2915688117
ISBN-13: 978-2915688115
Die kleine Geschichte des Kölnischwassers
Ursprünglich wurde das Kölnischwasser von dem Italiener Giovanni Paolo Feminis erfunden. Dieser reiste 1709 nach Köln, um sein "Wunderwasser" zu verkaufen, dessen Rezeptur ihm ein orientalischer Mönch anvertraut hatte. Einige Jahre später taufte sein ihm nachgereister Neffe Jean Marie Farina das Duftwasser in "Kölnischwasser" um. Damals war es ungewöhnlich, eine solche Zitrusfrucht-Mazeration als Schönheitswasser zu verwenden, eher galt sie als Heilmittel. Die Italiener landeten einen Verkaufsschlager.
Für einen gewöhnlichen Untertan bedeutete eine Flasche Kölnischwasser ein Sechsmonatssalär. Kein Wunder also, dass das Original eine Fülle von Nachahmungen fand. Die Männer rieben sich mit dem für seine belebende Wirkung bekannten Wässerchen ein und würzten gar mit einigen Tropfen ihre Suppe.
Das Kölnischwasser wurde durch Napoleon Bonaparte berühmt, der es sogar während seiner Verbannung auf Sankt Helena herstellen ließ. Im 19. und 20. Jahrhundert war es die Duftnote aller alten Herren.
Das Aroma von Bergamotte und Orangenblüte gehört inzwischen zu unseren Kindheitserinnerungen. Doch heute feiert das Kölnischwasser mit neuen Duftnoten wie grünem Tee und Ingwer sein Comeback.
- Link:
- Die Top-Adresse:
Adresse : Obenmarspforten 21 - 50667 KÖLN (COLOGNE)
Tel 00 49 – (0)221-294 1709
Dossier: Swap Parties in Großbritannien
"Chic" reist nach London, um ein neues Gesellschaftsphänomen zu ergründen: den Tauschhandel, auf Englisch "swap", der für viele Londoner inzwischen zum Lebensstil geworden ist. Konjunkturflaute oder bewusst anderes Konsumverhalten? Nach dem Prinzip "geben und nehmen" werden in Wohnungen, auf Partys und Stadtviertelfesten Klamotten, Möbel, Nippes und Haushaltsgeräte getauscht.
Eine Webseite, die Swap Parties veranstaltet
Die Myspace-Seite von Swaparama
Kreationen mit Quark, von Inaki Izapitarke
Inaki Aizpitarte ist Autodidakt. Zunächst arbeitete er als Tellerwäscher und nach und nach in allen Berufen des Gaststättengewerbes. Einen unvergesslichen Eindruck hinterließen seine Koch-Kreationen im "Transversal", dem Restaurant des Museums für moderne Kunst in Vitry. Heute ist Inaki Aizpitarte glücklicher Eigentümer des "Chateaubriand", eines Pariser Bistros im Art-déco-Stil, wo er seinen spontanen Eingebungen frönt. Zu seinen Hits gehören Quark-Kreationen.
- Die Top-Adresse in Paris:
Adresse : 129, avenue Parmentier - 75011 Paris
Tel : 0 33 (0)1 43 57 45 95
.........................................................................
Dienstag, den 10. Februar 2009
Dossier: Tee auf westliche Art
Im Westen galt Tee lange als eine asiatische Spezialität. Ob althergebrachte Teezeremonien oder die verblüffende Sortenvielfalt traditioneller Teesalons - in westlichen Breitengraden bleibt Tee ein faszinierendes Getränk. Vor einigen Jahren tauchten in Europa neue Teemischungen mit Fruchtaromen auf. Inzwischen geht der Westen auch eigene Wege bei der Teeverarbeitung und beim Teekonsum. So verwenden in Frankreich auch Köche und Konditoren Tee. Manche Restaurants bieten spezielle Teekarten an, und in den USA gibt es bereits Mundschenke für Tee! Ein Überblick über die Art und Weise, wie der Westen sich dieses uralte Getränk aneignet.
- Die Top-Adressen in Paris:
Adresse :129, rue du château 75014 Paris
01 43 27 32 56
Um die feinsten Tee-Sorten zu kosten:
L’atelier des sens
Adresse : 40, rue Sedaine -75011 Paris
Tél : 00 33 (0)1 40 21 08 50
- Link:
- Buch-Tipps:
ISBN-10: 270060539X
ISBN-13: 978-2700605396
Hinter den Kulissen: Baccarat, die Kreativdirektorin
Der Bleikristallhersteller Baccarat gehört zu den alteingesessenen französischen Luxusunternehmen. An der selbstverordneten Verjüngungskur wirken vielversprechende Nachwuchsdesigner mit. Führung durch die Kulissen des Glaspalastes mit Kreativdirektorin Chantal Granier.
- Links:
Street Style: Die Daunenjacke
Platz für das Lieblingskleidungsstück dieses Winters: die Daunenjacke. Sie ist warm und gemütlich, doch wie kann man ihr Eleganz verleihen? Lookexperte Jérome Gautier hat sich auf den Straßen umgesehen.
Dossier: Neue urbane Sportarten
Crossgolf, Kletterpartien auf Bauwerken, Schaukeln in den Lüften - ein neuer Extremtrend hält Einzug in deutschen Städten! "Chic" untersucht, was es mit dieser spektakulären Eroberung urbaner Räume auf sich hat.
- Links:
Die Webseite der Gruppe Parkour One
Noch mehr Cross-Golf gibt es auf der Internet-Seite der Natural Born Golfers
Kreationen mit Auberginen, von Ghislaine Arabian
Ghislaine Arabian ist die erste französische Sterneköchin. Nach ihrer Tätigkeit als Küchenchefin bei Ledoyen nennt sie nun einen neuen Wirkungsbereich ihr Eigen: Mitten im Pariser Daguerre-Viertel liegt ihr Bistro "Les Petites Sorcières", wo überraschende Kreationen mit Aubergine den Gaumen verwöhnen.
- Die Top-Adresse in Paris:
Adresse :12, rue Liancourt 75014
Tel : 00 33 (0)1 43 21 95 68.
.........................................................................
Mittwoch, den 11. Februar 2009 – Iran Tag
Hinter den Kulissen: India Madhavi
India Mahdavi lebt in Paris. Die Innenarchitektin und Designerin iranisch-ägyptischer Herkunft hat sich mit ihren Hotel- und Häuserbauten in den USA, Mexiko und Großbritannien international einen Namen gemacht.
- Link:
Hinter den Kulissen: Der Pharmazeut und Pflanzenkundler Ali Moshiri
Ali Moshiri züchtet mit Leidenschaft Gewürzkräuter. Nach Berlin verschlug es den Iraner in den 80ern. Vor zwei Jahren erfüllte er sich seinen Lebenstraum und legte im Viertel Charlottenburg auf einer Fläche von 30.000 m² einen Kräutergarten an - ein stimmungsvoller Ort, an dem sich die hauptstädtischen Feinschmeckerlokale mit Gewürzkräutern eindecken.
- Link:
Die kleine Geschichte des Safrans
Safran ist wegen seiner Farbe und Raffinesse ein weltweit begehrtes und geschätztes Gewürz. Das Wort "Safran" kommt vom arabischen "Az za faran", was so viel wie "gold- oder sonnengelb" bedeutet. Er verleiht Speisen Farbe und Aroma. Safran gilt als König der Gewürze. Die Safran-Stempel werden ausschließlich von Hand geerntet, was seinen Preis und seinen Wert erklärt.
- Buch-Tipp:
ISBN-10: 3855027099
ISBN-13: 978-3855027095
Hinter den Kulissen: Hadi Teherani
Hadi Teherani ist der Popstar unter den deutschen Architekten. Der Sohn iranischer Einwanderer prägte mit seinen kühnen High-Tech-Konstruktionen und Glasfassaden in Dubai, Moskau, Istanbul und seiner Heimatstadt Hamburg das Stadtbild. Porträt.
- Link:
Kreationen mit Basmati-Reis, von Ashraf Omidi
Der selbst gelernte Koch Ashraf Omidi öffnet Chic die Türen seines kleinen, vor zwei Jahren gegründeten Restaurants "Banous" in Paris. Mit seinen heimatlichen Gerüchen und Aromen ist das Restaurant Anziehungspunkt der iranischen Diaspora. Gemüse, Reis, Milch- und Joghurtgerichte, Kräuter und Früchte - die persische Küche lässt vor allem Vegetarierherzen höher schlagen. Für "Chic" bereitet Ashraf Omidi Tah-Chin, den traditionellen salzigen Reiskuchen mit Joghurt und natürlich Safran zu.
- Die Top-Adresse:
Adresse : 57, rue du Faubourg Montmartre - 75009 Paris
Tél : 00 33 (0)1 48 78 04 08
.........................................................................
Donnerstag, den 12. Februar 2009
Dossier: José Castro
Innerhalb von nur vier Jahren ist José Castro zu einem Markenzeichen der spanischen Mode geworden. Er hat einen ganz persönlichen Stil gefunden, in dem er seine Vorlieben und Einflüsse geschickt kombiniert: die Formen der 1940er-Jahre, Flamenco und Horrorfilme in Schwarz-weiß, für die er sich seit seiner Kindheit begeistert. "Chic" traf den Liebhaber des kalten Schauders an einem ungewöhnlichen Ort von Barcelona.
Um mehr über die Arbeit von José Castro zu erfahren
Hinter den Kulissen: Beaurivage
Die diskreteste Person in einem Luxushotel ist der Portier. Sylvie Gonin bekleidet im Grandhotel Beaurivage in Interlaken diese ebenso wichtige wie heikle Stelle. Ihre Aufgabe: neben dem Empfang der Gäste vor allem die Befriedigung ihrer ausgefallensten Wünsche und verrücktesten Launen. "Chic" hat Vertrauliches in Erfahrung gebracht.
- Die Top-Adresse:
Adresse: Place du Port 17-19 - CH 1000 Lausanne 6
Tel: 00 41-21 613 33 33
Street Style: Pelz
Natur- oder Kunstpelz? In diesem Winter feiert der Pelz ein unübersehbares Comeback. Aber wie trägt man ihn, wenn man topmodern sein will? Antwort auf der Straße mit Beratung durch den Stilexperten Jérôme Gautier.
Dossier: Umgewidmete Kirchen in Dublin
Ist der Konsum die wahre Religion des 21. Jahrhunderts? Auf jeden Fall erleben die in der Vergangenheit immer weniger besuchten Dubliner Kirchen eine - nicht zwangsläufig spirituelle - Renaissance. In Bars oder Kaufhäuser umgewandelt, haben sie jetzt wieder massiven Zulauf. Aber kann ein Gotteshaus beliebigen neuen Verwendungszwecken zugeführt werden wie jedes andere Gebäude auch? Grenzt das nicht an ein Sakrileg?
- Links:
Um mehr über die Ste Mary’s Church-Kirche zu erfahren
Kreationen mit Schweinefilet, von Olympe Versini
1973 eröffnete Olympe Versini mit nur 23 Jahren ihr Restaurant und wurde bald zur ersten, von den Medien stark beachteten Sterneköchin der französischen Gastronomieszene. 1993 stieg sie aus der gehobenen Küche aus und eröffnete im 9. Pariser Arrondissement ihr kleines Restaurant "La Casa Olympe". Hier serviert sie eine mediterrane und sehr würzige Bistroküche. Olympe Versini liebt die Improvisation. Für "Chic" zaubert sie ein Schweinefilet-Rezept.
- Die Top-Adresse in Paris:
Adresse : 48, rue Saint-Georges - 75009 Paris
Tél. : 00 33 (0)1 42 85 26 01
.........................................................................
Freitag, den 13. Februar 2009
Dossier: Tee auf westliche Art
Im Westen galt Tee lange als eine asiatische Spezialität. Ob althergebrachte Teezeremonien oder die verblüffende Sortenvielfalt traditioneller Teesalons - in westlichen Breitengraden bleibt Tee ein faszinierendes Getränk. Vor einigen Jahren tauchten in Europa neue Teemischungen mit Fruchtaromen auf. Inzwischen geht der Westen auch eigene Wege bei der Teeverarbeitung und beim Teekonsum. So verwenden in Frankreich auch Köche und Konditoren Tee. Manche Restaurants bieten spezielle Teekarten an, und in den USA gibt es bereits Mundschenke für Tee! Ein Überblick über die Art und Weise, wie der Westen sich dieses uralte Getränk aneignet.
- Die Top-Adressen in Paris:
Adresse :129, rue du château 75014 Paris
01 43 27 32 56
Um die feinsten Tee-Sorten zu kosten:
L’atelier des sens
Adresse : 40, rue Sedaine -75011 Paris
Tél : 00 33 (0)1 40 21 08 50
- Link:
- Buch-Tipps:
ISBN-10: 270060539X
ISBN-13: 978-2700605396
Hinter den Kulissen: Hadi Teherani
Hadi Teherani ist der Popstar unter den deutschen Architekten. Der Sohn iranischer Einwanderer prägte mit seinen kühnen High-Tech-Konstruktionen und Glasfassaden in Dubai, Moskau, Istanbul und seiner Heimatstadt Hamburg das Stadtbild. Porträt.
- Link:
Street Style: Die Daunenjacke
Platz für das Lieblingskleidungsstück dieses Winters: die Daunenjacke. Sie ist warm und gemütlich, doch wie kann man ihr Eleganz verleihen? Lookexperte Jérome Gautier hat sich auf den Straßen umgesehen.
Dossier: Swap Parties in Großbritannien
"Chic" reist nach London, um ein neues Gesellschaftsphänomen zu ergründen: den Tauschhandel, auf Englisch "swap", der für viele Londoner inzwischen zum Lebensstil geworden ist. Konjunkturflaute oder bewusst anderes Konsumverhalten? Nach dem Prinzip "geben und nehmen" werden in Wohnungen, auf Partys und Stadtviertelfesten Klamotten, Möbel, Nippes und Haushaltsgeräte getauscht.
Eine Webseite, die Swap Parties veranstaltet
Die Myspace-Seite von Swaparama
Kreationen mit Quark, von Inaki Izapitarke
Inaki Aizpitarte ist Autodidakt. Zunächst arbeitete er als Tellerwäscher und nach und nach in allen Berufen des Gaststättengewerbes. Einen unvergesslichen Eindruck hinterließen seine Koch-Kreationen im "Transversal", dem Restaurant des Museums für moderne Kunst in Vitry. Heute ist Inaki Aizpitarte glücklicher Eigentümer des "Chateaubriand", eines Pariser Bistros im Art-déco-Stil, wo er seinen spontanen Eingebungen frönt. Zu seinen Hits gehören Quark-Kreationen.
- Die Top-Adresse in Paris:
Adresse : 129, avenue Parmentier - 75011 Paris
Tel : 0 33 (0)1 43 57 45 95































Facebook
Twitter
RSS