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19:00
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Meine Wiederholung
Zoom Europa
Wie hält es die Europäische Union mit der Wahrung der Menschenrechte?
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DETAILS
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Freitag, 5. Dezember 2008 um 19.00 Uhr
Wiederholungen:
06.12.2008 um 12:00
Zoom Europa
(Frankreich, Deutschland, 2008, 43mn)
ARTE F / SWR
Produzent: Compagnie Des Phares Et Balises
Vor 60 Jahren, am 10. Dezember 1948, wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Wie hält es die Europäische Union mit der Wahrung der Menschenrechte? In welchen Bereichen würde Europa, das weltweit für Menschenrechte eintritt, heute gut daran tun, vor der eigenen Haustür zu kehren?
(1): Straßburg: Wozu braucht man einen Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (ECHR)? Er ist letzte Instanz für alle, die mit ihrem Anliegen beim eigenen Staat kein Gehör finden. Wann wird der ECHR tätig, und werden seine Urteile auch umgesetzt? (2): Großbritannien: Schwarze Listen, beliebig lange Untersuchungshaft, immer mehr Überwachung Seit knapp acht Jahren erlässt Großbritannien ständig neue Gesetze zur Terrorismusbekämpfung. Menschenrechtler hingegen versuchen, die Reichweite dieser Gesetze zu begrenzen. (3): Frankreich verschärft Einwanderungspolitik Angesichts des großen Einwanderungsdrucks zeichnet sich in ganz Europa die Tendenz ab, Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung zu kriminalisieren. Ausgerechnet in Frankreich, dem Land der Bürger- und Menschenrechtserklärung von 1789, werden durch den politischen Druck immer mehr Übergriffe beobachtet: Denunziation, willkürliche Festnahmen zur Erfüllung der „Zielvorgaben“ des Ministeriums für Einwanderung (ein solches gibt es nur in Frankreich und Dänemark) und Einbürgerungstests. Offenbar gelten die Menschenrechte nicht für alle gleichermaßen. (4): Vergleich Zwischen den Gefängnissen in den Ländern Europas bestehen große Unterschiede (5): Reportage: Island – Alltag in einem bankrotten Land (6): Europa hautnah: Am 1. Januar kommt der Euro in die Slowakei Und es gibt unendlich viele Ideen, um die Bevölkerung auf die gemeinsame europäische Währung vorzubereiten. Sogar Pfarrer werden dazu herangezogen, ihre Schäfchen aufzuklären. (7): Entdeckung: Swing in Berlin
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19:45
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Meine Wiederholung
ARTE Info
Das europäische Nachrichtenmagazin
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Freitag, 5. Dezember 2008 um 19.45 Uhr
Wiederholungen:
Keine Wiederholungen
ARTE Info
(2008, 15mn) ARTE G.E.I.E.
ARTE Info, das europäische Nachrichtenmagazin, bietet den europäischen Blick auf die wichtigsten Ereignisse des Tages. Werktags um 12.45 Uhr und täglich um 19.45 Uhr.
Seit dem 7. Januar wird ARTE Info wird live aus den Straßburger Studios werktags um 12.45 Uhr und täglich um 19.45 Uhr gesendet. Die zwei Nachrichtensendungen von ARTE Info bieten einen aktuellen und weltoffenen Blick auf das internationale Geschehen aus europäischer Perspektive. Ein deutsch-französisches Team aus Redakteuren und Reportern berichtet über die Brennpunkte rund um den Globus.
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Meine Wiederholung
ARTE Kultur
Täglich von montags bis freitags präsentiert das Kulturjournal Neues aus der europäischen Kulturszene.
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DETAILS
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Freitag, 5. Dezember 2008 um 20.00 Uhr
Wiederholungen:
06.12.2008 um 12:45 08.12.2008 um 06:00
ARTE Kultur
(Frankreich, Deutschland, 2008, 11mn)
ARTE
Täglich von montags bis freitags präsentiert das Kulturjournal Neues aus der europäischen Kulturszene.
Annette Gerlach und Marie Labory berichten täglich im Wechsel über Neues aus der europäischen Kulturszene. ARTE Kultur bietet ein breites Spektrum an Wissenswertem: von Bühnenkunst und Büchermarkt, musikalischen Events und Festivals, über Kino und Film bis hin zu Architektur und populärer Alltagskunst. Eine Kultursendung, die offen und neugierig auf die magische Welt der Künste blickt und unterhaltsam die Vielfalt des kreativen Schaffens in Europa widerspiegelt.
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Goldrausch in der Tiefsee
In der Tiefsee hat eine Art Goldrausch begonnen...
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Freitag, 5. Dezember 2008 um 20.15 Uhr
Wiederholungen:
12.12.2008 um 12:00 17.12.2008 um 10:40 14.01.2010 um 16:55 21.01.2010 um 09:15
Goldrausch in der Tiefsee
(Deutschland, 2008, 43mn)
WDR
Regie: Sarah Zierul
In der Tiefsee hat eine Art Goldrausch begonnen. Die ungebremste Ausbeutung von Bodenschätzen mit schwerem Gerät in den Tiefen der Ozeane ist ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Die Dokumentation von Sarah Zierul zeigt, dass angesichts immer knapper werdender Rohstoffvorkommen an Land weit vor den Küsten Fakten geschaffen werden, deren Folgen für Menschen und Umwelt noch nicht abzusehen sind.
Die Suche nach immer neuen und immer größeren Rohstoffvorkommen hat jetzt den größten und am wenigsten erforschten Lebensraum der Erde erreicht, die Tiefsee. Lange Zeit galt sie als tote Wüste. Heute entdecken Forscher in Tausenden Metern Tiefe Landschaften von atemberaubender Schönheit, ungezählte neue Lebewesen, aber auch Rohstoffe in unvorstellbaren Mengen. Die aufwendig recherchierte Dokumentation begleitet erstmals die weltweit wichtigsten Projekte, die die Erschließung der Schätze des Meeresbodens planen. Vor Neuseeland sind deutsche, neuseeländische und amerikanische Forscher auf der Suche nach wertvollen Mineralien. Mit dem modernsten Tauchroboter der Welt erkunden sie ein Gebiet, in dem Gold, Kupfer und andere Metalle lagern - die Erzminen der Zukunft. Der französische Erdöl-Konzern Total setzt schon seit Jahren auf die Ölreserven vor der Küste Angolas, die von schwimmenden Fabriken aus 1.400 Metern Tiefe gepumpt werden. Die Reichtümer der Tiefsee machen aus dem westafrikanischen Staat ein neues Eldorado und sorgen dafür, dass sich die militärische Präsenz der USA immer weiter verstärkt. Mitten im Pazifik suchen deutsche Regierungsbeamte nach riesigen Feldern von Manganknollen. Meeresbiologen warnen allerdings davor, dass der Tiefseebergbau den gesamten Ozean in Gefahr bringt, mit unabsehbaren Folgen für die Nahrungskette und das Weltklima. Die Dokumentation macht deutlich, dass mit den ehrgeizigen Vorhaben nicht nur Chancen, sondern auch enorme Risiken verbunden sind. Denn oft ist unklar, wem die Bodenschätze aus der Tiefe eigentlich gehören. Grenzverläufe existieren auf hoher See nicht und selbst in Küstennähe sind die Grenzen häufig umstritten. Es drohen politische Konflikte, internationale Machtverschiebungen und Umweltschäden in einem Gebiet, über das wir so gut wie nichts wissen.
Filmemacherin Sarah Zierul verbindet eindrucksvolle Aufnahmen auf hoher See mit seltenen Unterwasserbildern, lässt Forscher und Konzernchefs ebenso zu Wort kommen wie Völkerrechtler und Biologen.
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21:00
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Marias letzte Reise
Marias Tage sind gezählt. Die krebskranke Frau will die letzten Tage ihres Lebens unbedingt zu Hause in Oberbayern verbringen...
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DETAILS
Dossier
"Gelobtes Land" erzählt die Geschichte der 18-jährigen Londonerin Erin, die zum ersten Mal nach Israel kommt, und ihres Großvaters Len, der in den 1940er-Jahren als Soldat der britischen Mandatsmacht in Palästina stationiert war.
Zum Dossier Gelobtes Land
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Freitag, 5. Dezember 2008 um 21.00 Uhr
Wiederholungen:
07.12.2008 um 15:45
Marias letzte Reise
(Deutschland, 2004, 89mn)
BR
Regie: Rainer Kaufmann Kamera: Klaus Eichhammer Musik: Annette Focks Schnitt: Veronika Zaplata Darsteller: Gundi Ellert, Günther Maria Halmer, Hubert Mulzer, Michael Fitz, Monika Bleibtreu, Nina Kunzendorf, Philipp Moog Autor: Ariela Bogenberger, Barbara Oslejsek Produktion: ARTE, BR, TV60Film Produzent: Bernd Burgemeister Redaktion: Bettina Reitz, Bettina Ricklefs Ton: Jan Bennert
Marias Tage sind gezählt. Die krebskranke Frau will die letzten Tage ihres Lebens unbedingt zu Hause in Oberbayern verbringen. Zuerst muss sie sich jedoch an die Anwesenheit der Schwester Andrea gewöhnen, die Maria zu Hause pflegen soll. Ein bewegender Film über das Sterben mit Monica Bleibtreu in der Titelrolle.
Die todkranke 71-jährige Maria Stadler will raus aus dem Krankenhaus und zurück in ihre geliebte Umgebung am Staffelsee in Oberbayern. Auf ihrem Hof, bei ihren Blumen, Büchern und duftenden Obstbäumen möchte sie die letzten Tage ihres Lebens verbringen. Da sie unaufhörlich von Schmerzen geplagt wird, hat sie genug von den Chemotherapien, die sie längst nicht mehr heilen können. Weil sich Marias Sohn Simon um den Hof kümmern muss und mit der Pflege seiner Mutter völlig überfordert wäre, schickt der Arzt seine beste Pflegekraft, Schwester Andrea, mit. Sie soll sich während ihres Urlaubs um Maria kümmern und sie davon überzeugen, dass sie im Krankenhaus medizinisch besser versorgt werden kann. Die beiden Frauen begegnen sich mit Skepsis. Maria möchte nicht, dass ihre letzten Lebensstunden streng reglementiert werden und Andrea versucht die übliche Krankenhausroutine anzuwenden. Doch zwischen den beiden wachsen allmählich Zuneigung und Respekt. Andrea lernt Marias letzten Willen zu akzeptieren und möchte ihr einen würdevollen Abschied im Kreise der Familie ermöglichen. Deshalb holt sie sich Rat und medizinische Unterstützung bei einem Hospiz. An Marias Seite erfährt sie nicht nur die Bedeutung und die Tragweite der Sterbebegleitung, sondern lernt auch, ihr eigenes Leben und Glück in die Hand zu nehmen.
Rainer Kaufmanns bewegendes Drama "Marias letzte Reise" wurde mit zahlreichen Auszeichnungen überhäuft. Mit vier Preisen war der Film der große Gewinner beim Deutschen Fernsehpreis 2005. "Marias letzte Reise" gewann in der wichtigsten Kategorie "Bester Fernsehfilm/Mehrteiler" und wurde neben der Musik auch für die schauspielerische Leistung prämiert. Für ihre Darstellung als Maria wurde Monica Bleibtreu als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Ihr Film-Sohn Michael Fitz erhielt den Preis in der Kategorie "Beste Nebenrolle". Desweiteren wurde der Film für die Regie und die Musik prämiert. Auch der Sonderpreis des Bayerischen Fernsehpreises 2005 ging an Monica Bleibtreu, Nina Kunzendorf und Michael Fitz für ihre herausragende Darstellung und der Adolf-Grimme-Preis in Gold 2006 wurde an Ariela Bogenberger , Rainer Kaufmann , Monica Bleibtreu - stellvertretend für das gesamte Darstellerteam - vergeben. Monica Bleibtreu gehört zu den großen Charakterdarstellerinnen im deutschen Film. Vor "Marias letzte Reise" war sie in "Wellen" zu sehen. Davor verkörperte sie die Katia Mann im Dreiteiler "Die Manns - Ein Jahrhundertroman" (Regie: Heinrich Breloer). 2006 spielte sie zusammen mit Hannah Herzsprung in "Vier Minuten" (Regie: Chris Kraus), wofür sie 2007 mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde. In "Das Herz ist ein dunkler Wald" (Regie: Nicolette Krebitz) spielte sie 2007 an der Seite von Nina Hoss. Zuletzt war sie in Rainer Kaufmanns "Ein starker Abgang" (2008) zu sehen. Nina Kunzendorf ging nach ihrer Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg an das Nationaltheater Mannheim, wechselte 1998 an das Deutsche Schauspielhaus Hamburg und gehört seit September 2001 zum Ensemble der Münchner Kammerspiele. Ihre erste Filmrolle erhielt Kunzendorf im Nachkriegsdrama "Verlorenes Land". Danach stand sie unter anderem für "Stauffenberg" und "Treibjagd" vor der Kamera. 2006 war sie in "Guten Morgen, Herr Grothe" (Regie: Lars Kraume) zu sehen. 2007 spielte sie in "Angsthasen" (Regie: Franziska Buch). Rainer Kaufmann, Jahrgang 1959, heimste schon nach seinem Regiestudium an der Hochschule für Fernsehen und Film in München mit seinem Kurzfilm "Der schönste Busen der Welt" von 1990 zahlreiche Preise ein. Mit seinen Filmen "Einer meiner ältesten Freunde" (1994), "Stadtgespräch" (1995), "Die Apothekerin" (1997) und "Kalt ist der Abendhauch" (1999) knüpfte Kaufmann an diesen frühen Erfolg an. 2007 verfilmte er Martin Walsers Novelle "Ein fliehendes Pferd". 2008 drehte er "Ein starker Abgang" mit Monica Bleibtreu.
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Meine Wiederholung
Wahrheit! Alles Lüge!
Wie das Gehirn Wirklichkeit konstruiert
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Freitag, 5. Dezember 2008 um 22.30 Uhr
Wiederholungen:
06.12.2008 um 10:35 08.12.2008 um 02:00 11.08.2011 um 08:00
Wahrheit! Alles Lüge!
(Deutschland, 2007, 43mn)
ZDF
Regie: Christopher Phillip Zahlten
Ist die Welt, wie wir sie sehen, tatsächlich Realität oder nur ein Produkt unseres Gehirns? Was wäre, wenn das, was wir erleben, bloß eine individuelle Illusion ist? International renommierte Wissenschaftler machen anhand anschaulicher Beispiele deutlich, wie leicht unsere Wahrnehmung - und damit unsere individuelle Realität - beeinflussbar ist.
Ist die Welt, so wie wir sie sehen, real oder lediglich Produkt des menschlichen Gehirns? Was wäre, wenn unsere Erlebnisse individuelle Illusionen wären, ein Film in unserem Kopf? Das widerspricht unserem Weltbild, nach dem Realität wissenschaftlich messbar, somit Fakt und für alle Menschen gleich ist. Doch Hirnforscher gehen davon aus, dass wir unser Leben innerhalb unseres Gehirns erleben. Jeder Mensch konstruiert somit seine individuelle Realität. Und der Mensch kann seine Wahrnehmung und sogar die Struktur seines Gehirns durch gezielte Techniken verändern und damit aktiv seine Realität gestalten. In der Dokumentation kommen international renommierte Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen der Hirnforschung, der Psychologie und der Philosophie zu Wort. Sie veranschaulichen ihre Forschungsergebnisse anhand verschiedener Experimente: Von Operationen unter Hypnose, Umgang mit Phantomschmerzen bis hin zu Illusionsexperimenten zeigt die Dokumentation Beispiele, die deutlich machen, wie leicht unsere Wahrnehmung - und damit unsere individuelle Realität - beeinflussbar ist. Untersuchungen aus dem Bereich des Cyberspace und der Meditationsforschung beweisen, wie fließend die Grenzen zwischen virtueller und "echter" Realität sind. Sie zeigen auch, welche Risiken teils damit verbunden sind. Die Erkenntnisse der Hirnforschung verleihen dem bisherigen Verständnis von Realität jedenfalls eine neue Dimension. Unendlich viele Möglichkeiten würden sich eröffnen, wenn wir die Wahrnehmung der Wirklichkeit durch unser Gehirn aktiv steuern könnten. Die Dokumentation zeigt darüber hinaus, wie die Neurowissenschaft versucht, mit modernsten Techniken das Rätsel Realität zu lösen. Dadurch bekommt die Hirnforschung auch eine philosophische Relevanz, da sie indirekt die Frage stellt, in was für einer Welt wir leben wollen und wie wir sie erleben wollen.
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23:15
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Meine Wiederholung
Tracks
Diese Woche in "Track": Punkrockpionier Mick Jones von den "Clash, die "Rogue Taxidermists" und Duchess Says.
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Dossier
Tracks, das Magazin für Popkultur ! Themenvorschau und Archiv, Bonusmaterial und Links zu den Themen der Sendungen.
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Freitag, 5. Dezember 2008 um 23.15 Uhr
Wiederholungen:
06.12.2008 um 03:00 27.12.2008 um 00:20
Tracks
(Frankreich, 2008, 52mn)
ARTE F
Diese Woche in "Track": Punkrockpionier Mick Jones von den "Clash" wieder an der Front, die Jünger der "Rogue Taxidermists" beleben ein altes Handwerk neu, und bei Duchess Says aus Quebec geht live die Post ab.
Carbon/Silicon: Punk 2.0 1975 schrieb der Gitarrist Mick Jones mit seiner Band "London SS" (für "Social Security") an der Seite des Bassisten Tony James die ersten Kapitel der Punkgeschichte. Ein Jahr später gründete er mit Joe Strummer "The Clash". Seit 2003 sind die beiden Pioniere des Punkrock wieder an der Front, und ihr neues Projekt "Carbon/Silicon" ist auch vier Jahre nach dem Radiohead-Album "In Rainbows" noch immer Avantgarde: Sie stellen ihre vier Platten zum Gratis-Download ins Internet und ermuntern obendrein ihre Fans zum Filmen ihrer Konzerte.
Rogue Taxidermie: Niedliches Gruselkabinett Die Taxidermie ist die Kunst der Haltbarmachung von Tierkörpern zu Studienzwecken. Obwohl die Zunft der Tierpräparatoren immer kleiner wird, freut sich MART, die "Minnesota Association of Rogue Taxidermists" über rasant steigende Mitgliederzahlen. Die "Rogue Taxidermists", auf Deutsch etwa "Taxidermie-Bösewichte", präparieren tote Tiere zu seltsamen Fabelwesen. Ihre Puten mit Katzenkörpern oder Schafe mit Forellenschwänzen haben mit dem vertrauten ausgestopften Keilerkopf wenig gemein. Auf der Suche nach Rohstoffen für künftige Kunstwerke lädt Nate Hill die neuen Mitglieder auf die "ChinaTown Garbage Tour" ein, wo sie nach Herzenslust in den Mülltonnen herumstöbern. Der Kreativität der zahlreichen MART-Mitglieder auf der ganzen Welt, darunter Elisabeth Mc Grath in Los Angeles oder Bonnie Wood im englischen Norwich, sind keine Grenzen gesetzt.
Duchess Says: Verneiget euch vor dem Wellensittich! Seit 2003 gibt es in Kanada eine neue Glaubensgemeinschaft: "The Church of Budgerigars", zu Deutsch "Kirche der Wellensittiche". Gegründet wurde sie von vier Musikern zur gleichen Zeit wie die Band "Duchess Says". Eigenen Angaben zufolge, zählt die geheime Gesellschaft "1180 vom Punkrock der Gruppe faszinierte Fanatiker". Nachdem "Duchess Says" drei Jahre durch Europa und die Vereinigten Staaten tourte und ihr Auftritt beim GAMIQ in Quebec zur besten Indie-Show des Jahres gewählt wurde, ist nun endlich das erste Album des Quartetts erschienen: "Anthologie des Trois Perchoirs" ist eine Bibel für alle Wellensittichfans und wurde von denen natürlich schon sehnsüchtig erwartet!
Jess Franco Ein Regisseur auf Entdeckungsreise durch alle Filmgenres, die es gibt. Jesus Franco, der Salvador Dali des Zelluloids, macht keine halben Sachen. Mondo Movie, Genrekino, Exploitation - Jesús Franco Manera ist der Bad Boy des spanischen Kinos. Von der offiziellen Geschichtsschreibung ignoriert, wird er zur lebenden Legende der Gegenkultur. “Jess Frank", "Rosa Maria Almiral", "Clifford Brown" oder "Lulu Laverne"… An manches seiner vielen Pseudonyme erinnert er sich selbst nicht mehr. Der ehemalige Jazzmusiker hat fast 200 Filme gedreht, und wenn er einen Produzenten für den sechsten Film innerhalb eines Jahres sucht, macht er das lieber unter einem Decknamen, um niemanden zu verschrecken.
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