Letzten Sonntag konnten im Senegal rund 5,3 Millionen Menschen über ein neues Staatoberhaupt entscheiden. Zur Wahl standen neben dem amtierenden Präsidenten Abdoulaye Wade auch 13 weitere Kandidaten. Im Vorfeld kam es jedoch zu gewaltsamen Protesten, bei denen 15 Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt wurden.
Das bisher politisch verhältnismäßig stabile Land Westafrikas reiht sich damit in die Liste derjenigen Länder ein, in denen sich der Übergang zur Demokratie schwierig gestaltet.
Wie stabil ist die Demokratie also in Afrika?
Diese Frage diskutiert Elisabeth Quin heute mit dem französischen Schriftsteller Mamadou Mahmoud N'Dongo. Der im Senegal geborene Autor spricht über seine Sicht auf die Situation in seinem Heimatsland.
Youssou N'Dour, einer der erfolgreichsten Künstler Afrikas, wollte Präsident seines Landes Senegal werden, doch die Kandidatur wurde verhindert. Hätte ein Sänger wirklich Staatsoberhaupt werden können? Wurde ein Land jemals erfolgreich von einem Künstler regiert? « Zeit im Wandel » liefert die Antwort.
Das Schicksal Youssou N’Dours wird auch von Sylvie Laurent beleuchtet: Für 28’ analysiert sie seine Gründe, sich dem Präsidenten Wade entgegenzustellt zu haben.
Unser Experte Sébastien Bohler fragt sich schließlich, was auf neurobiologischer Ebene passiert, wenn Menschen sich an die Macht klammern und Eva Bester stellt uns einen Stummfilm des polnischen Puppentrickfilmers Wladyslaw Starewicz vor…






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