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De Gaulle - Churchill

War General Charles de Gaulle wirklich immer die starke Führungspersönlichkeit?

De Gaulle - Churchill

08/06/12

Winston Churchill: Biografie

Die wichtigsten Daten im Leben Churchills, von seiner Geburt 1874 an, bis hin zu seinem Tod 1965.

  • 30. November 1874
    Winston Leonard Spencer Churchill wird als Sohn des konservativen Politikers Lord Randolph Spencer Churchill und der Amerikanerin Jennie Jerome im Blenheim-Palast bei Woodstock (Oxford) geboren.

  • 1893-1895
    Churchill absolviert die Royal Military Academy Sandhurst. Er startet eine militärische Karriere, die ihn zuerst nach Kuba, dann nach Indien und Ägypten führt.

  • 1895-1899
    Als Kavallerieleutnant nimmt er an Feldzügen in Kuba, Indien und dem Sudan teil.

  • 1899/1900
    Churchill ist Kriegsberichterstatter im Burenkrieg, wo er in Gefangenschaft gerät. Seine Flucht bringt ihm nationale Berühmtheit.

  • 1900
    Churchill wird als Mitglied der Konservativen Partei ins Unterhaus gewählt.

  • 12. Septmeber 1908
    Er heiratet Clementine Hozier. Das Paar wird bis zu seinem Lebensende zusammen bleiben und fünf Kinder haben (Diana, Randolf, Sarah, Frances et Mary).

  • 1911-1915
    Nachdem keine Einigung mit dem Deutschen Reich über eine Begrenzung der Rüstung erzielt werden kann, treibt Churchill als Erster Lord der Admiralität die britische Flottenrüstung energisch voran.

  • 1917-1939
    Von Premierminister David Lloyd George wird Churchill in die Regierung zurückberufen. Er wird zum Munitionsminister ernannt, dann von 1918-1921 zum Kriegs- und Luftfahrtminister. Von 1921 bis 1922 ist er Kolonialminister tätig. 1924 kehrt er aufgrund des Zerfalls der Liberalen Partei zu den Konservativen zurück. 1924-1929 ist Churchill im Amt des Schatzkanzlers und führt den Goldstandard von 1914 wieder ein. Ohne politisches Amt widmet sich Churchill vor allem seinen historischen Arbeiten. Seine Stellungnahme gegen Arthur Neville Chamberlains Politik der Beschwichtigung (Appeasement-Politik) und seine Warnung vor den Gefahren des nationalsozialistischen Regimes stoßen in der Öffentlichkeit auf wachsende Resonanz.

  • 3. September 1939
    Großbritannien erklärt Deutschland den Krieg. Churchill wird erneut Erster Lord der Admiralität.

  • 10. Mai 1940
    Nach dem Beginn des deutschen "Westfeldzugs" gegen Frankreich wird Churchill unter dem Druck der öffentlichen Meinung Premier- und Verteidigungsminister einer neu gebildeten Koalitionsregierung und Parteiführer der Konservativen. Während des Kriegs wird er zum Motor des britischen Widerstands gegen Adolf Hitler und zum Symbol des Durchhaltewillens seiner Nation. Er ist maßgeblicher Initiator der "Grand Alliance" zwischen Großbritannien, den USA und der UdSSR.

  • 1941
    14. August: Veröffentlichung der gemeinsam von Churchill und Franklin D. Roosevelt verkündeten Atlantikcharta, die 1942 ein Grunddokument der Vereinten Nationen wird.

  • 1945
    17. Juli - 2. August: Churchill nimmt an der Potsdamer Konferenz in Schloß Cecilienhof teil. Nach der Wahlniederlage der Konservativen muß er als Premierminister zurücktreten.

  • 1946
    In der Rolle des britischen Oppositionsführers hält Churchill in Fulton, Missouri (USA), eine Rede, in der er vom "Eisernen Vorhang" inmitten Europas spricht und ein Bild der UdSSR zeichnet, das in der westlichen Welt im " Kalten Krieg" bestimmend wird. In einer Rede in Zürich ruft Churchill zur europäischen Zusammenarbeit auf, ohne allerdings Großbritannien als Teil des engeren Europa zu betrachten.

  • 1951-1955
    Nach dem Wahlsieg der Konservativen Partei wird Churchill erneut Premierminister und setzt sich während seiner Amtszeit für eine Entspannung im Ost-West-Konflikt ein.

  • 1953
    Churchill macht sich als Maler und Schriftsteller einen Namen. Für seine vielfältigen Schriften, besonders für das sechsbändige Werk "The Second World War" (1948-1953), erhält er den Nobelpreis für Literatur. Er erhält den Adelstitel "Sir".

  • 1956
    Für seine Verdienste um die Einigung Europas erhält Churchill den Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen.

  • 1963
    Der amerikanische Kongreß ernennt Churchill zum Ehrenbürger der USA.

  • 1965
    24. Januar: Sir Winston Churchill stirbt in London und wird auf dem Familienfriedhof in Bladon (Oxfordshire) beigesetzt.



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Quelle:
Wikipedia
Winston Churchill Foundation

Erstellt: 25-07-11
Letzte Änderung: 08-06-12