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Dream - 13/10/11

Social Distortion

Eine Reportage von Andrea Bräu

Anfang der 80er war Punk auch an der cleanen US-Westcoast noch dreckig und böse. Und während Punk ein paar Jahre später anderswo die Puste ausging, legten Social Distortion erst richtig los.

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Deren Frontman, Mike Ness, kann eine Bilderbuch-Punk-Biographie vorweisen: Seine Eltern warfen ihn mit 15 raus – zu viel Alkohol und Drogen. Mit einem Schulfreund gründete er 1979 im kalifornischen Orange County "Social Distortion", und setzte damit ein Zeichen gegen die ganzen Motorrad-Fahrer, High-School-Sportler, Hippies und Rednecks seiner Heimatstadt Fullerton. Lederjacken, Iros und wilde Prügeleien inklusive.

 
Mike Ness:
„Wir sind einfach nur die Straße lang gelaufen, mit Lederjacke, und aufgestellten Haaren. Und irgendwelche Typen sind an uns vorbeigefahren, erst haben die gepöbelt, wir haben zurück gepöbelt, und dann gab´s ne Schlägerei.“
 


Inspiriert von Uk-Punk und mit US-Blueselementen haben Social Distortion sich das Label Hardcore-Rolling Stones ehrlich erspielt und sich ihre große Fanbase richtig erarbeitet. In den 80ern waren sie eine der wenigen Punkbands, die MTV überhaupt spielte. Trotzdem verpuffte Social Ds Karriere. Bis auf Mike Ness wechselte die Besetzung ständig, und der spritzte lieber Heroin, trank oder war im Knast, statt Platten zu machen. Ende der 80er kommt die Wende, er gräbt alte Countryklassiker aus und bürstet seinen Punk in Richtung Rockabilly und Blues. Seither ist Social Distortion auf Kurs. Doch die musikalische Herkunft wird in Ehren gehalten, oder vielleicht doch nicht?
 
Mike Ness
Punk, das ist ein Schimpfwort, das dauernd gesagt wird. Für mich bedeutet das Wort Punk zwei Dinge. Es ist der Anfang von dem, was heute ist. Zum Anderen hat es bedeutet, individuell zu sein. 1985 hörten sich alle Bands gleich an. Das war furchtbar. Ich hab immer anders klingen wollen als die anderen. Wenn alle das tun wollen, will ich genau das Gegenteil machen.
 
Gut, dass das Gegenteil von allem auch noch richtig vielen Menschen gefällt. Wäre doch schade, wenn Punk tatsächlich endgültig und auch absolut tot wäre.


>> Web-Bonus : Interview mit Mike Ness



Tournee


6.Okt 2011 Chicago, IL @ Riot Fest @ Congress Theater 
22.Okt 2011 Irvine, CA @ Verizon Wireless
27 Okt 2011 Kansas City , MO @ 96.5 KRBZ Halloweenie Roast @ Midland Theatre 
28 Okt 2011 Nashville, TN @ Bridgestone Arena 
29.Okt 2011 Sat 10/29/11 New Orleans, LA @ Voodoo Music Experience @ City Park 
1 Nov 2011 Jacksonville, FL @ Plush 
4 Nov 2011 Miami, FL @ Fillmore Miami Beach 
5 Nov 2011 Orlando, FL @ House Of Blues 
7 Nov 2011 Duluth, GA @ Arena @ Gwinnett Center 
8 Nov 2011 Charlotte, NC @ Time Warner Cable Arena 
10 Nov 2011 Philadelphia, PA @ Wells Fargo Center 
11 Nov 2011 Washington , DC @ Verizon Center 
13 Nov 2011 New York, NY @ Madison Square Garden 
14 Nov 2011 Newark, NJ @ Prudential Center 
16  Nov 2011 Boston, MA @ TD Garden 
18 Nov 2011 Hampton Beach, NH @ Hampton Beach Casino 
19 Nov 2011 Atlantic City, NJ @ House Of Blues 
20 Nov 2011 Stroudsburg, PA @ Sherman Theater 
22 Nov 2011 Buffalo, NY @ The Town
25 Nov 2011 Louisville, KY @ Expo 5 
26 Nov 2011 Toledo, OH @ Omni 
27 Nov 2011 Grand Rapids, MI @ The Orbit Room 
29 Nov 2011 Madison, WI @ Orpheum Theatre 
3 Dez 2011 Denver, CO @ Ogden Theatre 
4 Dez 2011 Denver, CO @ Ogden Theatre 

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Dienstag 18. Oktober 2011 um 05.00 Uhr
Keine Wiederholungen
(Deutschland, 2011, 52mn)
BR

Erstellt: 28-09-11
Letzte Änderung: 13-10-11