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Nylons und ZigarettenFrankreich, am Ende des Zweiten Weltkriegs: Junge Französinnen werden als Ehefrauen für amerikanische GIs angeworben. In Erholungslagern der US-Army werden sie gedrillt für ihre Reise in die USA. |
Samstag, 31. März 2012 um 01.40 UhrWiederholungen:
Frankreich, am Ende des Zweiten Weltkriegs: Junge Französinnen werden als Ehefrauen für amerikanische GIs angeworben. In Erholungslagern der US-Army werden sie gedrillt für ihre Reise in die USA zu ihren kaum bekannten Männern. Jeannette, Marie-Thérèse und Mireille sind drei solcher Frauen ... 1944 in der Normandie: In sogenannten "cigarette camps" der US-Army werden junge Französinnen vorbereitet, um zu ihren neuen Ehemännern in die USA auszuwandern. Jeannette, Marie-Thérèse und Mireille sind drei solcher Frauen: Sie sind mit ihnen kaum bekannten GIs verheiratet und stehen kurz vor ihrer Überfahrt über den Atlantik. Just am Tag der Abreise bekommt Jeannette die Nachricht vom Unfalltod ihres Ehemanns, den die Army aber wie einen Tod im Gefecht aussehen lassen will. Sie muss ihre beiden Freundinnen ziehen lassen und bleibt mit ihren Eltern auf deren Bauernhof mehr zurück als zu hause. Marie-Thérèse und Mireille berichten der Freundin in Briefen von ihren Erlebnissen, ihren Ängsten und ihren Hoffnungen. Mireille lebt mit ihrem jüdischen Mann im neuen Land in Brooklyn, die Pariserin scheint dort ihr Glück gefunden zu haben. ‚‚Nylons und Zigaretten'' spiegelt das Gefühl im Frankreich der unmittelbaren Nachkriegszeit wider: Die übermütigen und unbeschwerten jungen Frauen in den Vorbereitungslagern sind von der neuen Hoffnung angesteckt, die durch die Befreiung von Paris und der anderen französischen Städte im Jahr 1944 angefacht worden war. In die Aufbruchsstimmung aber mischt sich auch die Ungewissheit und Unsicherheit, mit der die Französinnen in ihr neues Leben starten und ihre Heimat auf unbestimmte Zeit zurücklassen. |
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