Die fieberhafte Suche von Frau Meissner führt sie zum Bahnhof, wo der Zug mit den Deportierten noch steht. Als ihr zwei SS-Männer den Waggon öffnen, in denen die Silbersteins eingepfercht sind, ist Heinrich nicht zu finden. Mit großen Augen schaut sie jedoch der kleine David an ...
Der Film "Spielzeugland" von Regisseur Jochen Alexander Freydank wurde 2009 unter anderem mit dem Oscar für den besten Kurzfilm ausgezeichnet.
Regisseur Jochen Alexander Freydank wurde 1967 in Ostberlin geboren. Nach mehreren erfolglosen Bewerbungen für Filmhochschulen arbeitete er zunächst als Cutter, Regieassistent und Drehbuchautor. Anschließend gründete er seine eigene Produktionsfirma "Mephisto Film". "Spielzeugland" ist bereits Freydanks vierter Kurzfilm. Zwei Jahre hat er gebraucht, um das Geld für sein Projekt zu sammeln. Mit einem Budget von gerade einmal 30.000 Euro drehte er fünf Tage an Originalschauplätzen in Berlin und Brandenburg. Sein oscarprämierter Film wurde mit 17 nationalen und internationalen Preisen bedacht.
Begegnungen - Oscar 2009: Jochen Alexander Freydank
2009 gewann Jochen Alexander Freydank mit „Spielzeugland” den Oscar für den besten Kurzfilm.
Obwohl er nicht nur über drei Jahre seines Lebens, sondern auch eine Menge Geld und Herzblut in den Film gesteckt hat, sagt er über einen der wichtigsten Filmpreise ganz nüchtern: „Der Oscar ist meine Arbeitsberechtigung”. "KurzSchluss - Das Magazin" trifft den Regisseur in der Deutschen Kinemathek in Berlin zu einem Gespräch über den großen Preis und seine Zukunftspläne.
TV-Beitrag: Jochen Alexander Freydank im Interview
Bonus-Interview mit Alexander Freydank







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