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Buch- und KrimiWelt

Am 17. März 2011 feiert Siegfried Lenz seinen 85. Geburtstag: ARTE gratuliert mit einem Schwerpunkt. Kommen Sie mit auf Entdeckungstour!

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Zum 100. Geburtstag des Dichters - 02/08/04

Welche Stadt besingt Pablo Neruda?



>>Valparaíso lautet die Lösung unserers Julirätsels.

Zu gewinnen gab es 13 Bücher über und von Pablo Neruda. Wenn Sie hier klicken, sehen Sie, welche Bücher wir für Sie ausgesucht hatten. Ab Donnerstag, den 5.8., werden die Gewinner bekanntgegeben.

Vielen Dank für's Mitmachen, ab 13. August erwartet Sie an dieser Stelle unser großes Sommerrätsel!

Und hier gibt es für alle diejenigen, die nochmals Pablo Nerudas Gedicht auf die Treppen Valparaísos nachlesen möchten, Gelegenheit, einen Blick auf das Julirätsel zu werfen:

"Die Treppen beginnen unten und oben und winden sich steigend. Sie werden fein wie Haar, gewähren kurze Rast, sind steil. Werden seekrank. Stürzen vornüber. Breiten sich aus. Weichen zurück. Enden nie. Wie viele Treppen? Wie viele Treppenstufen? Wie viele Füße auf Stufen? Wie viele Jahrhunderte von Schritten, treppauf, treppab, mit dem Buch, den Tomaten, dem Fisch, den Flaschen, dem Wein? Wie viele Tausende von Stunden, die die Stufen abgenützt, bis sie Kanäle waren, in denen Regen rinnt, spielt und weint?
Treppen!
Keine Stadt hat sie in ihrer Geschichte so verschwendet und aufgeblättert, hat sie in ihrem Angesicht so ausgestreut und vereint wie (...) . Kein Antlitz einer Stadt besitzt diese Furchen, über die Leben kommen und gehen, als stiegen sie immerfort auf zum Himmel, als stiegen sie immerfort hernieder zur Schöpfung.

(Aus: „Ich bekenne, ich habe gelebt“)

Am 18.9.1961, dem chilenischen Nationalfeiertag, wurde sein Traum wahr: Er weihte sein Haus - „La Sebastiana“ genannt – in der Stadt mit den vielen Treppen ein.
Nach dem Militärputsch am 11.11.1973 wurden die drei Häuser des Allende-Freundes Neruda geschlossen, z.T. zerstört oder völlig verwüstet.

„La Sebastiana“ wurde wieder restauriert und am 1. Januar 1992 der Öffentlichkeit als Museum zugänglich gemacht.

Welche Stadt besingt Pablo Neruda?
Santiago
oder
Isla Negra
oder
Valparaíso ?

>> Das Rätsel ist beendet.

>> Mehr über Pablo Neruda können Sie in unserem Online-Special zum 100. Geburtstag erfahren. Klicken Sie hier!


Auflösung des Junirätsels: Der berühmte Bruder von X war James Joyce!!
Vielen Dank für's rege Mitmachen! Die letzte E-Mail wurde am 30.6. um 23.24 Uhr losgeschickt. Obwohl die Antwort richtig war, hatte K. Bermel aus Troisdorf bei der Ziehung der Gewinne kein Glück, sich aber einen Trostpreis verdient: unsere ARTE-Tasche!
Und hier die glücklichen Gewinner des Junirätsels:



Hirte J. aus Bedburg-Hau
und
Ahlfeld M. aus Klötze

haben jeweils 1 Exemplar von:


Natalia Ginzburg
Anton Chechov. Ein Leben
Wagenbach, 2001
ISBN: 3803111161


gewonnen!











Keller K. aus Hohen-Neuendorf

hat folgendes Buch:


Stanislaus Joyce
Meines Hüters Bruder
Suhrkamp, Januar 2004
ISBN: 3518223755


gewonnen!










Vach K. aus Odensec (Dänemark)

hat folgendes Buch:


Thomas Mann
Meine Hoheit
Manesse Verlag, Juni 2004
ISBN: 3717590146


gewonnen!













Falb A. aus Deizisau
und
Knichel B. aus Rüsselsheim


haben jeweils 1 Exemplar von:


Maria Tschechowa
Mein Bruder Anton Tschechow
Kindler Verlag, März 2004
ISBN: 346340446X

gewonnen!











Hentgen V. aus Lenningen (Luxemburg)


hat folgendes Buch:


Sara Vial
Pablo Neruda in Valparaíso
Atlantik Verlag, Mai 2004
ISBN: 3926529946


gewonnen!


Und das war unser Steckbrief zu James Joyce:
Der ältere Bruder von X war ein bekannter Schriftsteller. X empfand die zu suchende Person als „schwierig“ und die Tatsache, einen „klügeren älteren Bruder“ zu haben als „über alle Maßen“ entsetzlich. Von seinem Spätwerk hielt X nicht viel:
Als der bekannte Schriftsteller ein Exemplar von seinem 1939 erschienen Buch X schenken wollte, lehnte dieser es ab. Später sollte X das sehr bedauern, denn es war das letzte Buch des Bruders.
Aber trotz aller Vorbehalte: Der berühmte Bruder bestimmte das Leben von X.
X lebte viele Jahre – nicht nur in der Kindheit – in seiner Nähe, unterstützte ihn finanziell und notierte die Erinnerungen an ihn, die posthum erschienen.

Der gesuchte Autor holte sich aus den Erzählungen von X häufig die erste Anregung zu seinen Kurzgeschichten und Romanen, und das war typisch für seine literarische Arbeit: „Seine Stärke lag nicht in der Erfindung, sondern in der Umbildung von Material“ wie Richard Ellmann, sein Biograf, feststellte.

Erstellt: 30-06-04
Letzte Änderung: 02-08-04


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