Der Winterschlussverkauf ist gestern in Frankreich angelaufen. Aber in dieser Zeit, in der die Preise sinken und in der uns vor lauter Preisnachlässen ganz schwindelig wird, wer oder was entscheidet eigentlich, wie viel eine Sache wert ist? Elisabeth Quin geht heute Abend dieser Frage nach.
Dabei wird sie von dem französischen Schriftsteller Philippe Sollers unterstützt. Mit dem französischen Literaturpreis Médicis für sein Buch «Le parc» ausgezeichnet (Der Park, Fischer Verlag), ist er in Frankreich ein bedeutender Literat und Intellektueller. Er war unter anderem mit dem Semiologen Roland Barthes und dem Philosophen Michel Foucault befreundet. Er ist des weiteren Herausgeber verschiedener Zeitschriften und Autor mehrere Romane und Essays.
Verstärkung für die Debatte holt sich Elisabeth Quin von zwei Ökonomen: Mathilde LeMoine ist Vorsitzende des Bereichs Wirtschaftsstudien und Marktstrategien der HSBC-Bank. Jean-Marie Harribey unterrichtet an der Hochschule in Bordeaux und war von 2006 bis 2009 Kopräsident des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac in Frankreich.
Elisabeth Quin empfängt ebenfalls den Neurobiologen und Experten in experimenteller Psychologie, Sébastien Bohler. In einem seiner Werke, « La chimie de nos émotions » untersucht und erklärt er auf wissenschaftliche Weise die menschlichen Gefühlen.
« Zeit im Wandel » greift erneut das Thema « Schlussverkauf » auf, der keinesfalls ein zeitgenössisches Phänomen ist.






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