Die zweite Galaxie der "digitalen Bombe" ist die "Commercial Galaxy", die Welt des wirtschaftlichen Erfolgs. Zu sehen sind Beispiele dafür, dass wohl nur die digitale Kreativität eine Zukunft haben wird. Da ist die Kampagne "The Best Job in the World", in der das Australian Tourist Board erfolgreich für den Job eines Inselwächters auf einer tropischen Insel vor der Küste von Queensland geworben hat.
Ein anderes, von innovativer Kreativität geprägtes Beispiel ist die Vermarktung des neuen Albums der Popgruppe Oasis. Straßenmusiker in New Yorker U-Bahnhöfen spielten die Songs schon vor Veröffentlichung des Albums. Die Leute konnten sich online darüber informieren und sich danach austauschen: Bilder wurden hochgeladen, es wurde darüber getwittert und gefacebookt. Das Album schaffte es in die Top Ten. Das zeigt, dass die Kampagne von Calle und Pelle Sjönell "Dig Out Your Soul on the Streets" nicht nur kreativ, sondern offensichtlich sehr effizient war.
Und dann ist da noch die englische Biermarke Cobra. Sie ließ sich von der Londoner Digitalagentur Poke ein App für das iPhone schreiben: iBanter. Ein einfaches Programm, das einen Mund zeigt, der Witze erzählt. Einfach, einfallsreich und geradezu genial, denn die Leute in den Pubs lieben es, sich das Gerät vor ihr Gesicht zu halten. Eine außergewöhnliche Strategie, um für Aufmerksamkeit zu sorgen und ein Bier bekanntzumachen, völlig unangestrengt mit digitaler Kreativität.
iBanter for iPhone from Poke on Vimeo.







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