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03/10/08

Tipps und Tricks aus CHIC

Die besten Tipps der Woche vom 6 bis 10. Oktober 2008

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  • « Porträt »: Francis Kurkdjian
Ob für Lanvin, Guerlain oder Narciso Rodriguez - Francis Kurkdjians Düfte kommen immer gut an. Und die Vorhaben des jungen Parfümdesigners sind alles andere als Duftschlösser: Er will seine Kreationen aus den Regalen befreien und möglichst vielen Menschen zugute kommen lassen. Porträt.

Links:
Mehr über die Arbeit von Francis Kurkdjian

Die Webseite der Manufacture de porcelaine de Sèvres

Um mehr über L’Atelier Vincent Thiesson zu erfahren:



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Sendung vom 6. Oktober 2008



  • „Trend“: Grün, grün, grün sind alle meine Wände ...
Wem es in der Wohnung an Platz für einen schönen Patio fehlt, wer keinen grünen Daumen oder zu wenig Zeit für einen Garten hat, braucht künftig dennoch nicht auf ein wenig Natur im Heim zu verzichten. Auf der Öko-Welle schwimmend, haben Landschaftsarchitekten und Botaniker raffinierte Lösungen gefunden, um Wohnungen ganz unkompliziert mit Pflanzenwänden, Blumenbildern und Kletterpflanzen zu begrünen.

Links:
Um mehr über Flowerbox Gallery zu erfahren:

Buch-Tipp:
Planting Green Roofs and Living Walls: Planting on Roofs and Walls, von Nigel Dunnett et Noel Kingsbury, Timber Press, 2004
ISBN-10: 088192640X
ISBN-13: 978-0881926408


  • Kleine Geschichte des Vuitton-Monogramms
Louis Vuitton startete seine Karriere 1837 in Paris. Noch unter dem Namen Layetier-Emballeur produzierte er Reisekoffer aus Pappelholz. Gerade war die erste Eisenbahnlinie in Betrieb genommen worden und entsprechend war seine Handarbeit bei der Pariser Aristokratie hoch gefragt. Louis Vuitton, der auf das Verpacken der extravaganten Roben des Second Empire spezialisiert war, wurde nun auch zum Liebling der Kaiserin Eugenie. 1854 erfand er einen Überseekoffer, der mit Segeltuch überzogen war. Zum Ende des 19. Jahrhunderts tauchten die ersten Kopien des Vuitton-Koffers auf. Georges Vuitton, Louis’ Sohn, entwickelte 1896 ein Monogramm, mit dem man die Marke sofort identifizieren konnte. Ein Monogramm ist eine Art stilisierte Signatur aus ineinander verschlungenen Buchstaben. Als Hommage an den Vater wählte der Sohn die Initialen LV. Zeichnerisch war er dabei von unterschiedlichen Quellen inspiriert, von mittelalterlichen Motiven, von Kirchenfenstern und auch von japanischen Wappen.

Das mit PVC beschichtete Monogramm zierte von nun an auch die Handtaschen. 1998 engagierte Vuitton den New Yorker Modemacher Marc Jacobs, um der bis dahin sehr klassisch ausgerichteten Marke neues Leben einzuhauchen. Er eröffnete eine Ära der Zusammenarbeit mit verschiedenen zeitgenössischen Künstlern. Eine neue Interpretation des Vuitton-Monogramms gibt es mittlerweile in jeder Kollektion. Der Erste, der dabei die Konventionen durchbrach, war Stephen Sprouse mit seinem Graffiti-Monogramm. Kürzlich erst lancierte der japanische Künstler Takashi Murakami seine bereits zu Kult gewordenen Kirschen.

Link:
Die offizielle Webseite vom Haus Louis Vuitton :



  • „Hinter den Kulissen“: Designer-Haus in Annecy
In Talloires, am Südufer des Sees von Annecy, befindet sich ein Wohnhaus der etwas anderen Art. Die Innenausstattung entstand aus der Begegnung zweier unkonventioneller Geister. Der Besitzer des Hauses ist für seine ausgefallenen Restaurants bekannt. Die Gestaltung seines Interieurs vertraute er dem renommierten Designer Matali Crasset an. Das Ergebnis ist ein verspieltes Wohnensemble voller origineller Ideen.

Buch-Tipp:
Matali Crasset: v. 3, Pyramyd, 2007 (englisch)
ISBN-10: 2350170489
ISBN-13: 978-2350170480

Links:
Entdecken Sie das Blog der Designerin



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Sendung vom 7. Oktober 2008



  • „Trend“: Kleine Häuser ganz groß
Ob in den Stadtzentren oder am Stadtrand, die Menschen wollen heute anders wohnen als früher. Sie wünschen sich mehr Platz und einen Garten in der Nähe. Und neue Familienmuster verlangen auch neue Wohnmuster. Doch unterdessen steigen die Immobilienpreise immer weiter. Eine bei Architekten und Wohneigentümern gleichermaßen beliebte Lösung ist die Vergrößerung bestehenden Wohnraums. Durch modern konzipierte Außentreppen, Veranden und Wintergärten werden Altbauten den veränderten Bedürfnissen auf sanfte Art angepasst. Möglicherweise ist das Haus von morgen eine Mischform aus alt und neu.

Buch-Tipp:
Extensions de maisons de ville et de banlieue, de Jacques Repiquet, éditions Eyrolles, 2007 (französisch)
ISBN10 : 2-212-11522-9
ISBN13 : 978-2-212-11522-2


  • Kleine Geschichte der Tabasco-Sauce
Der Erfinder der Tabasco-Sauce ist ein Amerikaner namens Edmund Macllhenny. 1860 brachte ihm ein Freund aus Mexiko eine kleine rote Pfefferschote namens Capsicum mit. Er pflanzte sie auf der Insel Avery in Louisiana an. Edmund Macllhenny wollte mit seinen kleinen Schoten einfach nur ein gut gewürztes Gericht kreieren. Nachdem er damit in seinem Bekanntenkreis großen Erfolg hatte, beschloss Edmund Macllhenny 1863 seine neue Sauce auf den Markt zu bringen.

Sie besteht aus einer unnachahmlichen Mixtur jener kleinen Chilischoten, die mit Salz zerrieben werden. Dann gibt man diese Mischung in Eichenfässer. Dort reifen sie drei Jahre lang, bevor sie mit französischem Weinessig versetzt werden. Dieses Produkt wird noch heute auf die gleiche traditionelle Art hergestellt.

Link:
Und wie geht es denn der Tabasco-Sauce?


  • Hinter den Kulissen: Kinder ins Museum
"Mach nicht so viel Lärm!", "Hör auf zu rennen!", "Finger weg!" - Dass ein Museumsbesuch mit Kindern ganz schön anstrengend sein kann, wissen viele. Deshalb wollen Museen in Hamburg, darunter das Museum für Kunst und Gewerbe, den kleinen Besuchern mit kindgerechten Aktionen den Museumsbesuch schmackhaft machen. Während sie spielerisch an modernes Design herangeführt werden, können die Kinder auch die eigene Kreativität ganz ungezwungen ausprobieren. Das Angebot wurde unter Mitwirkung bekannter Designer entwickelt.

Tipps:
Kinder-Tag im Museum für Kunst und Gewerbe, Hambourg
Steintorplatz 1, 20099 Hamburg



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Sendung vom 8. Oktober 2008



  • « Trend »: Die Freegans
Die Gruppierung der Freegans formierte sich um das Jahr 2000 in den USA. Ihr Kredo: weniger bzw. vernünftiger konsumieren, teilen und vor allem Schluss mit der Verschwendung. Ideologisch sind die Freegans eine Art Kreuzung zwischen den Hippies der 70er-Jahre und den Anhängern der Wachstumsrücknahme, die in den letzten Jahren auf den Plan traten. Begegnen Sie den Aktivisten, die sich selbst keineswegs als lustfeindlich sehen.

Link:
Um mehr über die Freegans zu erfahren:


  • „Kleine Geschichte“ der Sonnencreme
Ende des 19. Jahrhunderts empfohlen Ärzte zur Vorbeugung von Krankheiten, Sport zu treiben und Sonnenbäder zu nehmen. Man glaubte sogar, dass Sonnenstrahlen Tuberkulose heilen könnten! Ein gesunder Teint kommt in Mode und mit den 20er Jahren füllen sich die Strände von Biarritz, Nizza und Deauville. Damit beginnt auch die Geschichte der Sonnenschutzmittel. Im Jahre 1935, kurz bevor der bezahlte Urlaub eingeführt wurde, verbrachte ein elsässischer Chemiker, Eugène Schueller, seinen Urlaub in der Bretagne. Er war sportlich, wie sich das damals gehörte, und er wollte ohne Sonnenbrand braun werden. Erfolglos probierte er Oliven-, Kokos- und Erdnussöle aus. Als Chef der Firma L’Oréal trug er seinem Team auf, ein Produkt zu entwickeln, das UV-Strahlen filterte, aber dennoch bräunte. Bingo! Im Jahr darauf war die wellenförmige Flasche, die einem nicht aus der Handglitt , der Renner an der Côte d’Azur. Sogar Tagescremes enthalten einen UV-Schutzfilter. Man kann also bedenkenlos auf der sonnigen Terrasse zu Mittag essen.

Buch-Tipp:
L’invention du bronzage, von Pascal Ory, éditions Complexe, juin 2008
ISBN-10: 2804801454
ISBN-13: 978-2804801458


  • Hinter den Kulissen: Das Atelier von Noguchi
Treten Sie ins Atelier des berühmten amerikanisch-japanischen Bildhauers und Designers Isamu Noguchi ein. Es befindet sich in Mure auf der Insel Shikoku und ist heute Museum. Zu Lebzeiten kam der Vater der Akari-Lampe gern hierher, um mit Basalt und Granit zu arbeiten. Auch mit Licht, dem leichtesten aller Stoffe, experimentierte er. Denn der Sohn eines Dichters und einer Schriftstellerin betrachtete sein Werk als ästhetisches und metaphysisches Abenteuer.

Die Top-Adresse:
The Noguchi Museum
32-37 Vernon Boulevard
Long Island City, New York 11106


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Sendung vom 9. Oktober 2008



  • „Trend“: Berliner Wohnkultur
Willkommen im Recycling-Zeitalter! "Aus alt mach neu" galt bisher hauptsächlich für Wertstoffe und Gegenstände. In Berlin werden jetzt jedoch offizielle Gebäude vergangener Zeiten recycelt: Turnhallen, Botschaften, Gerichtsgebäude usw. Diese oft prachtvollen, aber tristen Bauten verwandeln sich dank der Fantasie junger Architekten in helle, freundliche Wohnwelten. Mit Frederik Fischer und Christine Franz besucht "Chic" einige dieser gekonnt sanierten Bauwerke.


  • „Die kleine Geschichte“ des Kimonos
Dieses traditionelle Kleidungsstück hat sich seit 300 Jahren nicht verändert! Nach wie vor benötigt man in Japan zur Fertigung eines Kimonos 13,5 Meter Stoff bei einer Breite von 38 Zentimetern. Junge Frauen tragen leuchtendere Farben und längere Ärmel, als ältere. Die Motive sind vom Alter der Trägerin und von der Jahreszeit abhängig. Beim Kimono bleibt der als hoch erotisch geltende Nacken frei. Und kein Kimono ohne "Obi", die in Form einer Blüte oder eines Schmetterlings gebundene Schärpe. Auch ein schöner Rücken kann entzücken! Als sich der Inselstaat Japan Mitte des 19. Jahrhunderts dem Westen öffnete, entdeckte man auch dort den Kimono und europäische Künstler wie Van Gogh erlagen dem Japan-Kult. Heute trägt man den Kimono in Japan nur noch zu besonderen Anlässen. Man kauft ihn in einem der großen Modegeschäfte oder aber auf dem Flohmarkt. Das ist eine kleine Revolution! Früher wäre es undenkbar gewesen, einen getragenen Kimono zu kaufen. Der aktuelle Trend zum Vintage hingegen hat eine wahre Kimono-Sucht ausgelöst. Auch in Europa sind alte Kimonos gefragt. Manchmal werden sie umgearbeitet. Der Berliner Designer Martin Brem verhilft Kimonos sogar zu einem zweiten Leben als Kleid oder als Jacke.

Buch-Tipp:
Kimonos, von Sophie Milenovich, Knesebeck, 2007
ISBN-10: 3896604929
ISBN-13: 978-3896604927


  • „Hinter den Kulissen“: Baumhäuser aus dem Luberon
Ein Baumhaus ist ein alter Traum aus Kindertagen, der allerdings auch Erwachsene noch begeistern kann. Werbemann Alain Laurens machte diesen Traum wahr. Nach den Verwüstungen, die der Orkan Lothar im Jahr 2000 hinterlassen hatte, beschloss er, seine Firma zu gründen, "La Cabane Perchée", was soviel wie "Hütte in luftiger Höhe" bedeutet. Sein zweites Baumhaus für den französischen Fotografen Yann-Arthus Bertrand erregte Aufsehen in den Medien. Seither hat seine Firma über hundert Baumhäuser in ganz Europa gebaut.

Link:
Um mehr über die Hütten von Alain Laurens zu erfahren:

Buch-Tipp:
Baumhäuser: Träume aus Holz in luftiger Höhe, d’ Alain Laurens, Daniel Dufour, Ghislain Andre, Vincent Thfoin, AT Verlag, 2007
ISBN-10: 303800359X
ISBN-13: 978-3038003595


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Sendung vom 10. Oktober 2008



  • „Hinter den Kulissen“: Heinz Beck
Zu Gast ist der renommierteste Chefkoch der italienischen Hauptstadt. Und wie sein Name verrät, ist Heinz Beck kein Italiener, sondern Deutscher! Nach einer Ausbildung in den größten deutschen Feinschmeckertempeln lernte er bei Heinz Winckler, einem Tiroler Süditaliener in Deutschland, die Grundlagen der italienischen Küche. Becks Wahlheimat ist Rom, wo er 1994 die Leitung des Restaurants La Pergola in der Dachetage des Cavalieri Hilton übernahm. Ein Platz an der Sonne, den sich Beck - nach Papst Benedikt der berühmteste Deutsche in Rom - mit seiner leichten und kreativen Küche problemlos sichert. 2005 erhielt er den Internationalen Preis der berühmten römischen Universität La Sapienza, der seit 30 Jahren erstmals wieder an einen Koch ging!

Die Top-Adresse:
Das Restaurant « La Pergola »
Hilton Rome Cavalieri
Via Alberto Cadlolo, 101
00136 Roma (Lazio)

Link:
Die Webseite von Heinz Beck



  • „Trend“: Thermen in Italien
Erfunden wurden die Thermen am Ende des 5. Jahrhunderts v. Chr. von den Griechen. Zur Kultur erhoben das Thermieren jedoch die Römer. Die römischen Kaiser ließen Thermen erbauen, in denen das Volk badete, sich aber auch mit Würfelspielen die Zeit zu vertrieb oder Geschäfte abschloss. Auch heute noch gehören in Italien Thermenbesuche wie Schwimmbad- oder Kinobesuche zur Alltagskultur. Und Thermen gehen mit der Zeit. In der Toskana wurde vor kurzem eine Design-Therme eröffnet, die ein junges und trendiges Publikum anspricht.

Link:
Mehr über die italienischen Therme auf der Webseite des offiziellen Tourismusamts:


  • „Kreationen mit“ Kalb
Auf der Speisekarte steht heute ein Gericht aus dem Piemont, das inzwischen die Gesamtitalien erobert hat: das Vitello Tonnato - dünn geschnittenes, kaltes Kalbfleisch mit Thunfischsoße. In Mailand isst man das dort als Vittel' tone bezeichnete Gericht traditionell an Mariä Himmelfahrt. Im übrigen Italien genießt man es das ganze Jahr über als leichte, wohlschmeckende Vorspeise. Wir baten Arno Busquet, seine Version des Vitello Tonnato zu kreieren. Der 31-jährige Küchenvirtuose, der sein Handwerk im Pré Catelan, im Ritz und bei Joël Robuchon lernte, hat sich als Chefkoch des Restaurants Les Ombres im Pariser Musée du quai Branly einen Namen gemacht.

Die Top-Adresse:
Die Webseite des Restaurants Les Ombres im Quai-Branly-Museum in Paris.
27, Quai Branly
75007 Paris


  • „Hinter den Kulissen“: Wohnen auf Römisch
Rendezvous im historischen Zentrum Roms, am Westufer des Tiber: der Trastevere hat sich in den letzten Jahren zu einem der angesagtesten Viertel der italienischen Hauptstadt entwickelt. In einer kleinen Gasse mit Pflastersteinen, hinter einer der traditionellen, ockerfarbenen Fassaden, hat sich die Architektin Carola Vannini eine erstaunliche Wohnwelt entworfen. Als Expertin für die Renovierung historischer Monumente hat sie es verstanden, mit viel Geschmack alt und neu zu kombinieren.

Links:
Mehr über das Werk von Carola Vannini :
Das offizielle Stadtportal von Roma :

Buch-Tipp:
Wallpaper City Guide, Rome, éditions Phaidon, 2008
ISBN-10: 0714849057
ISBN-13: 978-0714849058
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Montag bis Freitag, 13.30 Uhr bis 14 Uhr
Samstag um 13.30 Uhr

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Europäisches Lifestyle-Magazin, ARTE
Chefredaktion: Catherine Portaluppi, Cédric Saint-André Perrin
Koproduktion: ARTE France, 2P2L
Frankreich, 26 Min.
Moderation: Valeria Risi

Erstellt: 28-08-08
Letzte Änderung: 03-10-08