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Die überforderte Gesellschaft

Für immer mehr Menschen wird der ganz normale Alltag zur Qual. Arbeitsverdichtung, fehlende Perspektive und Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes führen zu Stress und manchmal eben auch zu totaler Erschöpfung.

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Die überforderte Gesellschaft

Für immer mehr Menschen wird der ganz normale Alltag zur Qual. Arbeitsverdichtung, fehlende Perspektive und Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes führen zu (...)

Die überforderte Gesellschaft

29/01/13

Unser anstrengendes Leben

Dienstag, 20. März 2012, um 20.15 Uhr


Die Dokumentation liefert eine Bestandsaufnahme und sucht in verschiedenen europäischen Ländern nach zukunftsfähigen, konstruktiven Lösungsmodellen, die Menschen einen Ausweg aus ihrer persönlichen Krise zeigen könnten.

Für immer mehr Menschen wird der ganz normale Alltag zur Qual. Arbeitsverdichtung, fehlende Perspektive und Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes führen zu Stress und manchmal eben auch zu totaler Erschöpfung. Die Grenzen der Belastung scheinen erreicht zu sein. Die Entwicklung ist nicht nur bitter für die Betroffenen, sie ist auch aus betriebs- und volkswirtschaftlicher Sicht alarmierend. Die Dokumentation zeigt Projekte und Denkansätze aus mehreren europäischen Ländern, die nach Lösungsmöglichkeiten auf ganz unterschiedlichen Ebenen suchen.
Ihre Meinung ist gefragt!

Am 20. März 2012 bietet ARTE ab 21.00 bis 22.30 Uhr einen Chat mit Medizinsoziologe Prof. Dr. Johannes Siegrist an.

Er hat sich vor allem mit gesundheitlichen Folgen von ungleicher und ungerechter Behandlung sowie fehlender Anerkennung auseinandergesetzt.

Marion Schmidt hat ihn in ihrer Dokumentaiton "Unser anstrengendes Leben befragt."

Einige Versuche, den negativen Entwicklungen gegenzusteuern, gibt es inzwischen. Ob sie hinreichend sind, wird die Zukunft zeigen. Eine betriebliche Gesundheitsförderung und externe Mitarbeiterberatung in Hamburg zeigt beispielsweise, wie wichtig es für die Mitarbeiter eines Unternehmens ist, mit ihren seelischen Nöten anonym bleiben zu können und ohne Sorge um ihren Arbeitsplatz gehört zu werden. In Trier erklärt Professor Dr. Dirk Hellhammer die Ergebnisse seiner angewandten Stressforschung. Und bei der Fusion - einem grundsätzlich für die Mitarbeiter angstbesetzten Prozess - zweier großer Krankenkassen wurde eine Betriebsethnologin zu Rate gezogen, die eigentlich fremde Kulturen in abgelegenen Flecken der Erde untersucht, erstaunlicherweise ihre Fachkenntnisse auch im Alltag einer deutschen Institution gewinnbringend umsetzen konnte.

Auch welche Rolle die Selbstausbeutung bei Mitarbeitern eines Jugend- und Kulturzentrums in Frankreich spielt, wie ein am schwedischen Karolinska-Institut entwickeltes Gehirntraining der Überlastung vorbeugen kann und welche Anstrengungen das Amt für Zeitpolitik der Stadt Bozen unternimmt, um die Lebensqualität der Bewohner zu verbessern, zeigt die Dokumentation.

Dokumentation
Regie: Marion Schmidt
Erstausstrahlung, Deutschland, 2011, ZDF, HD, 16:9


Unser anstrengendes Leben
Montag 9. April 2012 um 02.05 Uhr
Keine Wiederholungen
(Deutschland, 2011, 51mn)
ZDF

Erstellt: 16-02-12
Letzte Änderung: 29-01-13