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07/12/07

Tipps und Tricks aus CHIC

Die besten Tipps der Woche vom 10. bis 14. Dezember 2007


Weitere Artikel zum Thema

Tipps und Tricks der Woche

  • Porträt der Woche: Tomás Alía
Der 1965 in Toledo geborene Alía versteht es wie kein anderer, Kontraste effektvoll einzusetzen. Er kombiniert traditionelle Objekte und Werke der Eingeborenenkunst mit den avantgardistischsten Materialen, dazu spielt er mit raffinierten Lichteffekten. Dekor und schmückendes Beiwerk interessieren den Innenarchitekten nicht; er arbeitet mit Raum und Volumen und schafft dadurch überraschende Kreationen.

Link:
Estudio Tomás Alía : Calle San Augustín, 18 – Madrid

Das zeitgenössische Madrid nach Tomás Alía:
Der T4- Terminal des Madrid-Barajas-Flughafens
Das Reina Sofía-Museum, der von dem Französischen Star-Architekten Jean Nouvel erweitert worden ist
Die Kunstgalerie Travesía Cuatro: Calle Travesía San Mateo, 4 – Madrid
Tomás Alía hat uns den Innendesigner Pascua Ortega vorgestellt:
Estudio Pascua Ortega : Calle Lope de Vega, 24 – Madrid

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SENDUNG VOM 10. DEZEMBER 2007


  • Trend: Balkonkunst
Wer wünscht sich nicht ein kleines Stück Natur mitten in der Stadt? Einen Minigarten, wo man lesen und träumen, sonnenbaden und mit Freunden ein Glas trinken kann? Immer mehr Stadtbewohner schaffen sich eine kleine grüne Oase inmitten der Betonwüste. Das kann eine winzige Terrasse sein, ein Innenhof im Häusermeer oder ein Garten im Taschenformat.

Links:
Balcoon
Horticulture et jardins


  • Die kleine Geschichte des Bücherregals "This Mortal Coil"
Man kann darin ein Schneckenhaus sehen, eine aufgerollte Schlange, ein Labyrinth oder eben eine Metapher für den Zyklus des Lebens. Jeder interpretiert es anders. Diese Möbel-Skulptur ist mehr als zwei Meter hoch, und entpuppt sich als Bücherregal. In jedem Fall ein Objekt, das zum Nachdenken anregt. Der zeitgenössische israelische Designer Ron Arad schafft ein ganz eigenes, manchmal rätselhaftes Universum, mit ganz eigenen Techniken. 1986 hat er einen Gute-Laune-Stuhl entworfen, den "well tempered chair". Dort hat er ausprobiert, was sich aus gehärtetem Stahl alles machen lässt. Sieben Jahre später wendet er das Verfahren bei seinem Bücherregal an.

Links:
Die Website von Ron Arad

Die Top-Adresse:
Die Down Town-Galerie: 33 rue de Sèvres – 75006 Paris


  • Hinter den Kulissen: Trippen
Robust und schick zugleich sollte er sein, nach Fair-Trade-Prinzipien hergestellt und passend für alle Tage, aber auch für besondere Anlässe: der Trippen-Schuh. Den beiden deutschen Begründern der Marke ist es tatsächlich gelungen, all diese Anforderungen unter einen Hut - oder besser einen Schuh - zu bringen. Ihre Kollektionen finden jedes Jahr neue Kunden, und die Modepäpste der Haute Couture bleiben dem Label treu.

Link:
Die offizielle Website von Trippen

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SENDUNG VOM 11. DEZEMBER 2007


  • Trend: Leben im Laden
Jeder kennt sie, die kleinen Tante-Emma-Läden, die eines Tages nicht mehr rentabel sind und zumachen müssen. Doch manche der ehemaligen Geschäfte finden einen neuen Verwendungszweck: Sie werden von Privatleuten auf der Suche nach einer originellen Wohnung gekauft. Bereits in den 80er Jahren kam aus New York die Mode über den Atlantik, sich in ehemaligen Industrie- und Gewerbegebäuden einzurichten. Ursprünglich waren diese "Lofts" eine günstige und zentrale Wohnform für Künstler oder Architekten, doch heute sind sie auch beim breiten Publikum gefragt.

Die Top-Adresse:
Immobilienagentur Ateliers, Lofts & Associés : 21 rue Greneta - 75002 Paris


  • Die kleine Geschichte des Moleskine-Notizbuchs
Mit diesem kleinen Notizbuch verbindet man St. Germain des Prés, das Café de Flore oder das Deux Magots. Schriftsteller, Maler und Intellektuelle haben darin ihre Ideen verewigt. Von van Gogh bis Picasso, von Ernest Hemingway bis Bruce Chatwin – seit 200 Jahren ist das Moleskin-Heftchen die Kladde der Kreativen und der Denker. Oscar Wilde reiste nie ohne sein Moleskin. Denn, wie er zu sagen pflegte: „Man muss immer etwas Interessantes zu lesen bei sich haben!“ Die Geschichte des Büchleins beginnt in der Rue de l'ancienne comédie, in einem kleinen Papierwarengeschäft im Herzen des Pariser Künstlerviertels. Einfach und preisgünstig wie es anfänglich war, hatte es schnell großen Erfolg – die ganze Intelligenzia deckte sich mit ihm ein. Hatten sich die aufgewühlten Schriftsteller einst in ihr Zimmer eingeschlossen, eroberten sie nun als Reisende und Geschichtenschreiber eher die Terrassen des Montparnasse und andere neu zu entdeckende Fleckchen. Draußen zu schreiben war zu einer Mode geworden.

Link:
Wenn sie mehr über die Geschichte des Moleskine-Notizbuches erfahren möchten:


  • Hinter den Kulissen: Der "Palais de la Réserve"
Es war einmal ein junger Finne, Jouni Tormanen, der an Mutters Herd erste Kochversuche unternahm. Eines Tages entdeckte er auf einer Videokassette den Starkoch Paul Bocuse. Es war wie eine Erleuchtung: Der junge Mann beschloss, nach Frankreich zu ziehen. Nach seinem Studium ließ er sich in Nizza nieder und eröffnete dort ein kleines Restaurant, in dem er wahre kulinarische Wunder vollbrachte. Schließlich sorgte er für eine kleine Sensation, indem er einen legendären Gastronomietempel aus der Vorkriegszeit zu neuem Leben erweckte: "La Réserve".

Die Top-Adresse:
La Réserve: Palais de la Réserve - 60, bd Franck Pilatte - 06300 Nice

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SENDUNG VOM 12. DEZEMBER 2007


  • Trend: Luxus-Imbisse
Fastfood wurde lange hauptsächlich von Arbeitern verzehrt, die in aller Eile irgendetwas zu essen brauchten. Die Speisen waren fett und oft ungesund. Doch auch vor den Würstchen- und Frittenbuden hat die Bio-Welle nicht Halt gemacht. In den angesagten Vierteln Berlins sind heute Schnellrestaurants voll im Trend, die hausgemachte Hamburger, raffinierte Pommes-Frites-Varianten und asiatische Snacks anbieten.

Die Top-Adressen:
Frittiersalon - Boxhagener Straße 104, 10245 Berlin Friedrichshain
White Trash Fast Food – Schönhauser Allee 6/7, 10119 Berlin
W Imbiss - Kastanienalle 49, 10119 Berlin


  • Die kleine Geschichte des Bambus
Der Bambus kommt aus China und ist eine uralte Pflanze aus der grauen Vorzeit der Dinosaurier. Die Pflanze besteht aus einer Wurzel und einem hohlen, zylindrischen Stängel, der auch Halm genannt wird, sowie aus Knoten mit kurvenförmigen Rundungen. Es gibt mehr als 1300 Bambusarten, von denen manche winzig und andere wieder riesig sind. Man erzählt sich, dass der Amerikaner Thomas Alva Edison bei seinen ersten Experimenten zur Erfindung der Glühbirne eine Bambusfaser als Glühdraht genommen habe. Und tatsächlich ist der Bambus äußerst nützlich. Seine Triebe sind essbar und werden in der chinesischen Küche verwendet, um den Gerichten einen milderen Geschmack zu verleihen. Zudem eignet er sich zur Herstellung von Möbeln, Geschirr und Dekorationsobjekten. In China ist der Bambus ein Symbol der Fruchtbarkeit, da er außerordentlich schnell wächst. Tatsächlich hält der Bambus in der Pflanzenwelt einen Wachstumsrekord. Manche Arten wie der Phyllostachys aus der Gattung der Riesenbambusse, können mehr als einen Meter pro Tag wachsen. Dieses Phänomen kann man allerdings nur bei den wirklich alten Pflanzen beobachten. So weit bekannt, stammt das Wort „Bambus“ aus dem Malaiischen und bedeutet ganz einfach: Pflanze.

Links:
Sie Möchten noch mehr über Bambus wissen?
Das Bambus-Lexikon
Sie möchten ABSOLUT alles über Bambus wissen?
Bamboo Knowledge Base
Es reicht immer noch nicht?
Bambus Centrum Deutschland
Ekobo – Design & Umweltschutz


  • Hinter den Kulissen: Ungewöhnliche Hotels in Schweden
Ab nach Schweden um dort Mikael Genberg zu treffen, einen Künstler und Unternehmenschef, der wahrhaft ungewöhnliche Projekte verwirklicht. Seit mehreren Jahren baut der Schwede kleine Häuser an den verrücktesten Orten. Die Häuschen sind als Hotels konzipiert und bieten Touristen aus aller Welt einen neuen Blick auf die Stadt, die Natur, die Welt. Eine etwas andere Art des Wohnens zu Lande, zu Wasser und in der Luft - und warum eigentlich eines Tages nicht auch im Weltraum?

Link:
Die Website von Mikael Genberg

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SENDUNG VOM 13. DEZEMBER 2007


  • Trend: Wasservergnügen
In Städten wie Hamburg, Berlin oder London werden immer mehr Anträge auf Hausboot-Liegeplätze gestellt. Aber nicht nur Wohnen auf dem Wasser ist "in", auch Restaurants, Cafés, Diskotheken und sogar Hotels werden auf alten Schiffen eingerichtet, um dem Besucher einen Hauch von Ferne und Abenteuer zu vermitteln. "Chic" spürte diesem Trend in Deutschland nach.

Die Top-Adressen:
Eastern Comfort Hostel Boat - Mühlenstr. 77, 10243 Berlin
Patio – Helgoländer Ufer / Kirchstrasse, 10557 Berlin
MS Hoppetosse – Arena Berlin, Eichenstr. 4, 12435 Belin


  • Die kleine Geschichte der Isolierkanne
Sie hält den Kaffee über mehrere Stunden warm, so wie sie Wasser schön kühlt. Ursprünglich war sie für Reisen vorgesehen, fand aber sehr schnell auch im Häuslichen ihre Verwendung. Heute steht sie bei uns Deutschen oftmals auf dem Frühstückstisch. In den 20er Jahren war sie hingegen noch ein klassischer Gebrauchsgegenstand der Bauarbeiter. Das erste Behältnis , das man als Isolierkanne bezeichnen könnte, hat der schottische Chemiker Sir James Dewar im Jahre 1892 erfunden. Diese zeichnete sich bereits durch das Warmhalten ihres flüssigen Inhalts aus. Anfänglich handelte es sich bei dieser Erfindung um zwei ineinander sitzende Glaskannen. Später kam Dewar dann auf die Idee, das Glas zugunsten einer noch besseren Isolation mit einer dünnen Schicht Quecksilber zu versilbern. Mithilfe des deutschen Glasbläsers Reinhold Bürger entwickelte er schließlich eine Isolierkanne für den häuslichen Gebrauch. Die allseits bekannte Thermoskanne ist bereits der Name für ein Produkt, das es offiziell seit 1903 gibt. Einer der ersten, die sich diese zu Eigen machten, war der amerikanische Forscher Robert Edwin Peary. Er nahm sie mit auf seine Expedition an den Nordpool im Jahre 1909.

Link:
Wenn Sie mehr über Thermos erfahren möchten


  • Hinter den Kulissen: Gabriella Cortese
Hinter dem Namen Gabriella Cortese verbirgt sich nicht nur ein bekanntes Modelabel, sondern vor allem eine Modeschöpferin mit erstaunlichem Werdegang. Die Italienerin ungarischen Ursprungs kam im Alter von 18 Jahren nach Paris - nicht etwa als Stilistin, sondern als Tänzerin im Nachtclub "Crazy Horse". Dann unternahm sie eine Reise nach Indien und ließ sich von der dortigen Mode zu eigenen Kreationen inspirieren. Sie gründete die Marke "Antik Batik", die Ethno-Mode im Hippie-Stil salonfähig machte.

Link:
Antik Batik

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SENDUNG VOM 14. DÉZEMBER 2007


  • Begegnung: Bed & Breakfast in Schottlands Schlössern
In Schottlands Schlössern spukt es, das ist bekannt! In den Lochs verbergen sich uralte Ungeheuer, und die Heide hallt bis heute wider von den geisterhaften Schreien der Krieger vergangener Jahrhunderte. Nirgendwo liegen Geschichte und Legende so nah beieinander wie hier. Die wilde Landschaft hat etwas Magisches, und Naturfreunde finden mitunter in einer alten schottischen Burg das perfekte Urlaubsglück. Denn manche Burgherren öffnen Touristen die Türen und Tore ihrer Gemäuer.

Die Top-Adressen:
Traquair House : Innerleithen, Peeblesshire EH44 6PW
Blairquhan Castle : Maybole, Ayrshire, Scotland, KA19 7LZ
Lust auf einen Urlaub in Schottland bekommen?


  • Trend: Moderne Architektur in Glasgow
Ende des 19. Jahrhunderts begründete eine Reihe von Ausstellungen in Europa den Ruf des schottischen Architekten Charles Rennie Mackintosh. Sein so genannter "Glasgow-Stil" beeinflusste damals die Wiener Jugendstil-Bewegung. Mackintosh interessierte sich auch für Kleinigkeiten, für Innendesign und das Mobiliar der von ihm entworfenen Gebäude. Zu Lebzeiten war er in seinem Heimatland wenig bekannt, doch einige Jahrzehnte nach seinem Tod wurde er auch in Schottland als Meister gefeiert.

Links:
Die offizielle Website der Stadt Glasgow
Die Website des Vereins "Charles Rennie Mackintosh"


  • Kreationen mit Whisky
Bereits im 5. Jahrhundert beherrschten irische Mönche die Kunst der Destillation, die zur Herstellung von Medikamenten diente. Und als irische Auswanderer sich in den schottischen Highlands niederließen, brachten sie diese Technik mit ins Land. Bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts war Whisky das "Getränk des kleinen Mannes" - der Adel trank lieber Wein. Heute verrät Chefkoch Philippe Legendre in "Chic" sein Rezept für Ente mit Kohl und Whisky.

Die Top-Adresse:
Hôtel George V – 31, avenue George V - 75008 Paris


  • Hinter den Kulissen: "Timorous Beasties"
Das 1990 gegründete Designstudio "Timorous Beasties" ist auf Tapeten spezialisiert. Von weitem erinnern ihre Kreationen an klassische Motive aus dem 19. Jahrhundert. Auf den zweiten Blick erschließt sich dem Betrachter jedoch eine geradezu albtraumhafte Welt, in der auch Junkies, Prostituierte und Obdachlose ihren Platz haben. "Chic" traf die beiden Schöpfer dieses Tapetenstils mit subversivem Touch.

Die Top-Adresse:
Timorous Beasties – 7 Craigend Place, Glasgow G12 2UN

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Montag bis Samstag um 13.30 Uhr
CHIC
Europäisches Lifestyle-Magazin, ARTE
Chefredaktion: Catherine Heuzé
Koproduktion: ARTE France, 2P2L
Frankreich, 26 Min.
Moderation: Valeria Risi
Texte der “Kleinen Geschichte” © Anne-Sophie Levy Chambon

Erstellt: 07-12-07
Letzte Änderung: 07-12-07