Die freie Enzyklopädie Wikipedia ist eines der aufregendsten Projekte im Netz: ein Internet-Nachschlagewerk, von Tausenden geschrieben, von Hunderttausenden kritisiert und von Millionen benutzt. Wikipedia ist die Info-Revolution schlechthin. Sie gehört zu den 100 meistbesuchten Websites der Welt und wurde gerade für den renommierten Online-Grimme-Award nominiert. Gegenwärtig umfasst Wikipedia rund 1,5 Millionen Artikel in 76 verschiedenen Sprachen. Das treibt Brockhaus, Encarta, sogar der Enzyklopädia Britannica den Angstschweiß auf die Stirn. Der größte Wissenspool der Welt wächst jede Minute munter weiter. Doch die Probleme wachsen mit: Nach dem Prinzip "Wissen ist frei" darf bei Wikipedia jede und jeder mitarbeiten und Artikel verfassen, die von ehrenamtlichen Mitarbeitern redigiert und, falls notwendig, korrigiert werden. Doch wie weit darf eingegriffen werden und wer bestimmt die Regeln? Droht die Dot-Kommune im kreativen Chaos zu versinken? "Metropolis" untersucht das erfolgreichste Phänomen des Internetzeitalters zwischen Anarchie und Demokratie und diskutiert unter anderem mit dem Gründer und "Guru" der Wikipedia, Jimmy Wales, die immer dringlicher werdende Frage nach der Zuverlässigkeit und dem Einfluss des größten Informationspools der Welt, genannt Internet.>> Die offizielle Wikipedia Website
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Metropolis
Samstag, den 06. August 2005 um 23.30 Uhr
Wiederholung am Sonntag, 07. August um 18.05 Uhr
Redaktion: ZDF
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