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Der brasilianische Sänger, Songwriter, Gitarrist und Perkussionist Cantuária wirkte bislang auf fünf Soloalben Lindsays mit und im Gegenzug produzierte der New Yorker Cantuárias "Sol Na Cara", das ihm 1998 den internationalen Durchbruch bescherte. Ihre Freundschaft ist durch die Liebe zum Bossa Nova entstanden, den sie ehrfurchtsvoll mit Jazz, Pop und Elektrobeats aufpeppen. Doch im Gegensatz zu Lindsay bevorzugt Cantuária die leisen Töne und fein akzentuierten Melodien, wie auch sein aktuelles Album "Horse And Fish" zeigt. Die Lieder wurden allesamt auf seiner akustischen Gitarre komponiert, die im Mittelpunkt seiner Musik steht. Durch die Zusammenarbeit mit Musikern wie Laurie Anderson, David Byrne, Brian Eno, Bill Frisell und natürlich Arto Lindsay lernte Cantuária dezente elektronische Rhythmen und Sounds zu schätzen und begann sie teilweise in seine Lieder zu integrieren. Die atmosphärischen Klangteppiche sind zwar nur im Hintergrund wahrnehmbar, dienen aber ihm und seinen Musikern als Basis für Improvisationen und musikalische Eskapaden. Gerade seine Eigenkompositionen bestechen durch filigrane Gitarren- und Gesangsmelodien, die zwischen dynamischen Höhepunkten und brüchigen Momenten pendeln. Mit dem Jazz Bassisten Paul Socolow, dem Steely Dan Trompeter Michael Leonhart, dem brasilianischen Perkussionisten Nanny Assis und dem Schlagzeuger Paulo Braga hat er Musiker gefunden, die bravourös seinen Tanz zwischen den Kulturen unterstützen und der brasilianischen Musik ein neues Gewand geben.
Matthias Schneider
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Vinicius Cantuária
"Horse And Fish"
Ryko / Hannibal / Naive/ Indigo
www.vinicius.com
www.rykodisc.co.uk






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