Montag, den 4. Januar 2010
TREND: Micro Restaurants, Familiäre Gastlichkeit
Der letzte Schrei in Paris ist das Kleinstrestaurant. Keine im Militärstil angeleiteten Küchengeschwader mehr, und im Restaurant selbst Stammkundschaft, die vor allem Intimität sucht. Dem Koch lassen die winzigen Restaurants mehr Freiheit und dem Kunden mehr Gemütlichkeit.
Die Top-Adressen in Paris:
Le jeu de quilles
45 rue Boulard 75014 Paris
Fon : 00 33 (0)1 53 90 76 22
3 rue Maufaucon 75006 Paris
Fon : 0 33 (0)1 44 41 10 07
28 rue de la Tour d’Auvergne 75009 Paris
Fon : 00 33 (0)1 45 96 05 72
Hinter den Kulissen: Roja Dove, die Nase von London
Auf seine Nase ist ganz London scharf! Zwar ist Roja Dove durch und durch Brite, seinen Beruf hat der Duftdesigner aber in Frankreich erlernt. Heute komponiert der Dandy die Düfte wie Haute-Couture-Kreationen - für eine exklusive Kundschaft, die sich Termine geben lässt, um ganz individuell das passende Parfüm auszuwählen. Der Meister liebt alle Düfte und lässt sich selbst vom ausgefallensten inspirieren.
Die Top-Adresse in London:
87-125 Brompton Road
Knightsbridge
London SW1X7XL
Kleine Geschichte des Lacoste-Shirts
Die Geschichte des Lacoste-Krokodils begann 1927, als René Lacoste mit der französischen Mannschaft den Davis Cup gewann. Daraufhin entwarf Robert George für seinen Freund, den die amerikanische Presse "Krokodil" nannte, weil er seine Beute nie losließ, das berühmte Logo. René Lacoste ließ es auf ein für die damalige Zeit gewagtes Hemd nähen. Vermarktet wurde das an ein Polotrikot erinnernde Oberteil aus Petit-Piqué-Jersey ab 1933. Schnell entwickelte es sich zum Markenzeichen sportlicher Eleganz. Sein Schnitt änderte sich über die Jahre nur wenig, und auch die Farben blieben eher klassisch. Bis Christophe Lemaire im Jahr 2000 mit der Verjüngung der Marke betraut wurde - selbstverständlich unter Wahrung des bewährten Lacoste-Stils. Das von Lemaire eingeführte neue Piqué-Stretch-Gewirk wurde sofort zum Verkaufsschlager. Kräftige Farben bis hin zu Fluotönen und Polokleider wurden ebenso in die Kollektion aufgenommen wie Sonderanfertigungen von Modeschöpfern. Zum 75. Geburtstag des berühmten Poloshirts im Jahr 2008 wurden die neuen Modelle zu Ehren von René Lacoste mit dem Originalkrokodil bestickt.
Links:
Die offizielle Lacoste Webseite
Die Webseite der Marke von Christophe Lemaire
Trend: Organische Architektur, form follows function
Bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts inspirierten sich Architekten wie Franck Lloyd Wright und Antonio Gaudí mit ihren bahnbrechenden Bauten an den Formen der Natur. Ihre Entwürfe sollten in harmonischer Beziehung zur Umwelt die Bedürfnisse der Bewohner mit denen des Ortes in Einklang bringen. Diese als "organische Architektur" bezeichnete Strömung brachte Höhlenwohnungen ebenso hervor wie futuristische Wohnblasen.
Links:
Die Webseite von Antti Lovag, der französische Gründer der organischen Architektur
Auf der Webseite des Kunsthauses in Wien findet man eine Zusammenfassung des Werks von Friedensreich Hundertwasser
Kreationen mit Sellerie, von Iñaki Aizpitarte
In seinem Restaurant "Le Chateaubriand" serviert Iñaki Aizpitarte eine markige, ausdrucksstarke Küche, die manche skandalös, andere genial finden. Auf jeden Fall ist der bärtige Baske bei der Presse wie beim Pariser Establishment im Gespräch. Besonders liebt er Gemüse und spontane Kreationen. Für uns zaubert Iñaki Aizpitarte mit Sellerie.
Die Top-Adresse in Paris:
Inaki Aizpitarte leitet das Restaurant Chateaubriand
129, avenue Parmentier – 75011 Paris
Fon : 00 33 (0)1 43 57 45 95
Dienstag, den 5. Januar 2010
TREND: Mit Volldampf voraus, schnelle & gesunde Küche!
Die Zeiten, da Dampfgegartes als langweilig und fade galt, sind längst vorbei. Auch in Paris bieten immer mehr Restaurants Köstlichkeiten aus dem Steamer an, sogar Fastfood-Ketten machen bei dem neuen Trend mit. Die Zubereitungsart hat zahlreiche Vorteile, neben dem hohen Nährwert haben gesteamte Gerichte lebendige Farben und eine knackige Konsistenz.
Die Top-Adressen in Paris:
49 rue Balard 75015 Paris
Fon : 00 33 (0)1 45 57 71 90
A toutes vapeurs
7 rue l’Isly 75008 Paris
Fon : 00 33 (0)1 44 90 95 75
Hinter den Kulissen: Tübingen, das französische Viertel
1991: Die Mauer ist gefallen, die Wiedervereinigung wird in Angriff genommen. In Tübingen sind die französischen Besatzungstruppen abgezogen, und ein leer stehendes Militärgelände von 60 ha steht zur Umwidmung bereit. Die zukünftigen Bewohner selbst krempeln auf der Baustelle die Ärmel hoch. Heute haben Büros, Studentenwohnungen und Künstlerateliers dem verlassenen Ort wieder ein originelles und lebendiges Gesicht verliehen.
Link:
Um mehur über das Französische Viertel in Tübingen zu erfahren.
Street Style: Warm im Daunenflaum
Platz für das Lieblingskleidungsstück dieses Winters: die Daunenjacke. Sie ist warm und gemütlich, doch wie kann man ihr Eleganz verleihen? Lookexperte Jérome Gautier hat sich auf den Straßen umgesehen.
Trend: Beau-Rivage Palace, Direktorin mit diskretem Charme
Victor Hugo, Camille Saint-Saëns, Gary Cooper, Nelson Mandela und Hussein von Jordanien ... Sie alle trugen zum Ruhm des majestätischen Hotes Beau-Rivage am Genfer See bei. Kürzlich renoviert und modernisiert, ist dieses mit Marmor und Samt ausgestattete Grandhotel noch heute das Symbol für einen unspektakulären und etwas zeitlosen Luxus. Die Chefin Irmgard Müller zeigt uns die verborgensten Winkel dieses legendären Ortes.
Um ein Luxus-Wochenende in Lausanne zu verbringen :
Place du Port 17-19 - CH 1000 Lausanne 6 SUISSE
Fon : 00 41 21/613 33 33
Kreationen mit Rotkohl von Petter Nilsson
Nach seiner Tätigkeit im südfranzösischen Uzès eröffnete der junge Chefkoch Petter Nilsson 2006 in Paris sein neues Restaurant "Gazzetta". Am liebsten verwendet er frisches Gemüse, und Spontaneität ist sein Grundsatz. Heute versucht er sich am Rotkohl.
Die Top-Adresse in Paris:
Petter Nilsson leitet die Küche von
29 rue Cotte 75011 Paris
Fon : 00 33 (0)1 43 47 47 05
Mittwoch, den 6. Januar 2010
Trend: Unser täglich Brot, Spezialitäten für jeden Geschmack
In den Bäckereien wird das Brotangebot immer vielfältiger. Ob Mohn- oder Dinkelbrot, auf Holzfeuer gebacken oder mit Bio-Hefe versetzt: Sogar in Frankreich hat die gute alte Baguette hat Nachfolger gefunden. Brotmaschinen erobern jetzt auch die Privatküchen. Wie erklärt sich diese Begeisterung für unser Grundnahrungsmittel, und was sagt sie über die gesellschaftliche Entwicklung aus?
Hinter den Kulissen: Künstler zu Gast, eine Schmuckdesignerin im Victoria & Albert Museum
Künstler in Residence - dieses Rezept haben sich jetzt auch Museen zueigen gemacht. Ein Beispiel ist das Londoner Victoria and Albert Museum, eines der bedeutendsten Kunst- und Designmuseen der Welt, das für sechs Monate die schottische Schmuckdesignerin Dorothy Hogg eingeladen hat. So entsteht ein Dialog zwischen den Sammlungen des Hauses und dem zeitgenössischen Schaffen.
Die Top-Adresse in London:
Fon : 00 44 (0)20 7942 2000
Die kleine Geschichte des Bügeleisens
Die Geschichte dieses banal anmutenden Haushaltsgerätes ist eng mit der Kleidergeschichte verbunden. In Europa tauchten die ersten Bügeleisen in der Renaissance auf, allerdings nur in den Häusern von Adligen. Der Faltenwurf von Halskrausen, Kragen und Manchetten aus Spitze musste einwandfrei sein, und Bügeln war damals eine wahre Kunst. Die ersten Bügeleisen bestanden aus Gusseisen. Sie wurden in Glut erhitzt, so dass auch ihr Griff kochend heiß war. Man versuchte auch, die Eisen mit heißem Wasser, Gas und Alkohol zu füllen. Doch der jahrhundertelangen Knochenarbeit setzte erst die Elektrizität ein Ende: 1882 ließ der New Yorker Henry Seely sein elektrisches Bügeleisen patentieren. Seine Idee war ausgezeichnet, doch damals hatte niemand Stromanschluss. Erst in den 1920-er Jahren fand die Minirevolution auch in den Haushalten statt. 1963 kam dann das erste Dampfbügeleisen, "Vapo Matic", auf den Markt. Auch heute noch bügeln vor allem die Frauen: In Frankreich erledigen sie diese Arbeit zu 95%, nur 10% der Männer bügeln. In Deutschland sind es immerhin 20%. Da ist noch mehr drin, die Herren!
Trend: ÖKO-BABIES, nachhaltige Kinderliebe
Wenn ein Kind auf die Welt kommt, ändern die Eltern oft ihren Lebensstil. Heute ist das freudige Ereignis für viele ein Anlass, umweltbewusster zu leben: "Biobabys" - nicht etwa biologisch abbaubar, sondern Nutznießer dieses Umdenkens - werden auf traditionelle Art getragen, in waschbare Windeln gewickelt und ausschließlich mit Bio-Babynahrung gefüttert.
Link:
Bio4baby, Baby-Produkte aus Naturmaterialen
Kreationen mit Marshmallows, von Jean-François Foucher
Im "Pur'grill", dem Restaurant des Park Hyatt Paris Vendôme, kreiert der junge Konditor Jean-François Foucher köstlich süße Gaumenfreuden. Für uns zaubert er aus schnöden Marshmallows eine leckere Überraschung.
Die Top-Adresse:
Jean-François Foucher ist der Chef-Konditor von :
5 Rue de la Paix, 75002 Paris
Fon : 00 33(0) 1 58 71 12 28
Donnerstag, den 7. Januar 2010
Trend: TRENDIGE SNACKS
Imbiss first class
Schluss mit Sandwichs und Hamburgern: Ein Schnellimbiss muss heute nicht mehr unbedingt ungesund sein, der Trend geht vom Fastfood zum "Fastgood". Sowohl Bio-Kantinen als auch Drei-Sterne-Restaurants bieten dem nahrungsbewussten Städter mittlerweile raffinierte, schicke und ausgewogene Snacks an.
Les bonnes adresses :
Miyou, le snack de Guy Martin
35-37, rue de Miromesnil
75008 Paris
Fon : 01 42 66 33 33
24-26, place de la Madeleine - 75008 Paris
Fon : 01 70 39 38 00
10, rue des Pyramides - 75001 Paris
Fon : 01 42 96 00 50
38, rue Leopold Bellan - 75002 Paris
Fon : 01 42 36 18 28
Hinter den Kulissen: Lüster aus dem Hause Mathieu, die hohe Kunst des Leuchters
Was haben das Théâtre de l'Odéon in Paris, das Casino von Monte-Carlo und der Hermès-Shop in New York gemeinsam? Ihre Kronleuchter stammen aus der Lustrerie Mathieu! Das vor 60 Jahren in einer ehemaligen Ockerfabrik im Luberon gegründete Unternehmen machte sich mit dem Restaurieren von Schmuckstücken des französischen Kulturerbes rasch einen Namen. Aber hier werden auch moderne Designleuchten hergestellt, die im Luxussegment weltweit reißenden Absatz finden.
Die Top-Adresse:
Hameau des Sauvans
84400 Gargas - France
Die kleine Geschichte des "Opel Manta"
Es heißt, dem Industriedesigner Georges Gallion sei die Idee zu seinem Opel Manta beim Anschauen einer Reportage über den Mantarochen gekommen. Der Wagen wurde im Herbst 1970 erstmals vorgestellt und fand mit seiner sportlich geschnittenen Karosserie sofort großen Anklang. In Deutschland ergriff Tausende von Familienvätern ein regelrechtes Mantafieber, und junge Mantafans legten beim Tuning des kultigen Gefährts viel Fantasie an den Tag. Mit dem Opel Manta verbinden sich viele Klischees: so ist die Verkörperung des Manta-Fahrers "Manni", ein Machotyp, der Ruhrpott-Slang spricht und Cowboystiefel trägt. Natürlich liebt er Tuning und Aufkleber, und sein linker Unterarm ist stets stärker gebräunt als der rechte. Und Manni hat zwei Gegner: Golf GTI- und Daimlerfahrer. Dass in Deutschland Dutzende von Mantawitzen kursieren, mag als weiterer Beleg für den Kultstatus dieses Autos gelten. Kostprobe: Wissen Sie, was übrig bleibt, wenn ein Manta brennt? Eine goldenes Armband und eine weinende Frisöse.
Links:
Die Webseite von Opel
Trend: Swap Parties in London, Im Tauschrausch
Kleine Reise nach London, um ein neues Gesellschaftsphänomen zu ergründen: den Tauschhandel, auf Englisch "swap", der für viele Londoner inzwischen zum Lebensstil geworden ist. Konjunkturflaute oder bewusst anderes Konsumverhalten? Nach dem Prinzip "Geben und Nehmen" werden in Wohnungen, auf Partys und Stadtviertelfesten Klamotten, Möbel, Nippes und Haushaltsgeräte getauscht.
Links:
Um an eine Swap party teilzunehemen...
Die Myspace-Seite SwaparamaKreationen mit Carambar, von Fabrice le Bourdat
"Blé Sucré", süßer Weizen: So heißt die ausgezeichnete Pariser Bäckerei-Konditorei von Fabrice Le Bourdat. Früher war der Patissier im Bristol und im Plaza Athénée tätig, doch vor zwei Jahren verließ er die Paläste, um in seiner eigenen Konditorei Köstlichkeiten zu erschwinglichen Preisen anzubieten. Für uns zaubert er ein Rezept mit dem französischen Karamellbonbon Carambar. Ungewöhnlich!
Die Top-Adresse in Paris:
Blé Sucré, die leckere Bäckerei von Fabrice Le Bourdat
7 rue Antoine Vollon - 75012 Paris
Fon : 00 33 (0)1 43 40 77 73
Freitag, den 8. Januar 2010
TREND: Micro Restaurants, Familiäre Gastlichkeit
Der letzte Schrei in Paris ist das Kleinstrestaurant. Keine im Militärstil angeleiteten Küchengeschwader mehr, und im Restaurant selbst Stammkundschaft, die vor allem Intimität sucht. Dem Koch lassen die winzigen Restaurants mehr Freiheit und dem Kunden mehr Gemütlichkeit.
Die Top-Adressen in Paris:
Le jeu de quilles
45 rue Boulard 75014 Paris
Fon : 00 33 (0)1 53 90 76 22
3 rue Maufaucon 75006 Paris
Fon : 0 33 (0)1 44 41 10 07
28 rue de la Tour d’Auvergne 75009 Paris
Fon : 00 33 (0)1 45 96 05 72
Hinter den Kulissen: Tübingen, das französische Viertel
1991: Die Mauer ist gefallen, die Wiedervereinigung wird in Angriff genommen. In Tübingen sind die französischen Besatzungstruppen abgezogen, und ein leer stehendes Militärgelände von 60 ha steht zur Umwidmung bereit. Die zukünftigen Bewohner selbst krempeln auf der Baustelle die Ärmel hoch. Heute haben Büros, Studentenwohnungen und Künstlerateliers dem verlassenen Ort wieder ein originelles und lebendiges Gesicht verliehen.
Link:
Um mehur über das Französische Viertel in Tübingen zu erfahren.
Street Style: Warm im Daunenflaum
Platz für das Lieblingskleidungsstück dieses Winters: die Daunenjacke. Sie ist warm und gemütlich, doch wie kann man ihr Eleganz verleihen? Lookexperte Jérome Gautier hat sich auf den Straßen umgesehen.
Trend: Organische Architektur, form follows function
Bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts inspirierten sich Architekten wie Franck Lloyd Wright und Antonio Gaudí mit ihren bahnbrechenden Bauten an den Formen der Natur. Ihre Entwürfe sollten in harmonischer Beziehung zur Umwelt die Bedürfnisse der Bewohner mit denen des Ortes in Einklang bringen. Diese als "organische Architektur" bezeichnete Strömung brachte Höhlenwohnungen ebenso hervor wie futuristische Wohnblasen.
Links:
Die Webseite von Antti Lovag, der französische Gründer der organischen Architektur
Auf der Webseite des Kunsthauses in Wien findet man eine Zusammenfassung des Werks von Friedensreich Hundertwasser
Kreationen mit Marshmallows, von Jean-François Foucher
Im "Pur'grill", dem Restaurant des Park Hyatt Paris Vendôme, kreiert der junge Konditor Jean-François Foucher köstlich süße Gaumenfreuden. Für uns zaubert er aus schnöden Marshmallows eine leckere Überraschung.
Die Top-Adresse:
Jean-François Foucher ist der Chef-Konditor von :
5 Rue de la Paix, 75002 Paris
Fon : 00 33(0) 1 58 71 12 28







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