Albert Dupontel kommt 1964 in einer bürgerlichen Familie zur Welt. Sein Vater Arzt, seine Mutter Zahnärztin. Nach dem Abitur studiert er zunächst Medizin, bis er 1985 Brazil von Terry Gilliam sieht. Für ihn ist es wie eine Offenbarung. Er bricht das Studium ab und besucht die Schauspielschule des Théâtre National de Chaillot.
Dupontel macht sich zunächst auf der Bühne einen Namen – als Stand-Up-Komiker mit ungewöhnlich schwarzem Humor. Es folgen erste kleine Rollen, in denen der Quereinsteiger sofort sein Talent unter Beweis stellt. Dupontel schlüpft in die unterschiedlichsten Rollen, brilliert als Charakter-Schauspieler, aber auch als Regisseur. Sein Erstlingswerk Bernie – ein Low-Budget-Film – wird auf Anhieb für den César nominiert, mit seiner burlesken Komödie Le Vilain landet er einen Kinohit.
Auf dem idyllischen Hügel von Montmartre plaudert Albert Dupontel mit Vincent Josse über sein Werk, die Filmfestspiele von Cannes und die Präsidentschaftswahlen. Thema ist natürlich auch seine Rolle als Punk in dem Film Le Grand soir, der Anfang Juni in die französischen Kinos kommt.
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