Mit Beat Takeshi Kitano, Kotomi Kyono, Kayoko Kishimoto, Ren Ohsugi, Susumu Terajima
Synopsis: Beat Takeshi (Takeshi Kitano) ist in seinem Rolls Royce auf dem Weg zum Set. Es ist der letzte Drehtag eines Spielfilms und er verkörpert einen Yakuzi. In der Maske trifft er auf einen Doppelgänger von ihm, der ebenfalls von Takeshi Kitano gespielt. Der Film verwebt die beiden Leben und steigert sich immer weiter hinein in die Albträume des Doppelgängers – eines arbeitslosen Schauspielers, der nebenbei in einem Minimarkt arbeitet.
Im Gespräch mit Takeshi Kitano
Der Trailer zum FilmKritik: Schon lange trug Takeshi Kitano die Idee mit sich herum, einen mehr experimentellen Film zu drehen, in dem sich eine reale Filmwelt mit Traum- und Fantasiewelten durchmischt. Die Produzenten zögerten aber lange, die Idee umzusetzen, denn wirre Ideen wie diese garantieren selten finanzielle Erfolge. Erst als Kitano vorschlug, auch selbst mehrere Hauptrollen zu spielen, stimmten die Produzenten zu.
Takeshi's ist ein gewagtes Projekt, das aus der Ferne ein wenig an Being John Malkovich erinnert. Beide Filme kombinieren und vermischen verschiedene Welten – reale und Gedankenwelten. Das kann zwischendurch ganz schön verwirrend werden und man sollte nicht um jeden Preis herausfinden wollen, in welcher Welt man sich grade befindet. Am besten man sieht den Film wie einen Traum – und in Träumen ist bekanntlich alles möglich. Kontinuität von Zeit und Ort wird nicht gewahrt. Einmal etwa findet sich der Doppelgänger als Fahrer eines Taxis wieder – 2 fette in Kleidchen gepresste Sumo-Ringer lassen sich nicht davon abhalten, zu ihm einzusteigen. Ein Intellektueller mit einem fürs Kabuki-Theater gekleideten Sohn zwängt sich noch zusätzlich auf den Beifahrersitz – obwohl der Doppelgänger lautstark protestiert. Auf der Strasse liegen plötzlich um die 20 Tote, die das Taxi vorsichtig im Slalom umfährt. Manchmal klappt das allerdings nicht ganz...
Kitano gibt zu, dass jedes Mal, wenn er sich den fertigen Film ansieht, er selbst überrascht ist, was für ein seltsames Universum er da geschaffen hat. Das kann man nur bestätigen. Freundlicherweise gibt er Publikum und Kritikern eine Anleitung mit auf den Weg, wie man Takeshi's am Besten sehen sollte: „Für diejenigen, die sich den Film ansehen: Bitte stoppen sie alle Denkvorgänge – „fühlen“ sie einfach nur und „erfahren“ sie den Film. Nachdem sie das getan haben, würde ich es gut finden, wenn sie den Film noch einmal sehen, bevor sie anfangen ihn zu analysieren...“ Leider ist dieser Text nach nur einmaligem Sehen entstanden. Ich versuche mich deshalb, der Analyse möglichst fernzuhalten... urteilen sie selbst.
Nana A.T. Rebhan
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Takeshi's
Japan 2005, 108 Min.
Buch und Regie: Takeshi Kitano
Mit Beat Takeshi Kitano, Kotomi Kyono, Kayoko Kishimoto, Ren Ohsugi, Susumu Terajima






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