Das verlorene Paradies
Peter Beard über Ostafrika
In den früheren sechziger Jahren kommt der junge Amerikaner Peter Beard zum ersten Mal nach Ostafrika. Doch seine Faszination für den Garten Eden, den er vorzufinden glaubt, schlägt bald in Entsetzen um. Er wird zum Augenzeugen einer ökologischen Katastrophe, die bis heute andauert. Mit seiner Kamera dokumentiert er, wie Zersiedelung, Wilderung und Überbevölkerung zur Zerstörung eines der größten Naturparadiese dieses Planeten führen.
Schon 1965 erscheint sein mittlerweile zum Klassiker gewordener Bildband: „The End of the Game“. Das Buch wird zum Skandal, es zeigte Elefantenkadaver und Skelettberge von Zebras. Lange bevor der Schutz der Umwelt ein Thema wird, zeigten seine Fotos bereits die rücksichtslose Zerstörung einer Landschaft und ihrer Population.
Im Taschen Verlag ist nach über 40 Jahren gerade eine Neuausgabe erschienen. Und Mitte November erscheint eine weitere zweibändige Ausgabe mit Fotografien, Malereien und Texten des mittlerweile siebzigjährigen Peter Beard, die vorher nur als kostspielige Sonderedition zu haben war. Eine ideale Gelegenheit, diesen Abenteurer, Fotografen und Lebemann in Metropolis vorzustellen.
Internet:http://www.peterbeard.comAutor: Joachim Haupt
Erstellt: 07-11-08
Letzte Änderung: 13-11-08