Als bei den Produzenten die Idee aufkam, eine von dem Film „Schöne Venus“ inspirierte Serie zu gestalten, konnten sie sich nur ARTE als Sender dafür vorstellen. Glücklicherweise kam der Vorschlag zu „Venus und Apoll“ gerade in dem Augenblick, als der Sender über neue, attraktive Formate nachdachte. Wir hatten große Lust darauf, ein zugleich unterhaltsames und doch anspruchsvolles und ehrgeiziges TV-Programm zu produzieren, das voll und ganz dem Innovationsauftrag des Senders entspricht.In enger Zusammenarbeit mit Tonie Marshall, die bei „Schöne Venus“ Regie führte, wollten wir eine originelle und amüsante Fernsehserie kreieren, ohne jedoch bereits existierende Modelle nachzuahmen. Wir wollten ein neues Konzept schaffen, in dem die Serie unabhängig vom Film bestehen kann. Wir stellten uns ein vom Mainstream und den üblichen Klischees abweichendes, ARTE-gerechtes Programm vor. „Venus und Apoll“ ist ein in einem Wohnviertel von Paris gelegener Schönheitssalon, der von vier Grazien betrieben wird - als Ort der Vertraulichkeit und der Fantasievorstellungen eine unerschöpfliche Quelle für witzige, berührende oder dramatische Situationen. Der Schönheitssalon öffnet auch den Herren der Schöpfung das Tor zur Schönheitspflege - wie der Zusatz „Apoll“ verrät. Dabei wird viel von der männlichen Psyche freigelegt. In der Serie geht man das Leben mit Humor an, behandelt jedoch auch ernstere Fragen und stellt folgende Theorie auf: Wäre das Leben nicht viel intensiver, wenn wir die Person, die sich hinter unserm Spiegelbild verbirgt, besser kennen würden?
Es dauerte über zwei Jahre, um die erforderlichen Mittel bereitzustellen und ein anspruchsvolles künstlerisches Niveau zu sichern. Höchste Aufmerksamkeit galt dabei einem innovativen und kreativen Drehbuch, der Vielschichtigkeit von Geschichten und Protagonisten, dem Casting, dem Studiodekor und der Wahrung einer großen Freiheit in Ton und Geist. Ein Abenteuer geht zu Ende, und ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Beteiligten bedanken, ohne deren unermüdlichen Einsatz dieses bahnbrechende Fernseh Event nie zustande gekommen wäre.
- Story und „Roter Faden“ der Episoden/ 1. Staffel:
Jede Folge spielt an einem Tag und ist in sich abgeschlossen.
Jede Folge verknüpft die Rahmenhandlung der Serie, die von den Hauptfiguren dominiert wird, mit einem zweiten Handlungsstrang, in dessen Mittelpunkt eine oder mehrere Nebenfiguren stehen und die am Ende der jeweiligen Episode ihren Abschluss findet.
Die Handlung erstreckt sich über ein Jahr. Die Folgen einer Woche entsprechen dabei jeweils einer neuen Jahreszeit. Mit Beginn der neuen Jahreszeit verwandeln sich die Protagonistinnen auch äußerlich.
Insgesamt besteht die Serie aus fünf "Jahreszeiten" mit je fünf Episoden: Herbst, Winter, Frühling, Spätfrühling und Sommer.






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