Zum Ausprobieren zu Hause ein feines Rezept aus der Sendung "Zu Tisch in Wien"
am Sonntag, 22. Mai 2011 um 18.30 Uhr und Dienstag, 24. Mai 2011 um 16.15 Uhr
Sachertorte
Zutaten für eine Torte von 22 cm Durchmesser
Tortenböden
6 Eier
130 g Butter
100 g Puderzucker
130 g Zartbitterkuvertüre
Vanillearoma
1 Prise Salz
100 g Kristallzucker
130 g Mehl
etwa 350 g Aprikosenmarmelade
Glasur
300 g Zucker
250 g Zartbitterkuvertüre
Die Eier trennen. Die Butter und den Puderzucker schaumig rühren, die im Wasserbad geschmolzene, nicht zu heiße Kuvertüre mit Vanillearoma und 1 Prise Salz dazugeben. Dann erst das Eigelb einrühren.
Das Eiweiß mit dem Kristallzucker zu einem steifen Schnee schlagen. Mit dem gesiebten Mehl vorsichtig unter die Schokomasse heben. Eine Tortenform mit Butter ausstreichen, leicht mit Mehl bestäuben und die Sachermasse einfüllen. Bei 160° C (Umluft 150° C) im vorgeheizten Ofen etwa 60 Min. backen, bis ein hineingestochenes Holzstäbchen sauber wieder herauskommt. Ein durchgebackener Biskuit federt leicht zurück, wenn man ihn in der Mitte mit dem Finger berührt und löst sich auch locker vom Rand der Form.
Aus der Form stürzen, erkalten lassen, zweimal durchschneiden, so dass man drei Böden erhält. Auf den ersten Boden etwas Aprikosenmarmelade streichen, den zweiten daraufsetzen, ebenfalls mit Marmelade bestreichen und dann den dritten darauflegen. Wenn Sie vor dem Schneiden der Böden eine „Passmarke“ in die Außenseite ritzen, wird die Torte ganz gerade. Die restliche Marmelade erhitzen, ganz leicht einkochen und heiß auf die Außenseite der Torte streichen. Erkalten lassen.
Für die Glasur Zucker und 125 ml Wasser zum Kochen bringen, die in kleine Teile gebrochene Kuvertüre dazugeben und die Masse so lange kochen, bis eine Temperatur von 107/108° C erreicht ist. Da es hier sehr auf Genauigkeit ankommt, sollte man ein Küchenthermometer verwenden. Man lässt sie kurz abkühlen und gibt sie dann über die Torte, wobei man sie mit der Palette auf allen Seiten verteilt.
Wer eine Marmorplatte besitzt, kann die leicht abgekühlte Glasur darauf geben und mit einer Palette tablieren. Durch das ständige Übereinanderwälzen der zuckerhaltigen Flüssigkeit bilden sich feinste Zuckerkristalle, es entsteht ein Schokofondant mit der charakteristischen samtigen Struktur. Dies können wir allerdings nur erfahrenen Hobby-Bäckern empfehlen.
Die Torte nach dem Glasieren eine Stunde ruhen lassen.
TIPPS:
Diesen Schokoladenbiskuit können Sie auch für andere Torten verwenden, etwa für Ihre eigene Version der Schwarzwälder Kirschtorte.
Verwenden Sie keine Vollmilchschokolade, auch wenn Sie sie lieben. Die bittere Kuvertüre soll ja gerade den Zucker konterkarieren.






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