Im August 2006 ermitteln drei Kommissare der europäischen Krimiszene bei ARTE: der Grieche Kostas Charitos in Athen, der Italiener Salvo Montalbano in Palermo und der Spanier Pepe Carvalho im katalanischen Barcelona. Die drei Kommissare teilen ihre Wahrheitsliebe, die Verbundenheit mit ihrer Heimatstadt und die Neigung, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Die Ermittlungen der äußerst menschlichen Kriminalbeamten führen hinter die Kulissen ihres jeweiligen Landes und seiner Gesellschaft, decken unbekannte Seiten und landestypische Spannungsfelder auf.
Freitag, 4. August 2006 ab 22.15 UhrBLUT UNTER DER AKROPOLISMIT DEM KRIMI DURCH GRIECHENLANDMit den Olympischen Spielen 2004 in Athen entdeckte die Welt, wie sehr und wie rasch sich die Stadt und das gesamte Land modernisiert hatten. Aber jede Medaille hat ihre Kehrseite, die sich wunderbar im Krimi darstellen lässt. Kriminalkommissar Kostas Charitos ermittelt …
Freitag, 11. August 2006 ab 22.15 UhrMORD UND PASTAMIT DEM KRIMI DURCH ITALIENDie italienische Krimiszene boomt - und das nicht nur durch die Wahlitalienerin Donna Leon. Italienische Krimis und ihre "Spürnasen" rangieren auf den internationalen Buchlisten weit oben. Dem italienischen Autor Andrea Camilleri gelang es, mit seinen Werken über den kauzigen Commissario Montalbano das Genre auch außerhalb der Grenzen Italiens zu beleben. Er ist so etwas wie der "Pate" einer ganzen Autorengarde, die in ihren Werken die unterschiedlichen Facetten Italiens - auch der kulinarischen - beleuchten. Andrea Camilleri stellt sie uns vor.
Freitag, 18. August 2006 ab 22.15 UhrTÖDLICHE TAPASMIT DEM KRIMI DURCH SPANIENSchriftsteller, Journalist, Dichter, Essayist und Gastronom... Manuel Vázquez Montalbán ist in der Küche wie am Schreibtisch ein Multitalent. Er spielt mit diversen literarischen Genres wie er mit den Rezepten seiner katalanischen Heimat experimentiert. Geboren 1939 in Barcelona, in dem sozial marginalen Barrio Chino, dem chinesischen Viertel, schien ihm kein anderes Schicksal vorbestimmt als das eines Verlierers. Doch er selbst, ebenso wie seine im selben Viertel geborenen Schriftstellerkollegen Maruja Torres und Terenci Moix, wollten es anders.