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09/01/12

Skate Movies - Füße sind ihr Kapital! - Tracks

Eine Reportage von Matthieu Brunel

Session mit den Rollbrett-Regisseuren – jetzt bei Tracks!

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Außerhalb der Fan-Szene wurde ihnen früher nie viel Beachtung geschenkt – doch heute gibt das Genre der Skatemovies richtig Gas!
Die Rollbrett-Akrobaten stürmen die Leinwand und tricksen mit der Kamera.

In den letzten fünf Jahren ist das Niveau bei den Skatevideos kontinuierlich gestiegen, und das tut es bis heute.


Das hängt auch mit der technischen Entwicklung und dem Preisverfall zusammen – alles wird immer billiger. Noch vor 15 Jahren hätte uns das, was wir heute drehen, Hunderttausende Dollar gekostet.

Der 37-Jährige Ty Evans ist der Stanley Kubrick des Skatefilms.

Ty Evans' Schicksal nimmt 2003 eine radikale Wende, als er Spike Jonze begegnet, einem der Macher von "Jackass" und Regisseur von "Being John Malkovich".

Gemeinsam drehen sie Filme, die das Rollbrett aus dem Skatepark befreien.

Seit 2006 geht es bei den "The Video Days" darum, den originellsten Skaterfilm in maximal 10 Tagen zu drehen.

Charles Martigny und seine Truppe nehmen an dem Wettbewerb teil, bei dem 22 Teams gegeneinander antreten.

Für die Dreharbeiten benutzt das Team mehrere Kameras - eine davon ist an diesem Motorrad befestigt. "Deux ans de skate ça finit par devenir 2 minutes 30 de skate."



Pacôme Gabrillagues: "Vor 10 oder 20 Jahren waren Skatevideos reine Show, jeder fuhr einfach seinen Part. Heute wird mehr Wert auf Originalität gelegt.

Natürlich bin ich von den großen Klassikern des Genres beeinflusst, von Leuten wie Spike Jonze oder Fred Mortagne. Aber ich finde es auch spannend, mir Inspirationen aus Videoclips zu holen, zum Beispiel bei Michel Gondry.



Letztes Jahr präsentiert Pacôme seinen Film "Crosswalk": Zwei Jahre Arbeit für 30 Minuten Video, in dem Grafik und Skaten eng zusammenspielen.

Fred Mortagne erfindet eine spezielle Aufnahmetechnik, den "Frangle". Der "Frangle" oder "Fred-Angle" ist eine Form des Film-Travellings, die nun auf das Skaten angewendet wird.

Normalerweise dreht man Skate-Szenen gezoomt mit dem Fisheye. Hier wird nun mit einem Zoom in der Bewegung gefilmt.

Sein neuestes Werk "Hybridation", wird auf eine Bretterwand projiziert. Als es diesen Sommer in Paris ausgestellt wird, geht Fred in die Offensive.

Mortagne trommelt die ManWolfs zusammen, eine ungehobelte Skatertruppe, zu Corey Adams' Film "Machotaildrop" kennen.

Mit diesem ersten Skate-Spielfilm erfindet der Regisseur das "Skatermärchen". In einer wilden Mischung aus "Clockwork Orange" und "Charlie und die Schokoladenfabrik" erforscht "Machotaildrop" die dunkle Seite der Skate-Industrie.




Bild: Diego Monet
Ton: Nicolas Klein

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Dienstag 10. Januar 2012 um 05.00 Uhr
Keine Wiederholungen
(Frankreich, 2012, 52mn)
ARTE F

Erstellt: Wed Dec 21 12:00:00 CET 2011
Letzte Änderung: Mon Jan 09 11:28:11 CET 2012