Montag, den 26. Januar 2009
Dossier: Bunte Architektur
Paris ist zwar als Stadt der Lichter bekannt, zeigt sich aber vielerorts grau in grau. Das könnte sich ändern, denn seit einigen Jahren tauchen immer mehr neue Gebäude mit knallbunten Fassaden im Stadtbild auf. Wie lässt sich der Wandel zur Farbe erklären? Ist es eine Art Befreiungsbewegung? Verändert sich die Einstellung zur Architektur? Oder haben die Leute einfach Lust auf Bunt?- Buch-Tipps:
ISBN-10: 2357330147
ISBN-13: 978-2357330146
Larissa Noury, La couleur dans la ville, Ed Le Moniteur. 2008
ISBN-10: 2281193098
ISBN-13: 978-2281193091
- Links :
Agence Périphériques Architectes
Agence Beckmann N’Thépé
Atelier Brenac et Gonzalez
Hinter den Kulissen: Die Stiftung Alicia in Barcelona
Vielleicht haben Sie sie noch nie probiert, aber gehört haben Sie bestimmt schon von der Molekulargastronomie, der Symbiose aus Wissenschaft und Kochkunst. Molekularköche kreieren so visionäre Delikatessen wir Stickstoff-Eiscreme (Ferran Adrià) oder virtuelle Würstchen . Was verrückt klingt, beruht auf ernsthaften Studien von Chemikern und Forschern. Die Stiftung Alicia in Barcelona ist die Hochburg der Molekulargastronomie.- Link :
Die kleine Geschichte des Ampelmännchens
Das ostdeutsche Ampelmännchen wurde 1961 geboren. Sein Vater war der Psychologe Karl Peglau, seine Mutter eine Ostberliner Verkehrsgesellschaft. Der Ost-Ampelmann ist rundlicher als sein Bruder aus dem Westen, was ihn gut sichtbar macht, und er trägt einen breiten Hut. Letzterer war den sozialistischen Behörden anfangs ein Dorn im Auge, denn Hüte trug nur das Bürgertum. Doch der lustige Kerl kam bei den Kindern gut an, und so durfte er fortan - samt Kopfbedeckung - etwas Farbe in den grauen DDR-Alltag bringen. Nach der Wiedervereinigung sollte mit der Mauer auch das Ost-Ampelmännchen weichen und das westliche Modell eingeführt werden. Doch eine Handvoll Aufrechter gründete die Bürgerinitiative "Rettet die Ampelmännchen", die in der Bevölkerung schnell Anklang fand. Ihr Kampf für die Symbolfigur ostdeutschen Lebensstils und gegen die Vereinheitlichung lohnte sich: 1997 wurde der Ost-Ampelmann per Verordnung gerettet. Seit 2004 hat er endlich auch eine Ampelfrau, und ihr Nachwuchs (sprich: die zahlreichen Fanartikel rund um die Ampelfigur) verkauft sich dank Ostalgie hervorragend.- Die Top-Adresse :
Hackesche Höfe, Hof 5
Rosenthaler Str. 40-41
10178 Berlin
Tel: 00 49 (0) 30-44 72 64 38
- Link :
- Buch-Tipp :
ISBN-10: 335900910X
ISBN-13: 978-3359009108
Dossier: Der gepflegte Mann
Um die Jahrtausendwende machte sich die Kosmetikindustrie an die Eroberung des Mannes. Bei diesem Feldzug setzte sie alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel ein: spezielle Gesichtscremes und Schönheitsinstitute, gewagte Werbekampagnen ... Die Rechnung ging auf: Der moderne Mann pflegt sich. Doch was steckt hinter der neuen Mode? Nur ein raffiniertes Marketingkonzept oder eine Gesellschaftsentwicklung?- Link :
- Die Top-Adressen in Paris:
103, rue du Fbg Saint-Honoré
75008 Paris
Nickel
4, rond-point des Champs Elysees
75008 Paris
Kreationen mit Tofu, von Kaori Endo
Früher war Kaori Endo Gastronomiekritikerin. Heute bezeichnet sie sich selbst als Kochkünstlerin. Seit Kurzem wirkt die geniale Autodidaktin in der Küche der "Rose Bakery", einer Biokantine in Paris. Kaori verzichtet auf Spektakuläres und bevorzugt hausgemachte Kost, zum Beispiel ihre ganz persönliche Kreation mit Tofu.- Die Top-Adresse in Paris:
42, rue des Martyrs – 75009 Paris
Tel : 01 42 82 12 80
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Dienstag, den 27. Januar 2009
Dossier: Pflanzendesign
Stress, Luftverschmutzung und enge Wohnungen: viele Städter sehnen sich nach Natur. Die Designer reagieren auf dieses Bedürfnis und holen die Pflanzen in den städtischen Wohnraum zurück. Wie sie das schaffen? Indem sie sie auf Möbel pfropfen! Tische mit Blättern und blühende Stühle.- Links :
Die Webseite von Patrick Blanc :
Um mehr über den Designer Mathieu Lehanneur zu erfahren
Hinter den Kulissen: Hippolyte Romain im Porträt
Hippolyte Romain ist ein vielseitiger Künstler. Er zeichnet die Pariser Society und die Welt der Haute Couture, er schreibt Reise- und Kochbücher, und er hat seinen eigenen Zirkus im Stil des 18. Jahrhunderts gegründet. Wichtig ist ihm die Freude an dem, was er unternimmt.- Link :
Street Style: Brillen
Eine Brille tragen zu müssen, kam noch vor nicht allzu langer Zeit einer Strafe gleich. Doch das hat sich geändert: Die Brille ist zum Modeaccessoire gereift, und es gibt Klassiker und Trends. Style-Experte Jérôme Gautier verrät in "Chic", welche Brillenlooks gerade angesagt sind. Augen auf!Dossier: Die neuen Kirchen
Jahrtausendelang war die Kirche das Zentrum jeder Stadt. Die Geschichte der europäischen Architektur richtete sich an religiösen Bauten aus. Doch dann vollzog sich ein radikaler Wandel: Die Gesellschaft wurde immer säkularer, die Kirchen leerten sich. In den modernen Metropolen ist kein Platz mehr für sie. Folglich ist Einfallsreichtum gefragt - und eine neue Sakralarchitektur. Isabelle Foucrier hat sich in Berlin, München und Paris umgesehen.- Link :
- Buch-Tipps :
ISBN-10: 2905118873
ISBN-13: 978-2905118875
Céline Frémaux dir., Architecture religieuse au XXe siècle, Presses Universitaires de Rennes (PUR),
ISBN-10: 2753501165
ISBN-13: 978-2753501164
Kreationen mit Sucrine-Salat, von Olympe Versini
In den 70er- und 80er-Jahren war die Sterneköchin Olympe Versini der Star der französischen Gastronomieszene. Seit 1993 führt sie "La Casa Olympe", ein kleines Restaurant im Bistrostil, in dem Vernunft, Spontaneität und frische Saisonprodukte aufeinander treffen. Olympe Versini liebt es zu improvisieren. Für uns zaubert sie ein Rezept mit Sucrine-Salat.- Die Top-Adresse in Paris:
48, rue Saint-Georges – 75009 Paris
Tel : 00 33 1 42 85 26 01
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Mittwoch, den 28. Januar 2009 - Sendung 633
Dossier: Wie die Großen
In jüngster Zeit konnte man unter Erwachsenen gewollt regressive Tendenzen und einen Hang zu Bonbons und Bildergeschichten feststellen. Doch nun geht der Trend in die andere Richtung: Kinder kopieren ihre Eltern. Die Knirpse gehen ins Museum, üben sich in Haute Cuisine und tanzen in der Disco ab - fast wie Mama und Papa, und an eigens für sie konzipierten Orten. Fördert das ihre Entwicklung? Oder zwingt es sie zu früh zum Erwachsensein?- Die Top-Adressen :
1 place du Trocadéro et du 11 novembre - 75116 Paris
Le Palais de Tokyo
13, Avenue du Président Wilson - 75116 Paris
01 47 23 54 58
Drouant (gastronomische Speisekarte für Kinder)
16-18, place Gaillon - 75002 Paris
Tel : 01 42 65 15 16
Hinter den Kulissen: Die Baupiloten
Wie lassen sich Räume gestalten, die Kindern gefallen? Ganz einfach: indem man die Kleinen nach ihrer Meinung fragt. Dieses Konzept setzt die Architektin Susanne Hoffmann mit ihren Berliner Baupiloten um. Sie entwerfen Schulen und Krippen und beziehen die Kinder in die Projekte ein. Das Ergebnis ist eine Architektur voller Poesie und Freiräume. Und außerdem sind die Baupiloten eine großartige pädagogische Erfahrung.- Link:
Die kleine Geschichte der Moonboots
Am 16. Juli 1969 startete die Apollo 11 zu ihrem historischen Flug. Wie Millionen anderer Fernsehzuschauer sah Giancarlo Zanatta gebannt, wie Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betrat. Der italienische Unternehmer lebte am Fuße der Dolomiten und entwarf Bergschuhe. Die Stiefel der NASA-Astronauten inspirierten ihn zu einem neuen Après-Ski-Modell, den Moonboots, die 1970 auf den Markt kamen. Mit der Demokratisierung des Wintersports eroberten die Moonboots in den 70er-Jahren die Skiorte. Sie galten als modern, und Kunststoff war textiltechnisch der letzte Schrei. Außerdem sind Moonboots bequem und leicht, sie trocknen schnell, und ihr Futter passt sich jeder Fußform an. Heute gibt es Moonboots in allen möglichen Ausführungen und zwanzig peppigen Farben. Sie sind längst nicht mehr nur Stiefel, sondern Modeaccessoires. Der Trend in diesem Winter: das Modell "Prince of Wales" mit Strass und Pailletten!- Link:
Dossier: Möbel, die wachsen
Ob Jean Prouvé oder Aarne Jacobsen: Kindermöbel haben die großen Designer des 20. Jahrhunderts inspiriert. Denn sie müssen praktisch, solide und originell sein und stellen somit eine wahre Herausforderung für ihre Erfinder dar. Heute haben Designerstücke ihren festen Platz im Kinderzimmer. Doch mit wachsendem Ökobewusstsein geht der Trend zu verstellbaren Möbeln, die mit den Kindern wachsen und somit nicht ständig erneuert werden müssen. Die besten Designideen.- Die Top-Adresse:
25, rue des Filles du Calvaire – 75003 Paris
Tel : 01 42 74 01 49
- Links:
Castor et Chouca (Online-Shop):
Kreationen mit Haribo-Erdbeeren, von Christophe Michalak
Christophe Michalak ist Chefkonditor des Pariser "Plaza Athénée" und Galionsfigur der neuen französischen Konditorkunst. Michalak spielt gerne mit Dessertklassikern und mit den Lieblingsleckereien seiner Kindheit. Jedes Jahr kreiert er eine neue Kollektion von Naschwerk. Für uns nahm er sich einen Kultbonbon vor: die Haribo-Erdbeere.- Link :
- Die Top-Adresse in Paris:
25, avenue Montaigne – 75008 Paris
Tel : 01 53 67 66 65
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Donnerstag, den 29. Januar 2009
Dossier: Alternative Kochkurse
In Berlin wird gerade eine neue Art der Geselligkeit erfunden: Kochkurse sind schwer in Mode. Ob traditionell, thematisch oder total verrückt - manche der Kochwerkstätten sind Wochen im Voraus ausgebucht. Den Schülern kommt es nicht nur darauf an, kochen zu lernen, sondern auch, verwandten Seelen zu begegnen.- Links:
Kochrausch, der aphrodisische Kochkurs !
Hinter den Kulissen: Die Gobelin-Manufaktur
In der Pariser Gobelin-Manufaktur entstanden einige der wertvollsten Schätze des französischen Kunsthandwerks. Auch heute noch werden dort edle Tapisserien in mittelalterlichem Stil gewoben. Doch die Manufaktur lädt auch zeitgenössische Künstler in ihre traditionsreichen Mauern. Zum Beispiel den Bildhauer Bertrand Lavier, der in einer Lichtinstallation moderne Kunst und Bildwirkerei verbindet.- Die Top-Adresse:
42 avenue des Gobelins - 75013 Paris
Tel : 01.44.08.52.00
Street Style: Stiefel
Stiefel waren lange Zeit Männern und Reitern vorbehalten. Erst in den 60er-Jahren wurden Frauenstiefel zum Modeaccessoire. Und welche Modelle trägt man diesen Winter in Paris? Die Antwort mit dem Style-Experten Jérôme Gautier.Dossier: Casita Verde
Ibiza ist nicht nur Mekka der Partygänger und Techno-Fans. Seit den 60er-Jahren treffen sich auf der Baleareninsel Hippies und Alternative aus aller Welt. Sie suchen hier nach einem naturverbundenen Leben fernab der Konsumgesellschaft - ein Ideal, das auch die Bewohner des gemeinschaftlichen Ökobauernhofs "Casita Verde" umzusetzen versuchen.- Links :
Kreationen mit Zucchini, von Daniel Rose
Vor rund zehn Jahren zog Daniel Rose aus Chicago nach Paris, um Kunstgeschichte zu studieren. Er bezog eine Studentenbude über dem "Violon d'Ingres", dem berühmten Restaurant von Christian Constant. Und da fiel der Groschen: Daniel beschloss, Koch zu werden! Eine gute Entscheidung. 2006 öffnet er sein eigenes Restaurant in Paris, das "Spring", ein winziges Lokal, in dem nur 16 Gäste Platz haben. Die Karte variiert jeden Abend, je nachdem, was der Chef auf dem Markt eingekauft hat. Heute gibt es Zucchini.- Die Top-Adresse in Paris:
28 rue de la Tour d'Auvergne -75009 Paris
Tel : 00 33 (0)1 45 96 05 72
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Freitag, den 30. Januar 2009 – Best Of
Dossier: Bunte Architektur
Paris ist zwar als Stadt der Lichter bekannt, zeigt sich aber vielerorts grau in grau. Das könnte sich ändern, denn seit einigen Jahren tauchen immer mehr neue Gebäude mit knallbunten Fassaden im Stadtbild auf. Wie lässt sich der Wandel zur Farbe erklären? Ist es eine Art Befreiungsbewegung? Verändert sich die Einstellung zur Architektur? Oder haben die Leute einfach Lust auf Bunt?- Buch-Tipps:
ISBN-10: 2357330147
ISBN-13: 978-2357330146
Larissa Noury, La couleur dans la ville, Ed Le Moniteur. 2008
ISBN-10: 2281193098
ISBN-13: 978-2281193091
- Links :
Agence Périphériques Architectes
Agence Beckmann N’Thépé
Atelier Brenac et Gonzalez
Hinter den Kulissen: Die Stiftung Alicia in Barcelona
Vielleicht haben Sie sie noch nie probiert, aber gehört haben Sie bestimmt schon von der Molekulargastronomie, der Symbiose aus Wissenschaft und Kochkunst. Molekularköche kreieren so visionäre Delikatessen wir Stickstoff-Eiscreme (Ferran Adrià) oder virtuelle Würstchen . Was verrückt klingt, beruht auf ernsthaften Studien von Chemikern und Forschern. Die Stiftung Alicia in Barcelona ist die Hochburg der Molekulargastronomie.- Link :
Street Style: Brillen
Eine Brille tragen zu müssen, kam noch vor nicht allzu langer Zeit einer Strafe gleich. Doch das hat sich geändert: Die Brille ist zum Modeaccessoire gereift, und es gibt Klassiker und Trends. Style-Experte Jérôme Gautier verrät in "Chic", welche Brillenlooks gerade angesagt sind. Augen auf!Dossier: Pflanzendesign
Stress, Luftverschmutzung und enge Wohnungen: viele Städter sehnen sich nach Natur. Die Designer reagieren auf dieses Bedürfnis und holen die Pflanzen in den städtischen Wohnraum zurück. Wie sie das schaffen? Indem sie sie auf Möbel pfropfen! Tische mit Blättern und blühende Stühle.- Links :
Die Webseite von Patrick Blanc :
Um mehr über den Designer Mathieu Lehanneur zu erfahren:
Kreationen mit Tofu, von Kaori Endo
Früher war Kaori Endo Gastronomiekritikerin. Heute bezeichnet sie sich selbst als Kochkünstlerin. Seit Kurzem wirkt die geniale Autodidaktin in der Küche der "Rose Bakery", einer Biokantine in Paris. Kaori verzichtet auf Spektakuläres und bevorzugt hausgemachte Kost, zum Beispiel ihre ganz persönliche Kreation mit Tofu.- Die Top-Adresse in Paris:
42, rue des Martyrs – 75009 Paris
Tel : 01 42 82 12 80






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