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Torpedos im Morgengrauen - Das letzte Schlachtschiff des KaisersDie "SMS Szent István" zählt zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den vier Großkampfschiffen im Dienst der k.u.k-Kriegsmarine. Ihr Einsatz soll im Juni 1918 eine Wende in der schwierigen Kriegssituation der Habsburger Monarchie bringen. |
Samstag, 1. November 2008 um 21.00 UhrWiederholungen:
Die "SMS Szent István" zählt zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu den vier Großkampfschiffen im Dienst der k.u.k-Kriegsmarine. Ihr Einsatz soll im Juni 1918 eine Wende in der schwierigen Kriegssituation der Habsburger Monarchie bringen. Doch eine geplante Großoffensive in der Adria misslingt. Die "Szent István" wird von italienischen Torpedos versenkt. 89 von mehr als 1.000 Besatzungsmitgliedern kommen ums Leben. Dass die Zahl der Opfer nicht höher liegt, ist dem beherzten Einsatz des Unteroffiziers Franz Dueller zu verdanken. Das Doku-Drama erzählt die atemberaubende Geschichte des Untergangs der "Szent István" innerhalb des Programmschwerpunkts "1918". Die "SMS Szent István", im Januar 1914 im Hafen von Fiume vom Stapel gelaufen, ist eines von vier Großkampfschiffen der österreichisch-ungarischen Kriegsmarine. Das Schiff gilt als Herzstück der k.u.k.-Flotte und liegt genau 937 Tage untätig im Kriegshafen von Pula, ehe es am 9. Juni 1918 gemeinsam mit dem Schwesternschiff "Tegetthoff" zu einer Großoffensive ausläuft. Es geht um den Angriff auf die Sperre von Otranto. Mit dieser Offensive hofft Österreich-Ungarn, die bedrohliche Kriegslage wenden zu können. Doch dazu kommt es nicht. Über den Untergang des historisch bedeutsamen Schlachtschiffes "Szent István" kursieren bis heute wilde Spekulationen. Die entscheidende Frage ist jedoch ungeklärt: Wie war es möglich, dass zwei Torpedotreffer eine so verheerende Wirkung hatten? Hatte das modernste Schlachtschiff der k.u.k.-Kriegsmarine eine technische Schwachstelle? Lassen sich Konstruktionsmängel nachweisen? Ein kroatisches Expertenteam taucht zum Wrack, um das Rätsel der "Szent István" endgültig zu lösen. |
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