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Klimawandel oder Nach uns die Sintflut?

Der Klimawandel gilt als die globale Herausforderung der Gegenwart.

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Klimawandel oder Nach uns die Sintflut?

Der Klimawandel gilt als die globale Herausforderung der Gegenwart.

Klimawandel oder Nach uns die Sintflut?

17/07/12

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Was tun gegen den drohenden Klimawandel? Wer geht neue spannende Pfade, die in die Zukunft weisen? Udo Vieth, Autor der Dokumentation „Klima konkret“ hat im Schweizer Touristenort Grindelwald ein „Schaufenster“ für andere entdeckt.

Während die internationale Politik der Erderwärmung wie gelähmt zusieht, gibt es bereits zahlreiche Orte auf der Erde, die unmittelbar vom Klimawandel bedroht sind. Sie können nicht mehr auf eine politische Einigung warten.
In Europa zählt dazu die Alpengemeinde Grindelwald im Berner Oberland, am Fuß der berühmten Eigernordwand und des Grindelwaldgletschers.


Der teure Kampf gegen die Folgen des Klimawandels
Nach den Felsstürzen am Eiger im Sommer 2006 mussten die Eidgenossen handeln. Auf die neuen Naturgefahren geben die Grindelwalder pragmatische Antworten. Im Angebot u.a.: 7 Klimapfade – die Touristen werden von GPS- gestützten elektronischen Bergführer geleitet.




Die Menschheit macht mit ihrer Atmosphäre ein gigantisches Experiment.
Politik und Öffentlichkeit verlangen Antworten welche Folgen dieses Experiment haben wird. Die aber kann die Wissenschaft zur Zeit nur in Ansätzen und nicht verlässlich liefern. Bis dieses Wissen in einigen Jahren dann da ist, ist es für wirksame Reaktionen möglicherweise bereits zu spät. Die Grindelwalder haben schon reagieren müssen....



Grindelwald auf dem Holzweg?!
Die Energieressourcen liegen bei dem Bergdorf direkt vor der Tür: Der Holzwuchs des lokalen Waldes ist mehr als ausreichend, um den Ort mit bezahlbarer Heizenergie zu versorgen. So war es naheliegend, dass sich die Gemeinde beim Bau des neuen Heizkraftwerks für diese nachhaltige Energie entschied. Die Investition lohnte sich: Das Kraftwerk spart 1.6 Millionen Liter Heizöl ein und senkt den CO2-Ausstoss des Dorfes um jährlich 4300 Tonnen.





Erstellt: 06-07-12
Letzte Änderung: 17-07-12