Zu Tisch in...
Sonntags um 17.45 Uhr auf ARTE
Wiederholung: Freitag, 17.8.07 um 14.00 Uhr
Sardinien gehört zwar seit Mitte des 19. Jh. zu Italien, geht aber kulinarisch eigene Wege.
Was den Italienern die Pasta, ist den Sarden das traditionelle Hirtenbrot: Es bildet die Grundlage vieler Gerichte und ist noch heute als Beilage unersetzlich. Wenn die Sarden Pasta essen, dann sind das vor allem Teigtaschen wie Aurelias CULURGIONIS.
An der Küste wird mit dem gekocht, was die Fischer einholen: Sardinen, Thunfisch Langusten. Die Hirten und Bauern im Inneren der Insel verwenden Produkte der Agrar- und Weidewirtschaft: Getreide, Bohnen, Tomaten, Kartoffeln, Auberginen.
Fleisch, Milch und Käse von den Schaf- und Ziegenherden, denen eine buschige Macchia aus Rosmarin, Thymian, wildem Fenchel, Wacholder, Minze und Myrte als Nahrung dient. Über das Meer kamen weitere Gewürze wie Orangenblütenwasser, Zimt, Muskatnuss und Safran nach Sardinien. Die Spanier führten feines Olivenöl ein.
Erstellt: 04-05-04
Letzte Änderung: 03-07-03