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Buch- und KrimiWelt

Am 17. März 2011 feiert Siegfried Lenz seinen 85. Geburtstag: ARTE gratuliert mit einem Schwerpunkt. Kommen Sie mit auf Entdeckungstour!

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Am 17. März 2011 feiert Siegfried Lenz seinen 85. Geburtstag: ARTE gratuliert mit einem Schwerpunkt. Kommen Sie mit auf Entdeckungstour!

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07/11/13

Alle Rezensionen von V-Z




Fred Vargas: Der verbotene Ort
Soll man sie die beste lebende Kriminalschriftstellerin Europas nennen? Ich denke schon. Ihr ist gelungen, wovon jeder Autor träumt: Fred Vargas hat für ihren „polar poétique“ eine ganz eigene, unverwechselbare Sprache gefunden. Soeben ist ihr neuer Roman mit Kommissar Adamsberg auf Deutsch erschienen. Darin geht es um Vampire, Väter und Vaterschaft, um die großen Plagen Europas.
Eine Rezension von Tobias Gohlis am 21.5.2010

László Végel: Exterritorium - Szenen vom Ende des Jahrtausends
1999: Die Nato bombardiert Serbien, um die Gewalt im Kosovo zu beenden. László Végel erlebt den Krieg im Norden des Landes mit. „Exterritorium“ ist ein essayistisches Kriegstagebuch.

John Verdon: Die Handschrift des Todes
Lektüre zum Abschalten zwischen den weihnachtlichen Lichterketten und Festmählern:
Geschickte Wendungen, gut ausgetüftelte Rätsel, ein bedächtiger Ermittler – wie gesagt: Verdon liefert gute Hausmannskost, nichts Anspruchsvolles
Rezension von Tobias Gohlis am 9.12.2010

Pierre Verger: Schwarze Götter im Exil
Die große Werk-Retrospektive des französischen Ethnologen und Fotografen Pierre Verger zum Thema Afro-brasilianischer Kulturtransfer in Religion und Lebensalltag. Eine Rezension von Regina Keil-Sagawe vom 30.06.2005

Tanguy Viel: Unverdächtig
Sie sind zu viert. Um sie herum nichts als Meer und Wind. Und doch drohen sie zu ersticken. "Unverdächtig" des jungen französischen Autors Tanguy Viel ist ein Huis clos unter freiem Himmel. Ein Ausgang ist nicht vorgesehen.
Rezension von Christine Lecerf am 6.9.2007

Alberto Vigevani: Ende der Sonntage
Wilde Spiele und die Varieté-Vorstellungen von Signor Cavallini – es waren glückliche Sonntage für die Kinder. Der Erwachsene beschwört das Glück Jahrzehnte später wieder herauf. Zwei melancholische Erzählungen von Alberto Vigevani.
Eine Rezension von Jörg Plath am 31.7.2008

Alberto Vigevani: Sommer am See
Ein "Sommer am See" ändert Giacomos Leben: In flirrender Hitze lernt der Vierzehnjährige die Schönheit kennen – und sich. Eine kleine, leichte Erzählung über Liebe und Verrat, Trennung und Trost.
Eine Rezension von Jörg Plath am 19.7.2007

Barbara Vine: Das Geburtstagsgeschenk
Seit 1964 veröffentlich sie jedes Jahr ein Buch. Mal als Ruth Rendell, mal als Barbara Vine. Ihr sechzigstes ist zu ihrem achtzigsten Geburtstag auf Deutsch erschienen und heißt „Das Geburtstagsgeschenk“ und stammt diesmal von Barbara Vine.
Eine Rezension von Tobias Gohlis am 1.4.2010

Antoine Volodine: Dondog
Der französische Autor schickt seine Leser auf die Reise: Mit der "Schabe" Dondog geht es hinunter in die Abgründe der Welt und in die Verbannung, um schließlich wieder aufzusteigen mit neuem Mut und dem Willen zu überleben. Eine Rezension von Christine Lecerf am 2.11.2005

Ornela Vorpsi: Das ewige Leben der Albaner
Ornela Vorpsi erzählt von einer Jugend in dem vergessensten Land Europas. Ein überzeugendes Debut und ein Panoptikum des Grauens. Eine Rezension von Jörg Plath am 15.3.2007




Klaus Wagenbach: Franz Kafka. Bilder aus seinem Leben
Franz Kafka ist längst ein Klassiker. Klaus Wagenbachs opulente Bildmonografie zeigt den berühmten Schriftsteller als Zeitgenossen einer jungen Moderne.

Cécile Wajsbrot: Aus der Nacht
Ein eindringliches Buch über die Narben einer Generation, die von Tod und Vertreibung verschont wurde - und doch für immer davon geprägt. Eine Rezension von Christine Lecerf am 6.3.2008

Matthias Waechter: Der Mythos des Gaullismus
Heldenkult, Geschichtspolitik und Ideologie 1940-1958
Am Anfang stand der legendäre Appell aus dem Londoner Exil. Charles De Gaulle rief am 18. Juni 1940 über BBC seinen Landsleuten im besetzten Frankreich zu: Man habe eine Schlacht verloren, aber nicht den Krieg.
Rezension von Ariane Thomalla am 25.1.2007


Jeff Wall: Catalogue Raisonné
Jeff Wall gilt als weltweit beachteter Fotografiekünstler.
Rezension von Matthias Winzen am 19.5.2005

Martin Walser: Leben und Schreiben - Tagebücher 1951-1962
"Seit heute vormittag noch kein einziges Mal die Wahrheit gesagt": Private Notizen aus einer Zeit, als Walser der Durchbruch zum Schriftsteller gelang und er zur öffentlichen Person wurde. Rezension und Interview mit Martin Walser

Rodolfo Walsh: Das Massaker von San Martín
Am Abend des 9. Juni 1956 wird in Buenos Aires eine Gruppe von etwa zwölf Männern in einer Wohnung verhaftet, wo sie der Übertragung eines Boxkampfes lauschen. Einige von ihnen sind zufällig gekommen, haben jemanden begleitet, manche kennen sich nicht einmal, andere sind da, um über Politik zu reden.
Eine Rezension von Carsten Regling am 23.9.2010

Anne Weber: Luft und Liebe
Die große Liebe mit Anfang 40 ist so unwahrscheinlich wie wunderbar, weshalb sich die Protagonistin Hals über Kopf ihrem Ritter an den Hals wirft. In Anne Webers Roman „Luft und Liebe“ ist sie eine Märchenprinzessin im Himmel auf Erden. Als das Ende mit Schrecken naht, purzelt die Erzählerin aus dem Märchen in den Groschenroman, den Sittenroman, den Kriminalroman und noch einiges mehr. Ein literarisches Kabinettstück.
Eine Rezension von Jörg Plath am 18.3.2010

Volker Weidermann: Lichtjahre
Eine kurze Geschichte der deutschen Literatur von 1945 bis heute
Umstritten: Volker Weidermann nähert sich in seiner Literaturgeschichte den Autoren und ihrem Werk über ihre Biografien.
Rezension von Peter Wien am 25.5.2006

Louise Welsh: Der Kugeltrick
Ein Krimi, der sich wie einer der Zaubertricks liest, die William Wilson, der ein wenig schutzlos in der wirklichen Welt herumtappende Held, vorführt. Ein zauberhaftes und geheimnisvolles Buch.
Rezension von Tobias Gohlis am 14.9.2006

Markus Werner: Am Hang
Leichtsinniger Tatmensch und zaudernder Moralist: Der Schweizer Autor Markus Werner bändigt in seinem Roman die Banalität des Bösen.
Rezension von Oliver Pfohlmann am 6.1.2005

Don Winslow: Tage der Toten
Don Winslows Epos um US-Drogenfahnder Art Keller und seine keineswegs private Fehde mit den Barreras aus Guadalajara ist das „Krieg und Frieden“ unserer Tage. Epochal, grandios, erschütternd.
Rezension von Tobias Gohlis am 14.10.2010

Lolly Winston: "Himmelblau, Rabenschwarz"
Ein Roman über Trauer. Die Autorin erzählt Sophies Geschichte mit so viel Einfühlsamkeit, Wärme und - ja! - Witz, dass Lolly Winstons zweites Buch in Amerika zu einem großen Erfolg wurde.
Rezension von Anne Betz am 28.09.2005

Gisela von Wysocki: Wir machen Musik
Der Vater ist ein gefährlicher Zauberer: Der Schallplattenproduzent presst ganze Orchester in die Schellackplatte!
Die Tochter ist vor ihm auf der Hut, und sie möchte ihm gefallen. Gisela von Wysocki erzählt von einer „éducation musicale“ in den 1940er Jahren – und wie die Tochter des Zauberer die Entzauberung erlernt.
Eine Rezension von Jörg Plath am 16.12.2010




Qiu Xiaolong: Rote Ratten
Shanghai/St.Louis: Endlich bläst die Partei gegen die Korruption. Oberinspektor Chen soll ein Netzwerk „Roter Ratten“ zerschlagen. Kaum hat er die ersten Fragen gestellt, ist eine Zeugin tot, und er wird mit einer Schriftstellerdelegation in die USA geschickt. China auf dem materialistischen Weg, ein Mann in der Zerreißprobe.
Rezension von Tobias Gohlis



Vladimir Zarev: Verfall
In Bulgarien ist die Demokratie „ausgebrochen“. Eine Krankheit. Oder eine Bereicherungschance. Vladimir Zarev erzählt vom „Verfall“.Und vom sagenhaften Aufstieg.
Rezension von Jörg Plath am 17.5.2007

Jean Ziegler: Das Imperium der Schande
Jean Ziegler war schon immer ein Unruhestifter, jetzt appelliert er an den Kampf gegen Armut und Unterdrückung.
Rezension von Peter Wien am 21.12.2005

Erstellt: 03-11-04
Letzte Änderung: 07-11-13