Sendung vom 27. Oktober 2008
- « Begegnung » Christophe Ingenhoven
Begegnung mit dem deutschen Architekten Christoph Ingenhoven, einem Pionier auf dem Gebiet der nachhaltigen Entwicklung und des ökologischen Bauens. Der gebürtige Düsseldorfer startete seine Laufbahn in den 1980er-Jahren und wurde nach eigener Aussage sehr durch die damals gerade gegründeten "Grünen" beeinflusst. Seit über 20 Jahren vereint Ingenhoven in seiner Arbeit energiesparende Bauweise und moderne Technik mit hoher Lebensqualität. Seine Devise lautet: Bequemer, gesünder und umweltfreundlicher leben!
Links :Um mehr über die Arbeit von
Christoph Ingenhoven zu erfahren
Buch-Tipps :Ingenhoven Overdiek und Partner: Energies, von Kristin Feireiss, Birkhäuser Verlag, 2003 (allemand)
ISBN: 978-3-7643-6667-4
Animation - Form Follows Fun, von Regina Dahmen-Ingenhoven, Birkhäuser Verlag, 2004 (allemand)
ISBN: 978-3-7643-6633-9
Umwelt- und Ressourcenschutz sind heute keine bloßen Modewörter mehr, sondern gewinnen an Bedeutung im Bewusstsein der Menschen. Designer, die aktuellen Tendenzen stets dicht auf der Spur sind, betätigen sich auch hier als Trendsetter. So entstehen seit einigen Jahren alternative Produkte aus neuen Materialien, wie Stühle aus Pappe, Teppiche aus Sojafasern und Klebstoffe auf Pflanzenölbasis..
Die Top-Adresse in Paris :Die VIA-Galerie29-35, avenue Daumesnil, 75012 Paris
- „Die kleine Geschichte“ der Marseiller Kernseife
Der Ursprung der in Frankreich sehr beliebten Marseiller Kernseife liegt in der Stadt Aleppo in Syrien. Im Orient wurde schon seit Jahrtausenden Seife aus Olivenöl und Lorbeer hergestellt. Im 12. Jahrhundert gelangte die Rezeptur nach Marseille - der Anfang einer langen Erfolgsstory.
Links: Der Seifen-Hersteller
Marius FabreWellness ist wichtig !
ResonancesLa Compagnie du Savon de Marseille Duftöle vom Apotheker Bauer - „Hinter den Kulissen“: Achtung, unbekanntes Wohnobjekt!
Das Haus von Pierre Colleu und Martine Jovine ist etwas ganz Besonderes. Vor rund 20 Jahren ließen sich die beiden im französischen Rhônetal in der Nähe des bekannten Weinbaugebiets Crozes-Hermitage nieder. Sie träumten von einem unkonventionellen, naturnahen Haus - und bauten es sich kurzerhand selbst. Heraus kam dabei ein "unbekanntes Wohnobjekt" ohne Ecken und Geraden, das ganz aus Verbundwerkstoffen besteht.
Link: Die Webseite der Firma von Martine Jovine und Pierre Colleur : «
Groupe Impact Design ».
...................................................................................................Sendung vom 28. Oktober 2008
- „Begegnung“: Piet Hein Eek und seine Möbel aus Recyclingholz
Piet Hein Eeks Möbel aus Recyclingholz sind in seinem Heimatland, den Niederlanden, sehr begehrt. Wie die meisten niederländischen Designer studierte Eek an der Designakademie in Eindhoven. Sein Credo lautet: "Je älter, desto schöner". Seit über zehn Jahren recycelt er alte Bretter und macht zeitgemäße Möbel daraus.
Links:Um mehr über die Arbeit von
Piet Hein Eek zu erfahren :
Noch vor zehn Jahren galten die Bewohner von Ökohäusern als Utopisten und Träumer - doch das hat sich gründlich geändert. Energiesparende Bauweise, Solarzellen und Abwasserrecycling sind heute ein "Plus" und werden bald wohl eine Notwendigkeit sein. In Deutschland werden immer mehr Privathäuser und öffentliche Gebäude nach ökologischen Gesichtspunkten gebaut. "Chic" stellt einige dieser modernen Konstruktionen vor.
Buch-Tipp:
Architecture naturelle, de Alessandro Rocca et Christine Piot (Actes Sud)
ISBN-10: 2742768947
ISBN-13: 978-2742768943
Gabriele Neimke und Marco Erlenbeck, Ökologisch wohnen. Für Eigentümer und Mieter. Mit Übersicht der Förderprogramme. In Zusammenarbeit, Humboldt Verlag, septembre 2008
ISBN-10: 389994190X
ISBN-13: 978-3899941906
- „Die kleine Geschichte“ der Minze
Die Minze ist eines der vielseitigsten Gewürzkräuter: Es gibt verschiedene Arten, wie Pfeffer- und Zitronenminze, die für Kräutertees, Parfümöle und vieles mehr verwendet werden. Wegen ihres frischen Aromas, ihrer klimatischen Anpassungsfähigkeit und ihrer Heilwirkung ist die Pflanze in aller Welt beliebt. Weniger bekannt ist dagegen ihr mythologischer Ursprung.
Links:Aromantique - Der Spezialist der mittelalterlichen aromatischen Pflanze
- „Hinter den Kulissen“: Bäume im Büro
Man braucht nicht auf dem Lande zu leben, um beim Arbeiten unter einem Baum sitzen zu können! Der Architekt Christian Pottgiesser hat mitten in Paris eine Bürolandschaft mit einer riesigen Schreibtischfläche entworfen, durch die mehrere chinesische Feigenbäume "hindurchwachsen". Die einzelnen Arbeitsplätze sind in Plexiglaskugeln untergebracht. Ein erstaunlicher Ort!
Link:Um mehr über die Arbeit des Architekten
Christian Pottgiesser zu erfahren
Architectures Possibles - 8, rue du pré aux clercs - 75007 Paris
...................................................................................................Sendung vom 29. Oktober 2008
- „Begegnung“: Jean-Luc Rabanel
Küchenchef Jean-Luc Rabanel wuchs auf einem Bauernhof in Südfrankreich auf und liebt bis heute unverfälschte, natürliche Aromen. Seit 25 Jahren bietet er eine einfallsreiche, herzhafte Küche, die mit den snobistischen Kreationen der Luxusgastronomie wenig gemein hat. Bei Rabanel gibt es weder Trüffel noch Kaviar, dafür aber Gemüse aus eigenem biologischen Anbau.
Buch-Tipp:Jean-Luc Rabanel,
L’Atelier du vivant, éd. Actes Sud, nov.2007
ISBN-10: 2742769897, ISBN-13: 978-2742769896
- „Trend“: Umweltfreundliche Schwimmbäder
Wenn es um umweltfreundliche Technologien geht, war Deutschland anderen Ländern schon immer eine Nasenlänge voraus. Seit rund 15 Jahren werden so genannte Naturfreibäder gebaut - kleine Badeseen, die sich harmonisch in die Landschaft einfügen. Die Anlagen, deren Wasser natürlich gefiltert wird, sind kostensparend und tragen zudem zum Erhalt der biologischen Vielfalt bei.
Buch-Tipps :Guido Seyerle,
Der Weg zum eigenen Schwimmteich, Agrimedia, 2005
ISBN-10: 3860372602
ISBN-13: 978-3860372609
Eduard Neuenschwander,
Schwimmteiche, Ulmer, 2000
ISBN-10: 3800166720
ISBN-13: 978-3800166725
- „Die kleine Geschichte“ der Gemüsemühle
Am Anfang war ein begeisterter Erfinder, der Franzose Jean Mantelet. Er schuf mehr als 200 Probestücke und Prototypen, bis sein Entwurf perfekt war: Die Struktur aus Weißblech mit einem siebartigen Boden und einer Kurbel bedeutete das "Aus" für den guten alten Kartoffelstampfer. Damals mutete das Gerät geradezu futuristisch an, heute dagegen steht es für traditionelle Gerichte aus Großmutters Küche.
Links:SebLa Bovida- „Hinter den Kulissen“: Nils Tunebjers Haus
Das Haus der Familie Tunebjer ist zugleich traditionsverbunden und zeitgemäß - und es ist umweltfreundlich. In Schweden war es vor zehn Jahren das erste Haus, das nach ökologischen Gesichtspunkten gebaut wurde. Dabei kamen traditionelle Materialien zum Einsatz. Geheizt wird mit geothermischer Energie, Abfälle und Abwasser werden wiederaufbereitet: Das Haus ist weitgehend ressourcenneutral.
Link:Wie baut man ein Öko-Haus ?
...................................................................................................Sendung vom 30. Oktober 2008
- „Begegnung“: Patrick Blanc
Patrick Blanc ist ein französischer Botaniker und Gartenarchitekt, der durch eine ausgefallene Idee bekannt wurde: die "Pflanzenwand", ein senkrechtes Beet! Bereits 1988 entwickelte der passionierte Naturfreund eine Methode, mit der sich die Gesetze der Schwerkraft überlisten lassen. Und seine Kreationen sind nicht nur dekorativ, sondern besitzen darüber hinaus auch wärme- und schallisolierende Eigenschaften! Große Namen aus Design und Architektur, wie Andrée Putmann oder Herzog & de Meuron, haben bereits mit dem Pflanzenkünstler zusammengearbeitet.
Link:Die offizielle Webseite von Patrick BlancBuch-Tipp:Patrick Blanc et Jean Nouvel, Le mur végétal : de la nature à la ville, éditions Michel Lafont, mars 2007
ISBN-10: 2749906857
ISBN-13: 978-2749906850
- „Trend“: Umweltfreundliche Siedlungen in Europa
Gemeinsam macht ökologisches Leben mehr Spaß: So lautet das Motto der neuen, umweltfreundlichen Siedlungen, die heute am Rande nordeuropäischer Großstädte aus dem Boden schießen. In London, Stockholm oder Utrecht erproben Menschen neue Formen des Zusammenlebens und gründen Initiativen zum Regenwasser-Recycling oder zur Reduktion der CO2-Emissionen.
Links:Mehr Infos über das schwedische
Hammarby-ViertelUm mehr über das
BedZED-Viertel zu erfahren
Die Webseite des
EVA Lanxmeer- Viertels- Die kleine Geschichte des Fahrrads
Das Rad ist eine jahrtausende alte Erfindung. Aber erst 1817 kam der 32jährige Freiherr Karl Drais von Sauerbronn auf die Idee, zwei Räder an einem Holzrahmen zu befestigen. 14 Kilometer in der Stunde legte er darauf zurück. Damit war er viermal so schnell wie zu Fuß! Ein Jahr später ließ er seine Erfindung in Frankreich unter dem Namen "Vélocipède" patentieren. "Véloce" ist Französisch und bedeutet „schnell“, und '"Pède" ist das lateinische Wort für Fuß. Aber leider sollte seine Erfindung keinen Erfolg haben. Erst als der französische Schlosser Pierre Michaux das "Velo" mit Pedalenversah , erhielt es von der Öffentlichkeit die ihm gebührende Aufmerksamkeit . Um eine höhere Geschwindigkeit zu erreichen, vergrößerte man schließlich das Vorderrad. Das war die Geburtsstunde des Hochrads. In England wie in Frankreich erlebte es einen überwältigenden Erfolg. Um 1910 bekam das Fahrrad dann die Form, wie wir sie heute kennen. Seitdem gibt es auch Radrennen. Das Fahrrad trug auch zur Emanzipation der Frau bei und gewährte ihr neue Autonomie. Nicht nur zu Kriegszeiten oder während der Energiekrise gibt die Allgemeinheit dem Fahrrad den Vorzug. Fahrradfahren wird zu einem Lebensgefühl und so manches Rad avanciert sogar zum Leinwandstar.
Mehr als anderthalb Milliarden Fahrräder sind auf unserem Planeten unterwegs. Damit ist das Fahrrad weltweit das meist genutzte Fortbewegungsmittel.
Die Top-Adresse: Die Miniaturen kommen aus :
La Collectionnite 142, rue des Rosiers, 93400 Saint Ouen
Buch-Tipps: Henri Desgrange, l'homme qui créa le Tour de France, de Jacques Seray, Editions Cristel, 2006
ISBN-10: 2844210422, / ISBN-13: 978-2844210425
Le monde du vélo – histoire, curiosités, accessoires, de Jacques Seray, éditions Du May, 2004
ISBN-10: 2841020843 / ISBN-13: 978-2841020843
- Hinter den Kulissen: Régis-R
Schon in seiner Kindheit übte der Werkstoff Plastik eine besondere Anziehungskraft auf Régis-R aus. Heute sammelt der Künstler Verpackungen, Kanister, Flaschen u.ä. aus Kunststoff und fertigt daraus in seinem 200 m² großen Atelier Werke, die sich zwischen Recyclingkunst, "Art Brut" und Readymade bewegen. Eine ressourcenschonende Art des Schaffens in der modernen Wegwerfgesellschaft, aber auch eine originelle und ein klein wenig provokante Kunst.
Link:Die Webseite von Régis R...................................................................................................Sendung vom 31. Oktober 2008
- „Begegnung“: Jean-Marie Massaud
Jean-Marie Massaud wollte eigentlich Erfinder werden, aber dann entschied er sich doch für Design und Architektur. Er versucht sich gern an ganz unterschiedlichen Projekten: von Möbeln über Fußballstadien und Wohnhäuser bis hin zu Parfümflakons. Und der Erfolg gibt ihm Recht, denn 2007 wurde er beim Pariser Möbelsalon zum "Designer des Jahres" gekürt.
Links:Jean-Marie Massaud hat uns die Glashäuser in Auteuil besichtigen lassen
Mehr Infos über das Pariser StadtportalSchon mal was von Freeganern gehört? Es handelt sich um eine neue Bewegung, die kurz nach der Jahrtausendwende in den USA aufkam und sich die Abkehr vom kapitalistischen Konsumverhalten auf die Fahnen geschrieben hat. Die Devise lautet: Schluss mit der Verschwendung, weniger konsumieren und mehr teilen! Die Mentalität der Freeganer ist eine Art Mischung aus den Hippie-Idealen der 70er und dem Konzept der Wachstumsrücknahme aus dem 21. Jahrhundert.
Links :Wo findet man die schönsten und bestgefüllten Mülltonen New Yorks ?
>>
http://freegan.info/- „Die kleine Geschichte“ des Rooibos-Tees
Rooibos ist eine Teesorte, die man zum Aromatisieren von Keksen, als Rasierwasser oder als Antiseptikum verwenden kann. Doch meistens wird Rooibos-Tee, dem man eine natürliche oxidationshemmende Wirkung zuschreibt, ganz einfach als Getränk genossen.
Die Top-Adresse:Das Laden « Merry Monk »
87 rue de la Convention, 75015 Paris
Links:Die Geschichte des
Roiboos TeesDie Webseite von
Mariage FrèresDie Webseite vom
Palais des Thés- „Hinter den Kulissen“: Wohnen in der Scheune
In einem französischen Dorf unweit von Honfleur in der Normandie haben Jérome Vinçon und Arnaud Lacoste vom Pariser Architekturbüro Lode Architecture eine ehemalige Scheune zu einem originellen Wohnhaus umgebaut: Auf 90 Quadratmetern entstand ein modernes, ästhetisch reizvolles und zudem umweltfreundliches Domizil, in dem Familienleben groß geschrieben wird.
Link:Die Webseite
der Agentur Lode Archtechture