- « Porträt der Woche »: Reine Sammut
Der Großzügigkeit ihrer Schwiegereltern verdankt Reine Sammut ihre mediterranen Kochkünste. Ihr Restaurant La Fénière in Lourmarin im Lubéron ist zugleich ein Landgasthof mit Gästezimmern und einem Swimmingpool. Den ersten Michelin-Stern hat das Restaurant 1995 erhalten. CHIC ist der dynamischen Frau begegnet, die der mediterranen Küche ein neues Gesicht gegeben hat.
Link: Die offizielle Website von Reine Sammut und ihrem Restaurant « La Fénière »
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SENDUNG VOM 8. JANUAR 2007
- « Trend »: Ein Coach für jeden Bereich
Früher hatten nur Stars, Leistungssportler und Firmenchefs einen Coach. Heute kann sich jeder einen persönlichen Coach leisten. Das Coaching ist eine therapieähnliche Hilfestellung zur Lösung eines bestimmten Problems im privaten oder beruflichen Alltag. Immer häufiger wird diese Methode auch in Deutschland herangezogen.
Die Top-Adressen:Uwe Fenner (Coach für gutes Benehmen) - Kantstrasse 32, 10625 Berlin
Elisabeth Rogowska (Styling-Coach) - Rudolf-von-Gneist-Gasse 6, 10785 Berlin
Silke Maschinger (Sex-Coach) - Scharnweberstr. 46
10247 Berlin
- « Die kleine Geschichte »: der Maskara
Durch die Verlängerung der Wimpern wird unser Blick offen und unser Gesicht verändert sich. Die ersten, die sich für diese sehr hochentwickelte Form der Schönheit interessiert haben, waren die Ägypter 3.000 Jahre vor Christus. Die legendäre Kleopatra schminkte sich die Wimpern mit einer Paste aus Kohle und Fett. Dieser Kohlestift, heute auch Kajal genannt, verschönte nicht nur, sondern schützte die Augen gegen Wind und Sand. Der Maskara unserer Tage wurde 1913 von einem amerikanischen Chemiker namens William erfunden. Die Idee kam ihm, als er seine Schwester Mabel sah, die den Männern, die sie begehrte, gefallen wollte. Er mischte für sie Kohlenpuder mit Vaseline, um ihre Wimpern damit zu verlängern. Die Damen und Herren waren begeistert. William fand reißenden Absatz und gründete die Firma Maybelline. Dieser Markenname war eine Kombination aus dem Vornamen seiner Schwester Mabel und der Vaseline, die er benutzte. Sein Produkt wurde im Versandhandel verkauft. Es dauerte bis 1956, bis Helena Rubinstein die erste Wimperntusche erfand, und zwar so, wie wir sie heute kennen: in einem Röhrchen mit integrierter Bürste. Dank dieser Erfindung können wir unsere Wimpern jede für sich bis zur vollen Länge formen und uns in eine Schönheitskönigin verwandeln. Das Wort 'Maskara' kommt vom Italienischen 'maschera', was so viel wie Maske bedeutet, und zwar im Sinne von Maskarade, „sich maskieren“.
Link: Hier einige sachliche Tipps zur Anwendung von Maskara...
- « Hinter den Kulissen »: Die Architekten Isabelle Coste und David Orbach
Die Architekten Isabelle Coste und David Orbach schwimmen gegen den modernistischen Strom à la Corbusier. Ihre Bauten sind eine moderne Variante des ausladenden Haussmann-Stils: Digitale Bilder verzieren die Fenster, und flexible Spiegel ersetzen die Zimmerdecken. Das Tageslicht spiegelt sich in Glasböden, die nachts beleuchtet werden. So wirken die Innenräume größer. Kleine Vorstadthäuschen verwandeln die beiden Architekten damit in großzügige Räumlichkeiten.
Die Top-Adresse:Agentur Coste – Orbach - 16 rue Barbès 92130 Issy-les-Moulineaux
Website und Blog der Agentur
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SENDUNG VOM 9. JANUAR 2007
- « Trend »: Ökologisch leben
Die Top-Adressen:Rote Lippen (Beauty-Salon) - Oranienstraße 12. 10999 Berlin
American Apparel (Biokleidung) - Münzstrasse 19 10 178 Berlin/Mitte
Lei et Lui (Biorestaurant) - Wilsnacker Str. 61, 10559 Berlin (Tiergarten)
- « Die kleine Geschichte »: der Mokassins
Mokassins werden von allen Amerikanern, und zwar vom Schüler bis zum Banker, getragen. Ruckzuck ist man mit dem Fuß hineingeschlüpft und dabei verleihen sie seinem Träger, mit Strümpfen oder barfuß, eine gewisse Silhouette. Eines Tages dann bahnte sich der Mokassin den Weg zum Weltruhm. In Europa sind es die Italiener, die ihn als ersten ohne wenn und aber übernehmen. Die Italiener haben den Mokassin in den Adelsstand erhoben. Deshalb tragen ihn heute Deutsche und Franzosen auch auf klassisch seriöse Weise. In den 80ern taten es die Jungen ihren Vätern nach und trugen Mokassins zu ihren gebügelten!! , nicht zerlöcherten Jeans. Dann geriet der Mokassin in Vergessenheit, bis ihn die Italiener wieder in Mode brachten.
Link: Wie entsteht ein Mokassin ? Die Antwort gibt es hier
- « Hinter den Kulissen »: Die Grüne Zitadelle
Der österreichische Künstler und Architekt Friedensreich Hundertwasser hatte bei seinen Projekten stets den Menschen und die Umwelt im Blick. Auch sein letztes Gebäude, die Grüne Zitadelle in Magdeburg mit ihren geschwungenen Mauern, abgerundeten Ecken, ungleichen Fenstern und begrünten Dächern sprüht geradezu vor Fantasie. In dem Gebäude befinden sich etwa 50 Privatwohnungen, ein Kindergarten, mehrere Restaurants und ein Hotel: Eine bunte Oase für Mensch und Natur inmitten eines eintönigen Häusermeers.
Links:Ein Website über Hundertwasser : www.kunsthauswien.com
Die offizielle Website der Grünen Zitadelle
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SENDUNG VOM 10. JANUAR 2007
- « Trend »: Wohlfühlen am Arbeitsplatz
Links:Um mehr über Actinéo zu erfahren, das Observatorium der Lebensqualität auf dem Arbeitsplatz
Um mehr über West Born zu erfahren
Um mehr über die Toast Gallery zu erfahren
- « Die kleine Geschichte »: des Weihrauchs
Die Geschichte beginnt mit einer Reise, die ihren Anfang nimmt im Süden der arabischen Halbinsel, im Jemen, und im heutigen Somalia. Karawanen versorgten die gesamte Welt des Orients mit Räucherwerk. Was aber machte den Weihrauch durch alle Kulturen hindurch so begehrt? Weihrauch wird aus Baumharz gewonnen, wofür man ihre Rinde aufritzt. Dann wird er getrocknet und verbreitet beim Verbrennen diesen wohlriechenden Duft. Weihrauch hat außer seinem Duft zahlreiche andere Wirkkräfte. Man verwendet ihn um Räume auszuräuchern, er vertreibt Insekten, sogar große Tiere und soll auch als Medizin wirken. Es heißt, Weihrauch könne Schmerzen lindern und Schlaflosigkeit bekämpfen. Er sei gut zur Behandlung von Krankheiten jeder Art und helfe auch bei Epidemien. Weihrauch ist heilig. Es ist deshalb ein solch kostbares Produkt, weil es eine Verbindung zu den Göttern ermöglicht. Es ist ein äußerst spirituelles Erzeugnis und wird von Katholiken, Buddhisten, Hindus und Taoisten gleichermaßen verwendet. Es vermag deren Gebete symbolisch in den Himmel zu tragen. Zudem kann es Menschen in Trance versetzen und das haben ganz besonders die Balinesen begriffen. Für die kleine Geschichte soll hier noch bemerkt werden, dass das französische Wort „encens“ für Weihrauch von dem lateinischen Wort „incensum“ abgeleitet wurde und ganz einfach „verbrannt“ bedeutet.
Link:Encens Compagnie
Die Top-Adresse:Boutique Zen - 175 rue de Tolbiac, 75013 Paris
Bücher: (auf Französisch)
Le grand livre des EncensJean de L’Hosannière
Editions Trajectoire, 1997
ISBN: 2841971805
Le guide de l’encensSuzanne Fischer-Rizzi
Editions Gange, 2004
Collection : Savoir, pouvoir
ISBN: 2911096223
- « Hinter den Kulissen »: Neueröffnung der Salle Pleyel
Links:Die Website der Salle Pleyel
Die Website der maison Pleyel (manufacture de pianos) qui fête son bicentenaire en 2007)
Die Website des Dirigenten des Orchestre de Paris, Christoph Eschenbach
Und die Website des orchestre de Paris
Bücher : (auf Französisch)
Pleyel, une histoire tournée vers l’avenir Arnaud Marion
Editions de la Martinière, 2005
ISBN: 2732433381
La salle Pleyel, un lieu de modernité Arnaud Marion
Editions de la Martinière, 2006
ISBN: 2732434949
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SENDUNG VOM 11. JANUAR 2007
- « Trend »: Forever Young
Die jung gebliebenen Erwachsenen sind in Deutschland vor allem im Berliner Viertel Prenzlauer Berg anzutreffen. Hier sind die ewigen Kinder ganz in ihrem Element: Junge Erwachsene kleiden sich wie Kinder und verbringen auch ihre Freizeit ganz wie Kinder zum Beispiel mit Ping-Pong-Turnieren. Vielleicht besteht der wahre Luxus ja darin, nie erwachsen zu werden.
Die Top-Adressen:Who killed Bambi - Funkstore Berlin, Lychner Str. 8, 10437 Berlin
Dr. Pong - Eberswalder Strasse 21, Prenzlauer Berg, Berlin
Kauf dich glücklich - Oderberger Str. 44, 10435 Berlin (Prenzlauer Berg)
- « Die kleine Geschichte »: der "Galette des Rois"
200 Gramm Mehl, 125 Gramm Butter, etwas Wasser, eine Prise Salz und fertig ist der Blätterteig. Als Füllung fügen Sie zu gleichen Teilen Butter, Zucker und geriebene Mandeln hinzu - fertig ist die Mandelcreme. Ein florentinischer Feinbäcker namens Frangipani hat sie erfunden. Natürlich darf die berühmte „Fève“, die Bohne im Innern des Gebäcks nicht fehlen, ohne die es die Feierlichkeiten rund um den Kuchen gar nicht gäbe. Übrigens wurde diese Tradition schon im alten Rom gepflegt: Eine Woche lang durften sich die Römer der Prasserei und Völlerei hingeben. Und in dieser Zeit war es Brauch, all seinen Freunden Kuchen zu schicken. In Wirklichkeit war derjenige, der die Bohne im Kuchen fand, zwar einen Tag lang unbestrittener Herrscher, wurde aber anschließend in der Arena den Löwen zum Fraß vorgeworfen. Das Dreikönigsfest, so wie wir es heute kennen, das an den Besuch der Heiligen Drei Könige beim Jesuskind erinnert, war damals noch in weiter Ferne. Die Zivilisation entwickelte sich weiter, das Fest blieb: Am Hof von Versailles wurden die Hofnarren zwar auch zu Königen gemacht, aber wurden nach dem Fest nicht guillotiniert. Im 19. Jahrhundert musste derjenige, der die Bohne fand, den anderen eine Runde ausgeben. Aber die Pfennigfuchser unter ihnen, die ihre Zechbrüder nicht aushalten wollten, verschluckten kurzerhand die Bohne. Daraufhin wurde die Bohne schwerer gemacht und ein schlechter zu verdauendes Material für sie gewählt.
Link :Die Seite eines französischen Bohnen-Sammlers (Porzellan-Figur die im Kuchen eingebacken wird).
Die Top-Adressen:Unsere Expertin ist Historikerin im Musée des civilisations de l’Europe et de la Méditerranée - 6 av Mahatma Gandhi, 75116 Paris.
Die Galettes sind eine spezial Anfertigung von: Dalloyau - 101 r Fbg St Honoré 75008.
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SENDUNG VOM 12. JANUAR 2007
- « Begegnung »: Fred Rieffel
Der Designer Fred Rieffel sammelte seine ersten Erfahrungen bei großen Marken wie Cinna, Habitat, Ligne Roset und anderen, bevor er beschloss, sein eigenes Label - "Kollection" - zu gründen. Sein Design ist funktionell und lädt zu neuen Lebensgewohnheiten ein, so zum Beispiel ein Sofa, auf das man sich von beiden Seiten setzen kann oder ein wandelbares Regal, das sich seinem Inhalt anpasst. Zwei seiner Kreationen sind in der ständigen Designsammlung des "Fonds National d'Art Contemporain" in Frankreich zu sehen.
Links: Die offizielle Website des Designer
Kollection
Porträts von Fred Rieffel : >> www.obdesigner.net
>>www.intramuros.fr
Um seine Kreationen zu bewundern: >> www.parcoursdudesign.fr
- « Hinter den Kulissen »: Glaskunst aus Meisenthal
Die Top-Adressen: Centre International d’Art Verrier de Meisenthal - 1 Place Robert Schumann, 57969 Meisenthal
Das Meisenthal-Museum - Place Robert Schumann 57969 Meisenthal
Link: Ein Interview mit Yann Grienenberger, Direktor des CIAV (PDF-Datei)
Buch-Tipp: Jeunes pousses de verre - Edition 01 CIAV, 2004, ISBN 2-9519697-1-6- « Kreationen mit... »: Münsterkäse
Um in den Genuss der Küche von Michel Roth zu kommen gibt es nur eine adresse !
Die Top-Adresse:Hôtel Ritz Paris – 15, place Vendôme, 75001 Paris
- « Hinter den Kulissen »: Marmeladen von Christine Ferber
Die Top-Adresse: Maison Ferber - 18 rue des 3 épis, 68230 Niedermorschwihr.
Bücher: (auf Französisch)
Mes confituresChristine Ferber
Editions Payot, 2005
ISBN : 222889321
La petite cuisine des féesChristine Ferber
Editions Le Chêne, 2005
ISBN 2842776429
Merveilles, délicieuses recettes au pays d'AliceLarousse des Confitures
Editions Larousse, 2004
ISBN : 2842775333
Mes tartes sucrées et saléesChristine Ferber
Editions Payot, 2004
ISBN : 2228891576







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