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Buch- und KrimiWelt

Am 17. März 2011 feiert Siegfried Lenz seinen 85. Geburtstag: ARTE gratuliert mit einem Schwerpunkt. Kommen Sie mit auf Entdeckungstour!

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Am 17. März 2011 feiert Siegfried Lenz seinen 85. Geburtstag: ARTE gratuliert mit einem Schwerpunkt. Kommen Sie mit auf Entdeckungstour!

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07/11/13

Alle Rezensionen von S-U



Ivana Sajko: Rio Bar
Eine vom Krieg geschändete Frau trinkt und schreibt in der Fremde. Der erste Roman der kroatischen Theaterfrau Ivana Sajko macht den Krieg als persönliches Trauma auf eindrückliche Weise erfahrbar.
Eine Rezension von Maike van Schwamen am 13.3.2008

Pablo De Santis: Das Rätsel von Paris und Gunter Gerlach: Friedhof der Beziehungen
Längst hat der Kriminalroman das genau definierte Terrain des klassischen Detektivromans verlassen und tummelt sich in allen Arten von Genre-Mix und Medien-Crossover. Gunter Gerlach und Pablo de Santis haben sich über den alten Detektiv ihre Gedanken gemacht. Entstanden sind zwei höchst vergnügliche, bedenkenswerte und spannende… Detektivromane.
Eine Rezension von Tobias Gohlis am 15.4.2010

Yishai Sarid: Limassol
Zu den Vorzügen des Kriminalromans gehört es, dass er Lebensgewohnheiten und Konflikte fremder Länder und unbekannter Kulturen anschaulich und verständlich machen kann. Mit mindestens einem Bein steht er fest in der realistischen Erzähltradition des 19. Jahrhunderts, die noch Stoffe, soziale Zusammenhänge, materielle Sachverhalte erschließen wollte. Besonders interessant wird der Kriminalroman dann, wenn er schwer zugängliche Territorien erschließt. Eine der No-go-Areas unseres zeitgenössischen Bewusstseins ist der Nahe Osten und der palästinensisch-arabisch-israelische Konflikt. Hier gibt der Politthriller von Yishai Sarid mit dem Titel „Limassol“ besonders eindrücklich Auskunft.
Eine Rezension von Tobias Gohlis am 24.6.2010

Olja Savičević: Augustschnee
Mit leichter Feder und überbordender Fantasie begibt sich die Kroatin Olja Savičević in menschliche Schicksale und Gedankenwelten. Geschichten einer jungen Erzählerin, die es wert ist, entdeckt zu werden. Eine Rezension von Maike van Schwamen am 13.3.2008

Lydie Salvayre: Milas Methode
Fausto lebt in einem Provinznest und hat gerade beschlossen, seine Mutter bei sich aufzunehmen. Gegen das Martyrium der häuslichen Pflege, das nun beginnt, hilft auch nicht ein zeitüberschreitender Dialog mit seinem Lieblingsphilosophen René Descartes. Er sucht nach einem Ausweg....

Tiziano Scarpa: Stabat mater
Cecilia wächst als Waisin in Venedig auf. Antonio Vivaldi komponiert für die junge Violinistin, die ihre Mutter nicht kennt. Ein preisgekrönter Roman über den Ausbruch einer jungen Frau aus unverschuldeter Unmündigkeit.
Eine Rezension von Jörg Plath am 17.9.2009

Hans Joachim Schädlich: Kokoschkins Reise
Fjodor Kokoschkin kehrt von einer Europareise an die Orte seiner Kindheit in die USA zurück. Fünf Tage dauert „Kokoschkins Reise“, wie Hans Joachim Schädlichs Roman heißt – fünf Tage, in denen sich der 95-Jährige an sein von Terror, Verfolgung und Emigration gezeichnetes Leben erinnert.
Eine Rezension von Jörg Plath am 27.5.2010

Frank Schätzing: Nachrichten aus einem unbekannten Universum
Der Bestsellerautor erzählt grandios vom Universum unter Wasser - und wie es unsere Zukunft bestimmt.
Rezension von Peter Wien am 27.7.2006

Andrea Maria Schenkel: Tannöd
Bauer und Bäuerin, Magd und Kinder sind erschlagen. Ein Dorf versucht zu begreifen. Zeugen reden um den leeren Raum, dazwischen Gebets-litaneien. Selten war die Heimat so schwarz. Ein Debüt, sehr nah dran.
Krimitipp von Tobias Gohlis am 9.3.2006

Bernhard Schlink: Die Heimkehr
Die Suche nach einem verschollenen Roman und dessen Autor wird für Schlinks Hauptfigur zur Odyssee, zur verzweifelten Suche nach den eigenen Wurzeln und dem eigenen Platz im Leben.
Rezension von Melanie Holtz am 16.3.2006

Ulrich Schmid: Aschemenschen
„Aschemenschen“ ist ein Buch, das disparate Signale aussendet. Reisebericht, Geheimdienstenthüllung, phantastischer Roman – „Aschemenschen“ hat von alledem etwas.
Rezension von Tobias Gohlis am 1.5.2006

Kathrin Schmidt: Du stirbst nicht
Helene Wesendahl findet sich hilflos im Krankenhaus wieder. Ihr Körper gehorcht ihr nicht, ebensowenig wie die Sprache, und ihre Erinnerung ist lückenhaft. Aber sie verzagt nicht. Kathrin Schmidt erzählt in „Du stirbst nicht“ von einem Menschen, der sich nach einem Hirnschlag neu (er-) finden muss und dabei eine fremde Frau entdeckt: Helene Wesendahl.
Eine Rezension von Jörg Plath am 19.3.2009

Rainer Schmitz: Was geschah mit Schillers Schädel? Alles, was Sie über Literatur nicht wissen
Entzückend. 1800 Seiten geballte Ladung. Wahnsinn. Rainer Schmitz’ Kompendium „Was geschah mit Schillers Schädel? Alles, was Sie über Literatur nicht wissen“ ist ein Buch, das man nicht auslesen sollte.
Eine Rezension von Tobias Gohlis am 1.04.2007

Arthur Schnitzler: Fräulein Else
Um ihren Vater zu retten, soll die junge Else den Kunsthändler Dorsday um Hilfe bitten. Sie ahnt nicht, was er von ihr verlangen wird...
Rezension von Céline Letawe am 14.10.2004

Bruno Schulz: Die Zimtläden
Alles erwacht in diesen Geschichten zum Leben. Bruno Schulz erzählt in „Die Zimtläden“ üppig farbige und schrecklich gespenstische Mythen der Kindheit. Eine Neuübersetzung bringt uns seine Prosa endlich als wortspielerische und ironische Prosadichtung nahe.
Rezension von Jörg Plath am 15.5.2008

Ingo Schulze: Neue Leben
"Auf welche Weise kam der Westen in meinen Kopf?" reflektiert der gescheiterte DDR-Schriftsteller Enrico Türmer. Ein Schlüsselsatz des monumentalen ironisch-burlesken Wiedervereinigungsroman „Neue Leben“ von Ingo Schulze, der Anfang 1990 spielt, als der westliche Kapitalismus den „hässlichen“ Osten überflutet. Türmer macht aus seiner engagierten Zeitung ein nacktes Anzeigenblatt, verdient viel Geld und verschwindet. Steuerflucht? Aus den hinterlassenen Briefen und Manuskripten strickt ein Herausgeber einen Briefroman. Eine Rezension von Ariane Thomalla am 20.10.2005

Samanta Schweblin: Die Wahrheit über die Zukunft. Erzählungen
Die Geschichten in diesem Band von Samanta Schweblin sind grotesk aufbereitet und zutiefst verstörend.
Beim Lesen entwickeln sie einen Sog, dem man sich kaum entziehen kann. Die argentinische Schriftstellerin knüpft an die Tradition der fantastischen Erzählung an, wie sie in Argentinien seit Horacio Quiroga oder Jorge Luis Borges gepflegt wird. Ihre Themen sind dabei universell und ausnahmslos höchst aktuell, denn sie nimmt menschliche Schwächen ins Visier.
Rezension von Eva Karnofsky am 28.10.2010

Lutz Seiler: Die Zeitwaage
Die Figuren in dem Erzählungsband „Die Zeitwaage“ von Lutz Seiler sind verloren für das Leben der Anderen. Sie scheinen mehr als andere zu sehen und zu hören. Aber sie bleiben damit allein, unerlöst. Bis etwas geschieht. Und es geschieht immer etwas...
Eine Rezension von Jörg Plath am 19.11.2009

Steven Shore: Uncommon Places. Amerika
Einst Wunderkind der New Yorker Fotoszene konfrontiert uns Steven Shore mit dem, was wir normalerweise übersehen. Rezension von Rezension von Ulrich Krempel am 24.6.2004

Roman Signer
Überblick über Roman Signers künstlerisches Schaffen von 1971 bis heute.
Rezension von Matthias Winzen am 13.5.2004

Gianpaolo Simi: Camorrista
Giampaolo Simi hat einen ebenso faszinierenden wie rasanten Roman verfasst, der vor allem im ersten Teil durch eine wirklich feine Variante des alten Spiels „Die Schöne und das Biest“ fesselt.
Rezension von Tobias Gohlis am 17.12.2009

Hamid Skif: Geografie der Angst
Der Roman beschwört die Ängste und das Elend der "Sans-papiers" mit einer Intensität herauf, die unter die Haut geht. Rezension von Regina Keil-Sagawe

Alexander Solschenizyn
Verfolgt, verbannt, zurückgeholt: Porträt des russischen Schriftsteller, Nobelpreisträger und Oppositionellen von seinem französischen Verlegers Nikita Struve

Stendhal: Rot und Schwarz
Stendhals Roman von 1830 liegt nun in einer grandiosen Neuübersetzung vor.
Rezension von Christine Lecerf am 3.6.2004

Fritz Stern: Fünf Deutschland und ein Leben. Erinnerungenn: Fünf Deutschland und ein Leben. Erinnerungen
Die Autobiographie des Historikers und Friedenspreisträgers Fritz Stern ist eine faszinierende, durchs Private spannend gebrochene Geschichte Deutschlands im Zwanzigsten Jahrhundert.
Rezension von Ariane Thomalla am 27.9.2007

Laurence Sterne: Eine empfindsame Reise durch Frankreich und Italien. Von Mr. Yorick
Frauen säumen den Weg des Reisenden in Laurence Sternes „Eine empfindsame Reise durch Frankreich und Italien. Von Mr. Yorick“. Eine Neuübersetzung zeigt, wie wenig empfindsam der Voyageur fühlte und dachte.
Eine Rezension von Jörg Plath am 17.6.2010

Bernd Stöver: Der Kalte Krieg. Geschichte eines Radikalen Zeitalters 1947–1951
Bernd Stövers Buch „Der Kalte Krieg – “ ist ein Juwel. Nicht nur ist es in einem glänzend treffsicheren Stil geschrieben – einer „clarté“, die Geschichte zu lesen und zu lernen, zum reinen Vergnügen macht. Auch die systemtheoretische Schlüssigkeit der großen „Erzählung“ besticht.
Rezension von Ariane Thomalla am 26.4.2007

Bernd Stöver: Zuflucht DDR
Bis zu ihrem Ende im Oktober 1990 liefen der DDR 5,2 Millionen Menschen davon. Doch auch das umgekehrte Phänomen fand statt. Bis 1989 wechselten eine halbe Million westdeutscher Bürger von der Bundesrepublik ins „bessere Deutschland“ des Arbeiter- und Bauernstaats der SED. Ein Thema, das in den Zeiten des Kalten Kriegs und des Wettlaufs der Systeme bzw des Wettlaufs der beiden Deutschlands um die Geltung in der Welt im Westen tabu war. Der Potsdamer Historiker Bernd Stöver konnte in den letzten sieben Jahren lange gesperrte Personal- und Prozessakten und Geheimdienstunterlagen einsehen. Sein Buch „Zuflucht DDR. Spione und andere Übersiedler“ ist eine spannende Recherche mit spannenden Ergebnissen. Ein besonderes Stück Nachholgeschichte.
Eine Rezension von Ariane Thomalla am 27.7.2009

Antje Rávic Strubel: Tupolew 134
Diese Geschichte einer Flugzeugentführung ist auch eine Geschichte über Flucht, Verrat und Illegalität, über den Wunsch, das alte Leben hinter sich zu lassen und das Unvermögen, vorgeprägten Lebensmustern zu entkommen.
Rezension von Peter Wien am 24.2.2005

Richard Swartz: Der andere nebenan
Wer ist der andere nebenan?, fragen sich in dieser Anthologie 21 Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus Südosteuropa. Ein Nachbar? Ein Feind? Früher war ihnen der Nachbar zumindest auf den ersten Blick näher. Denn heute, nach den jugoslawischen Kriegen, trennen sie Staatsgrenzen.
Eine Rezension von Jörg Plath vom 09.10.2007





Rabindranath Tagore: Das zerstörte Nest
Eine junge, von ihrem viel beschäftigten Ehemann vernachlässigte Frau freundet sich mit dessen jüngerem Bruder an und entdeckt die - Literatur. Der bengalische Literaturnobelpreisträger Rabindranath Tagore spielt Katz und Maus mit den Erwartungen des Lesers. Ein Kurzroman aus dem Jahr 1901, so frisch, als wäre er von heute.
Rezension von Jörg Plath am 19.10.2006

Paco Ignacio Taibo II: Schatten des Schattens
Ein politischer Abenteuerroman, ein Kriminalroman aus Mexico City, ein komischer Historischer Roman aus den 1920er Jahren, als die Colts noch locker saßen und die Revolution noch nachgärte. Rasant geschnitten, intelligent verzahnt, klug komponiert und ganz und gar leichtfüßig inszeniert. Kriminalliteratur, comme il faut. Ein Klassiker aus dem Jahr 1986, jetzt endlich auf Deutsch! (Thomas Wörtche)
Das Interview führte Knut Henkel, erschienen auf arte.tv am 10.6.2010

Vladimir Tasić: Abschiedsgeschenk
Ein Roman über zwei Brüder, von denen der eine tot, der andere von Jugoslawien nach Kanada ausgewandert ist. Am Ende sind beide wieder auf erstaunliche Weise vereint: Die Totenklage wird zur beglückenden Beschwörung, der Verlust löst eine bereichernde Erinnerungsflut aus. Ein kleiner Roman, philosophisch und ironisch, kunstvoll und dabei unangestrengt dahingeplaudert. Rezension von Jörg Plath am 17.4.2008

Andrew Taylor: Der Ruf des Henkers
Lydmouth ist ein Ort, den Krimifans kennen sollten. Dort, in einer kleinen fiktiven Stadt an der Grenze zu Wales, hat Andrew Taylor seine Serie mit Kriminalromanen angesiedelt, die scheinbar ganz der Ausschmückung der Vergangenheit verfallen sind. Rezension von Tobias Gohlis am 10.4.2008

Peter Temple: Vergessene Schuld
Peter Temple ist bisher als „ambitionierter Großepiker“ (so Ekkehard Knörer, jüngst zur Jury der KrimiWelt-Bestenliste gestoßen) bekannt geworden. Sein Roman „Kalter August“ wurde in Australien mehrfach ausgezeichnet und stand auch einige Monate lang auf der KrimiWelt-Bestenliste.
Eine Rezension von Peter Gohlis am 13.12.2007

Habib Tengour: Der Fisch des Moses
Der algerische Autor Habib Tengour schreibt auf französisch. Sein Roman über die Illusionen junger Maghrebiner, die sich vom islamischen Fundamentalismus verführen lassen und nach Afghanistan gehen, ist jetzt ins Deutsche übersetzt worden.
Rezension von Regina Keil-Sagawe am 7.10.2004

Habib Tengour: Seelenperlmutt
Was alles passiert, wenn sich Menschen aus verschiedenen Ländern begegnen, beschreibt der französisch-algerische Dichter Habib Tengour in seinem Gedichtband „Seelenperlmutt“.
Rezension von Kersten Knipp am 23.7.2009

Ross Thomas: Voodoo, Ltd: Ein Artie-Wu-und-Quincy-Durant-Fall"
Manchmal muss man sich wiederholen. „Ross Thomas ist leider schon tot. Dabei gehört der amerikanische Autor zu den Unsterblichen. Auf den literarischen Olymp. Zumindest auf den der Thrillerautoren.“ Das schrieb ich zur Neuausgabe von „Umweg zur Hölle“. Jetzt ist auch der dritte Roman mit dem unwiderstehlichen Duo Artie Wu und Quincy Durant wieder lieferbar.
Eine Rezension von Tobias Gohlis am 12.11.2009

Uwe Timm: Der Freund und der Fremde
Eine späte, poetisch liebevolle Hommage an den Freund Benno Ohnesorg, der 1967 auf der Anti-Schah-Demonstration in Berlin erschossen wurde
Rezension von Peter Wien am 24.11.2005

Uwe Timm: Morenga
Der Hottentottenaufstand vor 100 Jahren: ein grandioser historischer Roman.
Rezension von Peter Wien am 1.4.2004

Ngũgĩ wa Thiong’o, Träume in Zeiten des Krieges
Ngũgĩ wa Thiong’o erzählt von den großen afrikanischen Themen: Kolonialisierung und Rebellion, Tradition und Moderne sowie der Streit um die rechte Sprache.
Hierfür vor dem Hintergrund des eigenen Lebens eine Sprache und Form gefunden zu haben, die das Mäandernde des mündlichen Erzählens mit der Ordnung des Geschriebenen verbindet und das Erlebte so gleichzeitig vergegenwärtigt und in einen historischen Rahmen bringt, ist die große Leistung dieses Erinnerungsbuches.
Rezension von Andreas Martin Widmann am 20.12.2010

Henri Thomas: Das Vorgebirge
Henri Thomas erzählt in Das Vorgebirge die seltsame Geschichte eines Übersetzers, der in der Falle sitzt. Zusammen mit seiner Familie ist er nach Lormia gekommen, einem kleinen Dorf auf Korsika, um dort seinen Urlaub zu verbringen. Rezension von Christine Lecerf am 5.6.2008

Ross Thomas : Umweg zur Hölle
Ross Thomas ist leider schon tot. Dabei gehört der amerikanische Autor zu den Unsterblichen. Auf den literarischen Olymp. Zumindest auf den der Thrillerautoren. Jetzt ist eines seiner tollsten Bücher wieder verlegt worden. Sein deutscher Titel ist Programm: „Umweg zur Hölle“.

Kim Thúy: Der Klang der Fremde
Die 10-jährige Nguyen stammt aus einer großbürgerlichen vietnamesischen Familie, die den Kommunisten nur durch eine lebensgefährliche Flucht entkommt.
Übers Meer – als boat people. In bestürzend dichten Erinnerungsbildern erzählt die Autorin, die Gleiches erlebt hat, von ihrer ersten Heimat Vietnam und ihrer zweiten Heimat Kanada. (Katharina Borchardt)
Rezension von Karl-Markus Gauß

Leo Tolstoi - Tolstois russische Seele
Zum 100. Todestag Leo Tolstois begab sich der französische Regisseur und Kulturminister Frédéric Mitterrand auf die Spuren des „anderen Zaren“ Russlands. Mit bisher unbekannten Archivbildern beleuchtet der Drehbuchautor und französische Kulturminister Frédéric Mitterrand in seinem Film „Tolstois Befreiung“ die Zerrissenheit des Dichters, unter der vor allem seine Ehefrau Sophia litt. Er verließ sie nach 48 Ehejahren, um aus seinem privilegierten Leben auszubrechen. Ein Interview.

Roland Topor: Tragikomödien
Von der ersten Seite an ist alles aus dem Lot. Man weiß nicht mehr, wer nun wer ist. Ist das ein Mann oder doch eine Frau? Der Bruder oder doch die Schwester?
Eine Rezension von Christine Lecerf am 26.8.2009

Jean-Philippe Toussaint: Fliehen
Ein packender Liebes- und Abenteuerroman, die Geschichte eines irren Wettlaufs zwischen einem Mann und einer Frau.
Rezension von Christine Lecerf am 1.3.2007

Jean-Philippe Toussaint: Die Wahrheit über Marie
Lust an der Fiktion: Bei dieser Geschichte von Sex und Tod, bei diesem entfesselten Roadmovie zwischen Paris, Tokio und der Insel Elba, bei dieser komplizierten Dreiecksgeschichte zwischen Marie, dem Erzähler und Jean-Christophe de G. geht es letztlich nur um eines, um Literatur. Eine Rezension von Christine Lecerf zu Jean-Philippe Toussaints dritten Teil seiner Trilogie am 31.3.2011




Berlin, meine Liebe. Schließen Sie bitte die Augen. Ungarische Autoren schreiben über Berlin
Ungarn ist kleines Land, aber in literarischer Hinsicht eine Weltmacht. Seine Schriftsteller kommen gern nach Berlin, und wenn sie über ihre Erlebnisse dort schreiben, dann entsteht ein etwas anderes Bild der deutschen Hauptstadt.
Rezension von Jörg Plath am 15.2.2007

Samrat Upadhay: Der Liebesguru
Eine leidenschaftliche Dreiecksgeschichte, die Samrat Upadhyay mit meisterhafter Zurückhaltung erzählt, ein persönliches Drama vor dem Hintergrund Nepals erster demokratischer Revolution.
Rezension von Karl-Markus Gauß am 11.3.1010

Erstellt: 03-11-04
Letzte Änderung: 07-11-13