Mit jährlich rund 25 Millionen Touristen ist Paris eine der meistbesuchten Städte weltweit.
Doch während immer neue Bauprojekte gestartet werden, um die französische Metropole für Touristen und Unternehmer noch attraktiver zu machen, leidet die französische Bevölkerung zunehmend unter Wohnungsnot: Rund 3,6 Millionen leben in ärmlichen Wohnverhältnissen.
Eine alarmierende Tragödie machte vor wenigen Tagen auf diese schwierige Wohnsituation aufmerksam: Eine Mutter von sechs Kindern steckte sich im Rathaus einer Pariser Vorstadt in Brand und verstarb. Sie lebte mit ihrer Familie in einer Notunterkunft und lief Gefahr, diese vom Staat zur Verfügung gestellte Wohnstätte zu verlieren.
Gemeinsam mit den beiden Architekten Frédéric Druot und Anne Lacaton diskutiert Elisabeth Quin heute Abend, wie Wohnraum für alle geschaffen werden kann.
Anne Joubert hat das Problem der Wohnungsnot am eigenen Leib erfahren: Die ehemalige Obdachlose engagiert sich heute für Menschen, die in ärmlichen Wohnverhältnissen leben.
Doch kann man gute und dennoch preisgünstige Wohnungen für alle garantieren? Bruno Gaudenzi gibt uns in seiner Rubrik „Zeit im Wandel“ Aufschluss.
Der Astrophysiker Christophe Galfard schlägt uns eine ganz andere Möglichkeit vor: Warum nicht den blauen Planeten verlassen und im All nach neuen Lebensräumen suchen?






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