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01/06/07

Buchweizenpfannkuchen

GALETTES COMPLÈTES


Buchweizenpfannkuchen sind wohl das bekannteste Gericht der Bretagne, ihr leicht nach Nüssen schmeckendes Aroma harmoniert mit süßen und salzigen Zutaten. Buchweizen ist übrigens kein Getreide, er gehört zur Familie der Knöterich-Gewächse.

Zutaten für 6 Portionen:

Galettes
250 g Buchweizenmehl
Salz, Pfeffer
6 Eier
2 EL Sonnenblumenöl
300-400 ml lauwarme Milch

Zur Fertigstellung
6 Eier
6 Scheiben gekochter Schinken
etwa 200 g Greyerzer oder ein anderer halbfester Schnittkäse zum Reiben

In einer Schüssel Mehl, Salz und Pfeffer vermischen. In der Mitte eine Vertiefung machen und die Eier dort hinein aufschlagen. Eier und Mehl mit einem Schneebesen verrühren. Jetzt kommt das Öl dazu. Nach und nach die Milch dazugeben und ebenfalls unterrühren. Der Teig sollte keine Klumpen aufweisen und die Konsistenz süßer Sahne haben. Wenn Sie versehentlich zuviel Milch zugießen, geben Sie noch ein wenig Buchweizen in den Teig. Mindestens 30 Min. stehen lassen, damit die Pfannkuchen schön locker werden. Den Käse reiben. Eier und Schinken aus dem Kühlschrank holen, damit sie Zimmertemperatur annehmen.
In einer flachen, teflonbeschichteten Pfanne oder einer gusseisernen Crêpe-Pfanne etwas Öl erhitzen, dann mit dem Schöpflöffel eine Portion Teig in die Pfanne geben und sofort mit einem Spachtel verteilen. Wenn die Unterseite braun ist, vorsichtig wenden. Ein aufgeschlagenes Ei schnell auf der Galette verstreichen, unverzüglich eine Scheibe Schinken darauf legen und alles mit etwas Greyerzer überstreuen. Man faltet die Galette in der Mitte und legt sie noch ein weiteres Mal zusammen. Auf einem vorgewärmten Teller sofort servieren. Dazu passt trockener Cidre.

TIPP:
- Für die Qualität eines jeden Pfannkuchen/Crêpe/Galette-Teiges ist die Zahl der Eier entscheidend. Sie machen den Teig locker und halten die Galette zusammen. Sparen Sie nicht daran.
- Selbst erfahrenen Köchen misslingt oft die erste Galette. Achten Sie auf das, was zum Erfolg führt, etwa die richtige Temperatur der Pfanne. Sie darf nicht zu kalt sein, aber auch nicht so heiß, dass der Teig sofort stockt, wenn er hineingegeben wird. Er soll ja schließlich durch das Kippen der Pfanne noch überall hin verteilt werden. Die Pfanne darf nur leicht gefettet sein. Ideal ist eine flache gusseiserne Pfanne, bei der die Hitze gleichmäßig verteilt wird. Prüfen sie die Unterseite wirklich erst dann, wenn sich der Teig an den Rändern vom Pfannenboden löst. Weicher Teig reißt unweigerlich.
- Eine wichtige Voraussetzung für dünne Pfannkuchen ist die Konsistenz des Teigs, er sollte so dickflüssig wie süße Sahne sein. Nutzen Sie den Schöpflöffel als Messhilfe, wie viel Teig Sie benötigen, damit der Pfannenboden dünn bedeckt ist.

Erstellt: 01-06-07
Letzte Änderung: 01-06-07


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