Wolf Hogekamp:
"Julius Fischer zeigt in seinen Texten das Abbild des Dilemmas moderner Menschen und die Texte bestechen durch bizarren Humor, halten aber auch die Waage zwischen experimenteller Vergangenheit und eingängiger Zukunft. Von Julius Fischer wird noch zu reden sein."
Wolf Hogekamp lebt als Poet in Berlin-Kreuzberg. Seit 1994 veranstaltet Wolf Hogekamp regelmäßig Poetry Slams in Berlin und ist damit ein Pionier der deutschen Poerty Slam Szene. Seit 2 000 Slam Veranstalter und Mentor des Bastard Slams, einem der wichtigsten und größten Poetry Slams der deutschsprachigen Bühnenliteratur.
Gauner:
"Julius Fischer hat eine frische, angenehme Schreibweise und ich weiß seine Entwicklung in den letzten Jahren zu einem guten Slammer zu schätzen."
Gauner ist waschechter Berliner mit einem enormen Fundus an Freestyle- und Text-Fähigkeiten und großem Sinn für Authentizität. Durch dutzende Studiokollaborationen (u. a. mit Brothers Keepers) und zahlreichen - teilweise legendären - Auftritten etwa mit Blumentopf, Clueso oder Tomekk hat er sich als feste Größe in der deutschen Hip-Hop-Szene etabliert. Mehr zu Gauner unter www.gauner.de/promo
Martin Jankowski:
"Julius Fischer ist gut für den Slam, denn er ist ein guter Geschichtenerzähler! Er ist mutig und geht dorthin, wo es weh tut, und witzig, ohne auf platte Pointen zu zielen. Das Lachen, dass er bei uns provoziert, tut tief drinnen auch weh, was zeigt, dass er den wunden Punkt getroffen hat.
Julius Fischer ist angenehm lässig und uneitel, nicht nur in seinen Texten, sondern auch in seiner Performance. Er ist kein Poet im klassischen Sinne, seine Texte sind viel mehr beziehungsreiche Kommentare zum Zeitgeschehen, zu unserem absurden Alltag, sie fließen locker dahin und sind weder Lyrik noch Prosa noch Comedy, sondern etwas bissig Poetisches, das am besten auf der Slambühne funktioniert. Im Vorübergehen produziert er erzählte Literatur, die beim Vortragen von der Bühne direkt überzeugt und doch oft erst ein paar Momente später ihre ganze Wirkung im Kopf entfaltet. Ein Mann mit Zukunft."
Martin Jankowski ist ein international erfahrener Poetry-Performer und seit sieben Jahren Gastgeber der alljährlichen Internationalen SLAM!Revue beim internationalen literaturfestival berlin (ilb)
1965 in Greifswald geboren, wuchs in Gotha auf, mischte sich in den Achtzigern Sänger und Dichter in die Leipziger Untergrundszene. Ging 1995 nach Berlin, studierte und schrieb einen Roman über jene Zeit ("Rabet oder Das Verschwinden einer Himmelsrichtung" via verbis 1999), organisiert seither das internationale literaturfestival berlin mit und wurde für die Zeitschrift neue deutsche literatur Gastgeber des „Literatursalon am Kollwitzplatz“, später kam der „Literatursalon Mitte“ hinzu. Er begründete die alljährliche „Internationale SLAM!Revue“ und „Literatur hinter Gittern“. Zahlreiche Literaturprojekte verbinden ihn mit dem Äquatorarchipel Indonesien, wo er u. a. Gastlektor für neueste deutsche Literatur war und den zweisprachigen Gedichtband "Indonesisches Sekundenbuch" veröffentlichte. Songs, Gedichte, Essays und Erzählungen wurden in diversen Anthologien, Zeitschriften und Sprachen veröffentlicht. Auf deutsch erschienen Erzählungen über das Berlin der Neunziger ("Seifenblasenmaschine" Schwartzkopffbuchwerke Hamburg & Berlin 2005), die ironische Novelle „Mäuse“ (SuKultur 2006) und der Geschichtsessay „Der Tag, der Deutschland veränderte“ (E.V.A. 2007). Martin Jankowski leitet seit 2005 auch die Berliner Literarische Aktion e.V.
www.martin-jankowski.de
www.berliner-literarische-aktion.de







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