Bei ihrer Gründung 2006 heißen die vier Jungs aus Montreal, die in der Provinz Québec zur englischsprachigen Minderheit gehören, “The Zeros“. Doch das thailändische Wort für Null gefällt ihnen besser und sie werden zu den “Suuns“.
Jazz und elektroakustische Musik sind ihre Wurzeln und 2010 erscheint endlich ihr Debüt-Album, inklusive Tour und 150 Gigs in siebzehn Ländern.
Ben Shemie
"Bei unserem ersten Suuns-Konzert habe ich wohl auch das erste Mal vor Publikum gesungen.
Ich denke nicht darüber nach, wie ich etwas singe. Ich lasse mich eher mitreißen. Es kommt einfach aus mir raus, ich plane das nicht. Es passiert einfach."
Auf Stippvisite in Paris lassen sich Bandleader Ben Shemie und Gitarrist Joe Jarmush zu einer Psychovinyl-Sitzung überreden. Unter einer Bedingung: Nur auf Französisch.
Ben Shemie
"Das ist die erste Platte, die ich mir ausgesucht habe. Charlie Mingus‘ “Oh, Yeah“. Ich hatte nämlich einen Cousin, der bei mir – da war ich noch sehr jung – das Interesse fürs Musik machen und für Musik allgemein, geweckt hat. Er nahm mir Kassetten auf. Ich war noch jung, deshalb waren das Sachen wie Brian Adams, U2 und so.
Auf einer der letzten, die er mir in meiner Jugend schenkte, war das hier drauf. Wahrscheinlich mein erstes Jazz-Album. Charlie Mingus ist sehr erdig, eine natürliche Musik."
Joseph Jarmush
"Ich hab diese Platte noch nie gesehen, aber den Film hab ich mir mindestens dreißig, vierzig Mal angeguckt. Wir hatten ihn auf Video. Ich bin mit zwei Brüdern aufgewachsen und diesen Film legten wir fast drei, vier Mal wöchentlich ein. Ich kenne alle Dialoge auswendig. Und mein Vater ist absoluter Mel Brooks-Fan."
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Bild: Christian Beuchet, Thierry Gautier
Ton: Bruno Banqui







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