Der politisch gewollte Niedriglohn, der Dauerarbeitslose wieder in Beschäftigung bringen sollte, hat dazu geführt, dass auf der einen Seite immer mehr Beschäftigte zu Geringverdienern geworden sind, die trotz Arbeit auf "soziale Transferleistungen" angewiesen sind. Auf der anderen Seite klettern die Gehälter von Top-Managern in astronomische Höhen. Der Themenabend fragt nach, was geschehen könnte, wenn die Einkommensschere sich immer weiter öffnet.
Der Themenabend im Überblick:
Freitag, 14. November 2008
| 09:55 |
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Meine Wiederholung
Arm trotz ArbeitÖkonomen nennen es nüchtern Niedriglohn. Die Gewerkschaften brandmarken es als Ausbeutung... |
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Freitag, 14. November 2008 um 09.55 UhrWiederholungen:
Ökonomen nennen es nüchtern Niedriglohn. Die Gewerkschaften brandmarken es als Ausbeutung, was rund sieben Millionen Menschen Tag für Tag in Deutschland erleben. Inzwischen machen Menschen mit Berufsausbildung und Akademiker drei Viertel der Niedriglöhner aus. Viele verdienen dabei so wenig, dass sie auf Zuschüsse vom Staat angewiesen sind. Die Dokumentation beschreibt ihre Situation auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland und Frankreich. Da wird der Wachmann eines Security-Unternehmens mit 4,20 Euro Stundenlohn unter das Existenzminimum gedrückt und zu dauerhaften Überstunden gezwungen, um nicht hungern müssen. Für seinen Arbeitgeber ist das offenbar kein Problem, obwohl er gegen das deutsche Arbeitszeitgesetz verstößt. Andernorts wird ein Zeitarbeiter dazu benutzt, fest angestellte Arbeitskräfte unter Druck zu setzen, denn er verdient rund 30 Prozent weniger. Sanitätern werden die Löhne gesenkt, weil der Arbeitgeber eine gefällige Gewerkschaft für Tarifverhandlungen fand. Und ein Textildiscounter unterschlägt seinen Beschäftigten den Tariflohn. |
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Freitag, 14. November 2008
| 11:25 |
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Meine Wiederholung
Macht, Moral und MonetenDeutsche Manager im Zwielicht |
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DETAILS
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Freitag, 14. November 2008 um 11.25 UhrWiederholungen:
Es ist unbestritten, dass sich die Einkommensschere zwischen Arbeitern und Angestellten sowie den Führungseliten der Konzerne immer weiter öffnet. Zusätzlich geraten zahlreiche Top-Manager durch zweifelhaftes Verhalten in Misskredit und gelten als arrogant und gierig. Die Dokumentation hat Studenten der "European Business School" in Oestrich-Winkelist gefragt, ob das Negativ-Image der Manager zu Recht besteht. Dass in Deutschland und Frankreich heftig über soziale Gerechtigkeit gestritten wird, hat seinen Grund. Immer weiter geht die Einkommensschere zwischen einfachen Arbeitern und Angestellten sowie Managern in Führungspositionen auseinander. In dieser Situation sind es vor allem die Einkommen von Top-Managern, die die Gemüter vieler Menschen erhitzen. Einige dieser hoch bezahlten Führungskräfte haben auch mit ihrem Verhalten der gesamten Wirtschaftselite ein Negativ-Image verpasst. Sie gilt vielen inzwischen generell als gierig, arrogant und rücksichtslos. |
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Freitag, 14. November 2008
| 11:00 |
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Meine Wiederholung
Gesprächsrunde
Vertreter aus Politik, von Gewerkschaften und Arbeitgebern diskutieren über die Problematik des Niedriglohnsektors. |
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Freitag, 14. November 2008 um 11.00 UhrWiederholungen:
Vertreter aus Politik, von Gewerkschaften und Arbeitgebern diskutieren über die Problematik des Niedriglohnsektors. Die Gäste: |
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