Rithy Panh und Claude Lanzmann sind die zwei Ehrengäste der heutigen 28’-Sendung.
Das Leben des kambodschanischen Cineasten Rithy Panh wurde stark durch die Terrorherrschaft der Roten Khmer geprägt. Als Überlebender der Arbeitslager, in welchen er einen großen Teil seiner Familie verlor, floh er zunächst nach Thailand und siedelte später nach Frankreich um. Zunächst verdrängte er die grausamen Erlebnisse seiner Vergangenheit, beginnt dann aber seine Erinnerungen niederzuschreiben und so zu verarbeiten. So entstehen Werke wie das Buch « L’Elimination » oder Filme wie « S21 - Die Todesmaschine der Roten Khmer » (2003) und « Dutch, le maître des forges de l'enfer » (2011).
Rithy Panh hat mehrere Preise erhalten, zum Beispiel den der französischen Autorenrechtegesellschaft SCAM für sein Lebenswerk sowie den Preis « France Culture Cinéma ».
Rithy Panh tauscht sich mit dem Regisseur Claude Lanzmann aus, der ein Freund und Bewunderer des Kambodschaners ist. Lanzmann beginnt seine berufliche Karriere als Journalist bei bedeutenden französischen Zeitungen, bevor er sich ab 1970 dem Kino widmet. Sein Dokumentarfilm "Shoah", den er im Jahre 1985 realisiert, handelt von der Auslöschung der europäischen Juden.
Er erhielt zweimal hohe Auszeichnungen der Ehrenlegion.






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