Gegenwärtig findet ein Wettlauf verschiedener Wissenschaftler, Forschungseinrichtungen und pharmazeutischer Unternehmen um das erste vollsynthetische Blut statt. Der Bedarf ist enorm, stieg doch die Zahl der Bluttransfusionen in den letzten zehn Jahren um gut 50 Prozent. Allein in den USA werden schon jetzt jährlich sechs Millionen Liter Blut benötigt, bei steigender Tendenz. Das verspricht einen Markt, auf dem Milliarden zu verdienen sind.Ein erstes Mittel, den Bedarf an künstlichem Blut abzudecken, schien eine wasserklare Flüssigkeit zu sein, die sich hervorragend eignet, Sauerstoff zu transportieren. Mäuse, die im Rahmen eines Experiments in diese Flüssigkeit getaucht wurden, konnten weiter atmen und ertranken nicht. Doch die Substanz stellte sich als zu giftig heraus. Jetzt wird an Alternativen geforscht.
Die Jagd nach dem künstlichen Blut ist mühsam und von Rückschlägen geprägt. So endeten erste klinische Tests sogar tödlich. Jetzt steckt die Forschung in einer Sackgasse, aus der ein deutscher Forscher mit seinem entwickelten Kunstblut wieder hinausführen will. Die Dokumentation erzählt die Geschichte von der Suche nach dem "Zaubersaft Blut".
Dabei kommen auch die Vielfalt des Blutes, seine Leistungsfähigkeit und die Folgen der Blut-Manipulation für den menschlichen Körper zur Sprache.
>> Wiederholungen : am 9. August um 5.00Uhr






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